Presse

29.06.2017 - Sächsische Zeitung

Erfolg für erneuerte Kulturalltage

Zur fünften Auflage der Veranstaltung kamen rund 4.000 Besucher. Für die Fortsetzung gibt es bereits einen Termin.

Von Thomas Morgenroth

20170629x001big Freital. Am Teich im Schlosspark Burgk hatte die Spielbühne Freital im Juni ihren Stammtisch aufgestellt. Drumherum saßen die alten Geizhälse Capitano, Dottore und Pantalone, das Mädchen Colombina und ihr Freund Arlecchino. Lina bediente, sie brachte Schnäpse, Tee - und Haferschleim. An vier Abenden hatte die Taverne zwei Stunden geöffnet: Für die Komödie "Herz und Leber, Hund und Schwein", der neuen Inszenierung des Amateurtheaters.

(Bild: Mit einer kostenlosen Vorstellung ihrer Komödie "Herz und Leber, Hund und Schwein" im Schlosspark Burgk beteiligte sich die Spielbühne Freital an den fünften Kulturalltagen. Weitere Vorstellungen gibt es im August und September. Foto: Gudrun Morgenroth)

Während Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU) am 17. Juni zur Premiere kam und Eintritt bezahlte, nutzten fast vierzig Gäste am Tag darauf das Angebot, das Sommertheater kostenlos zu erleben. Diese besondere Vorstellung war der Beitrag der Spielbühne zu den Kulturalltagen der Stadt, mit dem das 1973 gegründete Ensemble zugleich den Schlusspunkt unter die fünfte Auflage setzte.

Auf Schloss Burgk waren die Kulturalltage zehn Tage zuvor auch eröffnet worden, erstmals mit einem Empfang für alle Beteiligten. Aber das war nicht die einzige Neuerung des Projektes, die wichtigste ist wohl, dass nun der Verein Soziokultur Freital den Hut aufhat, und nicht mehr die Stadtverwaltung selbst. Die Vereinsmitarbeiter Uwe Jonas und Katrin Hollube haben die Koordination übernommen. Und die Kulturalltage auf ihren ursprünglichen Ansatz zurückgeführt, dass vor allem Freitaler für Freitaler Angebote machen, und keine teuren Events eingekauft werden.

Das Konzept, resümiert Katrin Hollube, sei aufgegangen. Sie bezeichnet die fünften Kulturalltage als "vollen Erfolg". Dieser Meinung ist auch Oberbürgermeister Rumberg: "Das künstlerische Potenzial der Freitaler - und das auf hohem Niveau - und die kulturelle Vielseitigkeit der Stadt sind beachtlich. Ich habe einige Veranstaltungen besucht und war begeistert." Katrin Hollube zählte 526 Akteure bei mehr als sechzig Veranstaltungen an rund dreißig Orten zwischen den Ballsälen Coßmannsdorf und dem Einnehmerhaus in Potschappel, für die das Soziokulturelle Zentrum die Rahmenbedingungen geschaffen hat. Geschätzte 4.000 Gäste erlebten eine Fülle kultureller Angebote, die von Malerei über Musik, Tanz und Theater bis zu Workshops, Film und Gesprächen reichte.

Einige Projekte der Kulturalltage will Katrin Hollube gern dauerhaft etablieren, insbesondere die neue Kultur- und Filmbar in der ehemaligen Volksbank an der Dresdner Straße. Die Filmbar, denkt Katrin Hollube, könnte unter Trägerschaft des Soziokulturellen Zentrums ein generationsübergreifender Treffpunkt für den Stadtteil Potschappel werden. Gespräche mit dem Eigentümer laufen bereits. "Für die Kulturalltage durften wir die Räume kostenfrei nutzen", bedankt sich Katrin Hollube.

Schirmherr war diesmal Sönke Winterhager. Der Aufsichtsratsvorsitzende der BGH Edelstahlwerke Freital zählte mit einer Führung durch die betriebseigene Kunstsammlung selbst zu den Akteuren, wie auch OB Rumberg mit einem Abend zur Geschichte der Stadt. Das Stadtoberhaupt würde eine Fortsetzung der Kulturalltage begrüßen, und der Verein Soziokultur hat schon mal vorsorglich den Zeitrahmen für 2018 festgelegt, und zwar den 1. bis 10. Juni. Der frühe Termin sei der Fußball-Weltmeisterschaft geschuldet, begründet Katrin Hollube. Diesem Theater mit all seinen Komödien und Tragödien wolle man keine Konkurrenz machen.


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26.06.2017 - Sächsische Zeitung

Kultig

Der Trabant ist beliebt. In Freital waren am Sonnabend seine Fans vereint - zum Jubiläum.

Von Verena Schulenburg

20170626x001big Freital. Sonne satt, coole Musik und knatternde Motoren. Die Rennpappen leben. Davon konnten sich am Sonnabend hunderte Besucher in Freital überzeugen. Ein Trabant reihte sich an den anderen auf dem Gelände an der Papierfabrik. Rund 200 Fahrzeuge gab es zum Trabitreffen zu bestaunen. Eine Veranstaltung, die vom Trabant Team Freital und der Kultur- und Tanzwerkstatt zum fünften Mal in Folge ausgerichtet wurde. In lockerer Atmosphäre sind Trabifans aus der Region, aber auch aus Brandenburg und dem Thüringer Wald ins Gespräch gekommen. (Bild rechts: Mehrere Hundert Besucher kamen am Sonnabend bei herrlichem Sommerwetter auf das Gelände an der Hainsberger Papierfabrik, um sich die Kultwagen aus DDR-Zeiten anzusehen, zu fachsimpeln und in Erinnerungen zu schwelgen. Foto: Andreas Weihs)

20170626x002big Allesamt vereint eines: die gute alte Rennpappe, wie der Trabi gern genannt wird. Der Trabant feiert in diesem Jahr sogar ein rundes Jubiläum: Vor 60 Jahren rollte der erste Trabant in Zwickau vom Band - und mitunter noch heute. Der Trabi ist Kult und das Ergebnis echter Handarbeit. Das haben etliche Trabifans zum Treffen bewiesen. So auch Jean-Pierre Fournes aus Dorfhain. Der 44-Jährige kam mit seinem Sohn Maurice-Etienne nach Freital, um die eigene Rennpappe zu präsentieren. "Drei Jahre lang habe wir gemeinsam daran gebastelt", erzählt Jean-Pierre Fournes, quasi ein Vater-Sohn-Projekt. Rund 5.000 Euro stecken in dem rot-weißen Modell 601. Der Trabant aus dem Jahr 1975 gehöre seinem Sohn, der demnächst eine Lehre zum Werkzeugmechaniker beginnt. Sobald er Führerschein in der Tasche hat, will der 17-Jährige mit seinem Trabi zur Arbeit fahren. "Er hat schon jetzt mehr Ahnung davon als ich", sagt sein Vater und lacht. (Bild links: Das Vater-Sohn-Projekt. "Als Besucher waren wir schon zweimal zum Trabitreffen in Freital. Dieses Jahr sind wir erstmals mit eigenem Trabi dabei. An dem Trabant Modell 601 aus dem Jahr 1975 haben wir drei Jahre lang gebaut und ihn dann neu lackiert. Jede Schraube hatten wir in der Hand. Nun ist er fertig." Jean-Pierre Fournes (44) und Maurice-Etienne (17) aus Dorfhain. Foto: Andreas Weihs)

20170626x003big Ahnung haben sie wohl alle irgendwie, die Trabi-Besitzer. "Der Trabant-Fahrer ist handwerklich begabt", bestätigt Gunnar Geißler vom Trabant Team Freital. Die Technik des Zweitakters ist überschaubar. Ersatzteile gibt es relativ günstig zu kaufen. Das macht es möglich, selbst Hand anzulegen. Dafür hat der Trabi ein scheinbar unendliches Leben. "Er ist haltbarer gebaut als moderne Autos, eben nicht fürs Wirtschaftswunder", sagt er. Jahrzehnte auf dem Buckel schaffen heutige Fahrzeuge kaum noch. Die Oldtimer-Zulassung ab einem Alter von 30 plus zu erhalten, scheint dagegen für viele Rennpappen ein Leichtes zu sein - Pflege vorausgesetzt. (Bild rechts: Der Cabrio-Fan. "Dieser Trabi aus dem Jahr 1987 war mal eine weiße Limousine vom Typ 601, stand 13 Jahre im Garten meiner Tochter. 2008 habe ich den Trabi in die Werkstatt geholt, zerlegt und zum Cabrio neu aufgebaut. Die Bauteile sind alle original. Darauf habe ich wert gelegt. Ich bin hier jedes Jahr beim Trabitreffen." Trabifan Franz (67) aus Seifersdorf. Foto: Andreas Weihs)

20170626x004big Dennoch: Jeder neue Kleinwagen verspricht mehr Ausstattung, als ein Trabi sie bieten kann. "Wer Trabi fährt, muss mitdenken", sagt Geißler. Ein bisschen sei es wie Motorradfahren. Die "Pappe" büßte trotzdem nichts an Beliebtheit ein. In den vergangenen drei Jahren sind sogar wieder mehr Trabis - die wohl zwischenzeitlich stillgelegt waren - wieder zugelassen worden, erzählt Geißler. Warum ist das so? Der Trabant weckt Erinnerungen. So geht es auch Jens Wohlrabe. Der 41-Jährige hat nicht nur seinen Heimatort Zwickau mit dem Trabanten gemeinsam. Er saß zum ersten Mal in einem Trabi am Steuer. Zum Trabitreffen in Freital ist er in seinem Auto aus dem Jahr 1959 angereist. (Bild links: Der Kindheitstraum. "Ich habe von dem Trabitreffen hier gehört und dachte, da fahre ich mal hin. Als Kind bin ich immer bei meinem Onkel im Trabi mitgefahren und auch mein erstes Auto war ein Trabant. Das prägt. Vor drei Jahren habe ich diesen Trabi P 50 aus dem Jahr 1959 günstig erstanden und neu aufgebaut." Jens Wohlrabe (41) aus Zwickau. Foto: Andreas Weihs)

Zu DDR-Zeiten war der Trabi ein Familienauto. Mit ihm ging es zum gemeinsamen Camping. Der Trabant ist noch heute ein Auto, das verbindet. Auch wenn für Familienreisen mittlerweile gern zu mehr Komfort gegriffen wird.


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31.05.2017 - Sächsische Zeitung

Freital wird zur Kulturmeile

Der Verein Soziokultur verantwortet erstmals die Kulturalltage. Auch der Schirmherr ist ein neuer.

Von Thomas Morgenroth

20170531x001big Freital. Die Ulknudel Holger "Blumi" Blum, der im vergangenen Jahr als Schirmherr mit spektakulären Filmaufnahmen vom Turm der Christuskirche für die Freitaler Kulturalltage warb, ist bei der fünften Auflage der Veranstaltung nicht mehr dabei. Für manche kommt das überraschend, galt doch der Freitaler Kabarettist, der in den Ballsälen Coßmannsdorf mit einem Soloauftritt gefeiert wurde, als die bislang überzeugendste Galionsfigur des vom einstigen Kulturbürgermeister Mirko Kretschmer-Schöppan etablierten Projekts. (Bild: Katrin Hollube und Uwe Jonas vom Verein Soziokultur Freital zeigen vor dem Stadtkulturhaus eines der Banner, die für die fünften Kulturalltage werben. Mehr als 60 Veranstaltungen sind geplant. Foto: Andreas Weihs)

Das symbolische Zepter der diesjährigen Kulturalltage, die vom 9. bis 18. Juni stattfinden, trägt nun Sönke Winterhager, der Aufsichtsratsvorsitzende der BGH Edelstahlwerke GmbH. Er freut sich darüber: "Kunst und Kultur bringen die Menschen in sozialer Weise zusammen und tragen zu einem lebensbejahenden Klima in der Stadt bei", schreibt er in seinem Vorwort des Programmheftes. Einen Termin gestaltet er selbst: Winterhager wird durch die Kunstsammlung des Betriebes führen.

Aber auch der Manager des größten Freitaler Industriebetriebes wird die Schirmherrschaft nach der letzten der rund 60 geplanten Veranstaltungen wieder abgeben. "Es ist der Wunsch des Stadtrates, dass wir das Ehrenamt jedes Jahr neu vergeben", sagt Uwe Jonas vom Verein Soziokultur Freital, der erstmals Träger des Projektes ist. Der Pesterwitzer Eventmanager, der bereits im vergangenen Jahr im Auftrag der Stadt das Programm koordinierte, hat den Zeitrahmen der Kulturalltage, die sich über Wochen hinzogen, gestrafft. Und er will sie wieder zu dem machen, was sie ursprünglich sein sollten: Eine Plattform für alle Kulturschaffenden der Stadt Freital mit ansprechenden Rahmenbedingungen. "Vernetzen" heißt das Schlagwort des Vereins Soziokultur, der sein Büro im Stadtkulturhaus hat. Für die Kulturalltage verfügt er über ein Budget von 20.000 Euro, das sich aus Fördermitteln und einem Zuschuss der Stadt speist. Davon wird unter anderem die Werbung in Form von Flugblättern, Bannern und Programmheften bezahlt, die Technik und Bühnen, soweit nötig, und die Gebühren der Gema. "Wir halten den Leuten den Rücken frei", sagt Jonas, der betont, dass er dafür nicht erwartet, wie es anfangs war, dass alle Veranstaltungen kostenfrei angeboten werden. Die Eintrittspreise sollten aber moderat sein. Große und teure Konzerte jedenfalls, sagt Jonas, sollen nicht mehr im Rahmen der Kulturalltage stattfinden.

Die Freitaler erwartet erneut ein vielfältiges Programm an mehr als dreißig Orten zwischen BC Hainsberg und Einnehmerhaus Potschappel. Rund 300 Akteure zeigen ihre Künste, die von Malerei, Tanz, Musik bis hin zu Theater reichen. Die Besucher sind zudem eingeladen, mitzumachen, zum Beispiel bei Jazz-, Zumba- und Kunstworkshops oder auf der offenen Musikerbühne an der Hofmühle.

Nicht nur damit rückt der Stadtteil Potschappel stärker in den Fokus, in der ehemaligen Volksbank wird erstmals eine Kultur- und Filmbar eingerichtet, die Katrin Hollube vom Verein Soziokultur inhaltlich betreut. Ganz neu ist der Veranstaltungsort allerdings nicht. Dort trat 2013 bei den ersten Kulturalltage der damalige Schirmherr auf, übrigens ein Kollege von Holger Blum: Der Kabarettist Uwe Steimle.


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12.05.2017 - Sächsische Zeitung

Frust um die Ballsäle Coßmannsdorf

Ein Termin für die Sanierung ist vorerst nicht in Sicht. Ist der Fasching in Gefahr?

Von Carina Brestrich

20170512x001big Freital. Die Elektrik ist veraltet, die Abwasserleitungen sind in die Jahre gekommen, die Kegelbahn ist nach dem Hochwasser 2002 Geschichte und die Säle haben die besten Jahre hinter sich. "Besser Sie fragen, was nicht saniert werden muss", winkt Marco Thiele, der Vorsitzende des Vereins zum Erhalt der Ballsäle Coßmannsdorf, ab. Die Liste der Mängel in dem traditionsreichen Veranstaltungshaus, von vielen nur BC Hainsberg genannt, ist lang. Und in naher Zukunft wird sie wohl auch nicht abgearbeitet. Denn nach dem jüngsten Stadtrat ist eine Sanierung weiter nicht in Sicht. (Bild: Der große Saal im BC Hainsberg hat die besten Tage hinter sich. Marco Thiele und Melanie Weidlich vom Verein zum Erhalt der Ballsäle Coßmannsdorf hoffen, dass die Geldfrage für die Sanierung bald geklärt ist. Foto: Andreas Weihs)

In der Sitzung waren die Möglichkeiten zur Finanzierung einer Sanierung der Ballsäle durchgespielt worden. Das Ergebnis: Für das rund zwei Millionen Euro teure Vorhaben ist derzeit kein Geld da. Der neue Besitzer der Immobilie, die Wohnungsgesellschaft Freital (WGF), kann eine Sanierung wegen anderer Projekte nicht tragen, die Stadt kann kein Darlehen geben und die Finanzierung über die Zinsen aus einem Erbbaurechtsvertrag könnte der BC-Verein nicht stemmen. Deshalb geht eine Sanierung nur über Fördermittel. Die soll die Stadt nun suchen, so hat es der Stadtrat beschlossen.

Der BC-Verein, der etwa 50 Mitglieder zählt, hatte auf ein anderes Ergebnis gehofft. Dennoch versucht Marco Thiele, positive Worte zu finden. "Es ist schön, dass sich die Stadträte zu dem Haus bekennen und nun nach einer anderen Lösung gesucht wird." Der Verein hatte sich 2001 gegründet, hat seitdem viel Geld und Kraft in das Haus gesteckt, und die Vereinskneipe im Erdgeschoss hergerichtet. Diese kann auch für Veranstaltungen wie Geburtstage oder Jugendweihen gemietet werden. Außerdem sind regelmäßig andere Vereine zu Gast in dem Kulturhaus wie etwa der Skiverein, der Jugendklub, die Kultur- und Tanzwerkstatt.

Mit den Ballsälen eng verbunden ist auch der Faschingsverein Hainsberg mit seinen etwa 100 Mitgliedern. "Der Fasching kann nicht ohne das BC und das BC nicht ohne den Fasching", sagt Jörg Vogel. Der stellvertretender Vorsitzender des Faschingsvereins und Mitglied im Vorstand des BC-Vereins ist enttäuscht, dass keine Mittel bereitgestellt werden können. Denn die Ungewissheit über eine Sanierung hat auch Folgen für den Fasching, sagt er. "Bisher konnten wir die nächste Saison nicht planen, weil wir dachten, dass die Bauarbeiten losgehen." Nun, dagegen könne der Verein keine Pläne machen, weil er nicht weiß, unter welchen Auflagen das Haus weiter genutzt werden kann. Das Problem: Die WGF ist seit April offiziell neuer Eigentümer der Immobilie. Die kann zwar auch weiter von den Vereinen genutzt werden. Allerdings treten mit dem Eigentümerwechsel auch neue Brandschutzbestimmungen in Kraft. Das bedeutet: Bis zu einer Sanierung wird die Nutzung der Säle mit Auflagen verbunden sein.

Wie diese aussehen, ist derzeit noch unklar. Sicher ist aber, dass die Personenzahl bei großen Veranstaltungen künftig stärker begrenzt wird. Für die Faschingspartys Anfang kommenden Jahres hat Jörg Vogel die Bands bis jetzt unter Vorbehalt gebucht. "Wir wissen ja nicht, wie es weiter geht", sagt er. Überhaupt ist das Bestehen des Vereins auch von der Zukunft des Gebäudes abhängig: "Es ist schwer, die Mitglieder zu motivieren, wenn eine Sanierung nicht in Aussicht ist."

WGF-Geschäftsführer Michael Heinzig ist optimistisch, dass die Sanierung in absehbarerer Zeit beginnen kann. Nächstes Jahr gebe es neue Chancen auf Fördermittel. In den nächsten Wochen könne außerdem Näheres zu den Brandschutzauflagen gesagt werden. Dass WGF und Stadt die Sanierung entgegen der Hoffnungen doch nicht finanzieren können, begründet Heinzig mit den Zahlen: Bei der genaueren Planung haben sich gegenüber den ersten Schätzungen deutlich höhere Kosten herausgestellt. Der Kauf des BC Hainsberg sei dennoch richtig gewesen, sagt er: "Die Chancen auf eine Sanierung sind immer noch höher als vor dem Kauf", sagt er.

Der BC-Verein und die anderen Vereine wollen weiter für den Erhalt der Ballsäle kämpfen. Dazu gehört auch, mit Veranstaltungen für Publikum und Aufmerksamkeit zu sorgen. "Momentan sitzen wir aller ein bis zwei Wochen zusammen und beraten", sagt Thiele. So wird es zu Himmelfahrt vor dem Haus wieder einen Biergarten geben. Auch an den Kultur-Alltagen will sich der Verein wieder beteiligen. Am 17. Juni ist außerdem ein Kinder- und Familienfest geplant. Dieses Wochenende feiern die Vereine um das BC zunächst unter sich, und zwar das Baumfest. Um ihren Zusammenhalt auszudrücken, hatten sie vor einigen Jahren am Haus einen Baum gepflanzt.


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10.05.2017 - Sächsische Zeitung

Breakdance zu Beethoven

Am Freitag trifft im Freitaler Stadtkulturhaus Hip-Hop-Kultur auf Klassik. Mit dabei ist ein renommiertes Orchester.

Von Carina Brestrich

20170510x001big Freital. Beethovens fünfte Sinfonie rückwärts gespielt, dazu Jugendliche, die sich auf dem Kopf drehen, komplizierte Schritte und Sprünge vollführen: Im Stadtkulturhaus in Freital wartet am Freitag eine Tanzshow der etwas anderen Art. Unter dem Titel "Breakdance meets Classic", tanzen fast 60 Kinder und Jugendliche zu klassischer, aber auch Discomusik, gespielt von der Elbland Philharmonie. Eine ungewöhnliche Mischung. Denn während der Spielplan des Orchesters vor allem sinfonische Musik bereithält, ist Breakdance der Tanz der Hip-Hop-Szene. (Bild: In einer gemeinsamen Probewoche üben die Jugendlichen mit den Musikern der Elbland-Philharmonie. Foto: PR)

In Zusammenarbeit mit dem Bündnis Freital und dem Soziokulturellem Zentrum Freital ist es die dritte Auflage des Tanzprojekts. Großen Applaus bekamen die Nachwuchstänzer in den vergangenen beiden Jahren bereits in Riesa und Meißen. Oberbürgermeister und Schirmherr Uwe Rumberg (CDU) freut sich, dass Freital dieses Jahr Gastgeber sein darf: "Das Projekt erfordert von den Jugendlichen Mut, Geduld, Ausdauer und Teamfähigkeit", sagt er.

Die jungen Talente kommen aus Freital und Kreischa, aus Meißen, Leipzig und Rostock. Seit Jahresbeginn feilen sie an ihren Tanzeinlagen. Die richtigen Schritte zeigen ihnen dabei professionelle Tänzer, darunter der DDR-Meister im Breakdance, Heiko Hahnewald, oder Ulrike Faber, Tanztrainerin der Kultur- und Tanzwerkstatt in Freital. Mit dabei ist außerdem Beatboxer Benny Rex aus Dresden, der Instrumente und Geräusche mit Mund und Nase imitiert.

Damit die Show am Freitag sitzt, proben die Teams derzeit in einer gemeinsamen Trainingswoche. Dort fügen sie ihre Beiträge zusammen und üben erstmals auch mit den Musikern der Elbland Philharmonie. Für die jungen Tänzer ein ganz besonderes Erlebnis: "Ein Orchester spielen zu hören ist eben doch was anderes als Musik aus dem Lautsprecher", sagt Thomas Herm, Sprecher der Elbland Philharmonie, die in Riesa ihren Sitz hat. Auch sonst ist das Projekt, das vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit 31.000 Euro unterstützt wird, für die jungen Talente eine große Chance. "Beim gemeinsamen Tanzen lernen die Kinder, sich abzustimmen und aufeinander zu schauen. Die Großen ziehen die Kleinen mit", erklärt Herm.

"Breakdance meets Classic", Freitag, 12. Mai 2017, Vorstellungen um 16.30 Uhr und 19.00 Uhr. Karten sind erhältlich für 8,00 Euro (Erwachsene) und 5,00 Euro (Kinder) im Stadtkulturhaus Freital oder unter Telefon 03525/72260, oder per E-Mail an sekretariat@elbland-philharmonie-sachsen.de


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13.04.2014 - Freitaler Anzeiger - Amtsblatt der Großen Kreisstadt Freital Nr. 7/2017, Seite 11

Freitaler Hip-Hop-Tänzer international

20170312x005big Am 12. März 2017 fand der deutsche Vorentscheid der weltweiten "World of Dance" Hip-Hop- und Streetdance-Wettbewerbsreihe in Berlin statt. Die Teams hatten die Chance sich für das große jährliche Finale in Los Angeles in den USA zu qualifizieren. Die beiden Formationen Fresh Beats und Jelly FreaX des Freitaler Vereins Kultur- und Tanzwerkstatt e.V. wurden bei diesem Event bereits jetzt schon im internationalen Startfeld aufgenommen. Aufgrund der sehr guten Leistungen der Fresh Beats und der Jelly FreaX beim 17. DDP Cup, dem größten Hip-Hop und Showdance-Wettbewerb der neuen Bundesländer am 4. Februar 2017 in der Dresdner Messe haben die Veranstalter die beiden Gruppen direkt zum deutschen WOD-Vorentscheid in "Huxleys Neue Welt" in Berlin eingeladen. (Bild: Der Erste Bürgermeister Peter Pfitzenreiter (hinten Mitte) wünscht beim Abschlusstraining alles Gute für die Wettkämpfe. Foto: privat)

In Berlin traten sie gegen die besten Gruppen aus Deutschland, Griechenland, Österreich, Tschechien und vielen anderen Ländern an. Die Fresh Beats erreichten in der "Youth Devision" den siebenten Platz von 13 Gruppen. Die Jelly FreaX konnten in der "Upper Devision" zehn Gruppen hinter sich lassen und erreichten einen sehr guten 18. Platz. Die WOD-Veranstaltung hat viele neue Eindrücke und Inspirationen verschafft. Kontakte zu anderen Gruppen wurden geknüpft, wodurch die Tänzer und Tänzerinnen stärker in die Vernetzung der urbanen Tanzszene überregional eingebunden werden und die positive Wahrnehmung Freitals gefördert wird.

Die Fresh Beats sind 16 Tänzerinnen und Tänzer im Alter von zehn bis 14 Jahren. Die Formation trainiert seit 2013 gemeinsam und konnte schon mehrfach die Jurys bei Turnieren überzeugen. Die Jelly FreaX haben sich aus den Beat FreaX und den Jelly Beats zusammengeschlossen. Sie setzten sich bisher unter anderem bei Ostdeutschen Meisterschaften, der Berliner Streetdance Meisterschaft und deutschlandweiten UDO Wettbewerben mit sehr guten Leistungen durch. Des Weiteren belegten die Gruppen in den Jahren 2013 bis 2016 durchgängig vordere Platzierungen bei der Jugendsportlerehrung der Sportjugend des Kreissportbundes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Das Training der Fresh Beats und Jelly FreaX findet unter der Leitung von Ulrike Faber statt. Co-Trainier ist Hai Nam Nguyen Cao, ehemaliger Tänzer der Formation Beat FreaX.

Der Verein dankt für die Unterstützung der BGH Edelstahl Freital GmbH und der Großen Kreisstadt Freital, speziell des Ersten Bürgermeisters Peter Pfitzenreiter. Die Kultur- und Tanzwerkstatt bietet neben zahlreichen Hip Hop Kursen für jede Altersklasse auch Break Dance, Kindertanz, Jazz-Modern Dance, Showtanz, Orientalischen Tanz und Zumba an. Die aktuellen Trainingszeiten sowie Trainingsorte sind im Internet zu finden. Ein kostenloses Probetraining ist jederzeit möglich. Wer die verschiedenen Gruppen live auf der Bühne erleben möchte, kann im Rahmen der Freitaler Kultur(all)tage am 17. Juni 2017 im Stadtkulturhaus Freital ein anspruchsvolles und unterhaltsames Programm erleben.

Ansprechpartner sind Ulrike Faber und Kerstin Mager-Baran.
Telefon: +49(0)01725757998
eMail: tanzen(at)kutawerk.de


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31.01.2017 - Sächsische Zeitung

Das Netzwerk für Freitals Kultur wächst

Die Stadt steckt 100.000 Euro pro Jahr in einen neuen Verein, der Freital voranbringen soll. Die erste große Aufgabe wartet schon.

Von Tobias Winzer

20170131x001big Freital. Gar nicht so einfach, die Idee dahinter zu erklären. Kerstin Mager-Baran versucht es trotzdem. Die 44-Jährige ist die neue Leiterin des soziokulturellen Zentrums in Freital. "Wir sind im Prinzip ein Kulturhaus ohne Haus", sagt sie. Denn anders als in anderen Städten hat sich Freital dafür entschieden, kein neues soziokulturelles Zentrum zu bauen, sondern stattdessen die bestehenden Kulturvereine zu fördern und besser miteinander zu verknüpfen. Das hat der Stadtrat im vergangenen Sommer entschieden. Mager-Baran soll die Idee nun mit zwei Kollegen umsetzen. (Bild: Sie kümmern sich künftig darum, dass es mit dem kulturellen Angebot in Freital vorangeht: Uwe Jonas, Katrin Hollube und Kerstin Mager-Baran (v. l.). Foto: Andreas Weihs)

"Wir sind gerade noch in der Findungsphase", gibt sie offen zu. Dabei ist seit der Gründung des Trägervereins mit Namen Soziokultur Freital schon einiges geschehen. Personal musste gesucht und gefunden sowie die ersten Vorhaben angeschoben werden. Neben Mager-Baran sind nun Uwe Jonas, der für die Freien Wähler im Stadtrat sitzt, und Katrin Hollube im soziokulturellen Zentrum angestellt. Rund 30 Kulturprojekte haben sie bereits angeschoben. Im Januar wurde ein Büro im Freitaler Kulturhaus in der Lutherstraße bezogen. Im März soll der eigene Internetauftritt an den Start gehen.

Wozu das soziokulturelle Zentrum künftig da sein soll, lässt sich vielleicht am besten an zwei Beispielen erklären. Zusammen mit der Freitaler Spielbühne, einem Amateurtheater, haben Mager-Baran und ihre Kollegen kürzlich eine sogenannte Jugendwerkstatt ins Leben gerufen. "Das wäre ohne das soziokulturelle Zentrum nicht möglich gewesen", so Mager-Baran, die auch die Freitaler Kultur- und Tanzwerkstatt (Kutawerk) leitet und dort als Trainerin arbeitet. Zudem können sich Schulen mit einer Projektidee an das soziokulturelle Zentrum wenden – zum Beispiel, wenn mehrere Schulen daran beteiligt werden sollen. Das soziokulturelle Zentrum entwickelt das Projekt dann gemeinsam mit der Schule und kann auch bei Fördermittelanträgen behilflich sein.

Möglich wird diese Arbeit, weil die Stadt das soziokulturelle Zentrum jährlich mit rund 100.000 Euro unterstützt. Noch einmal die gleiche Summe will der Trägerverein, in dem neben der Stadt sieben Freitaler Vereine Mitglied sind, durch Fördermittel von Land, Bund und EU einwerben. Die Anträge laufen.

Ein Großprojekt haben Mager-Baran und ihre Kollegen aber schon auf dem Tisch: die Organisation der Kulturalltage, die künftig vom soziokulturellen Zentrum veranstaltet werden sollen. Das Festival findet in diesem Jahr vom 9. bis 18. Juni statt. "Wir wollen die Kulturalltage wieder zu dem machen, wofür sie vor fünf Jahren einmal gedacht waren", sagt Mager-Baran. In den vergangenen Jahren seien zu viele Künstler von außerhalb eingekauft worden. Außerdem habe es in der Stadtverwaltung, die das Festival ausrichtete, wechselnde Zuständigkeiten gegeben. "Es gab keine Kontinuität", sagt Mager-Baran. Das soll sich nun ab diesem Jahr ändern. Die Macher des soziokulturellen Zentrums führen zurzeit Gespräche mit Vereinen und Künstlern. "Es soll wieder ein Fest von Freitalern für Freitaler werden."


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19.12.2016 - www.kutawerk.de

Come On Stage - Im Projekttheater Dresden

20161217x001big Das POP TO GO BÜNDNIS FREITAL präsentierte sein multimediales Bühnenstück zum Thema wahrer Freundschaft im Zeitalter von Social Media und Smartphones.

Nach der Premiere im Juni im Stadtkulturhaus Freital folgten am 16. und 17. Dezember 2016 nun auch zwei überregionale Aufführungen im Projekttheater Dresden.

Wir sind sehr stolz auf alle Beteiligten des Projektes, die das mit den Dozenten zusammen erarbeitete Stück mit Gesang, Tanz, Schauspiel sowie dem Spielen von Gitarre und Klavier zum Leben erweckt haben! (Bild: Come On Stage - Im Projekttheater Dresden. Foto: Linda Neumann)


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28.10.2016 - Freitaler Anzeiger - Amtsblatt der Großen Kreisstadt Freital Nr. 19/2016, Seite 14

3. Kuta Hip Hop Dance Contest

20161028x001big Am 5. November 2016 veranstaltet die Kultur- und Tanzwerkstatt bereits zum dritten Mal in Folge den Kuta Hip Hop Dance Contest. Die Veranstaltung wird in der Zeit von 9.30 bis 19.30 Uhr im Stadtkulturhaus Freital stattfinden. Der Contest ist ein offener Tanzwettbewerb für alle, die Freude am Tanzen haben. Dabei ist es egal, ob in einer Tanzschule, einem Verein, in der Schule oder mit Freunden trainiert wird. (Bild: 2. Kuta Hip Hop Dance Contest 2015 im Stadtkulturhaus Freital. Foto: Kutawerk)

Die Veranstalter möchten mit dieser Veranstaltung Hip Hop Tänzerinnen und Tänzer in jedem Alter ansprechen. Ein Schwerpunkt liegt bei der Kategorie der Mini Kids und Kids bis zwölf Jahre. Dieser Altersklasse ist in diesem Jahr die komplette Vormittagsveranstaltung gewidmet. Ab 13.30 Uhr findet der zweite Teil der Veranstaltung für alle Teens und Adults statt.

Der Wettbewerb ist in folgende Kategorien und Altersklassen unterteilt

Formationen, Duos, Solos
Mini Kids bis 8 Jahre, Kids 9 bis 12 Jahre, Teens 13 bis 16 Jahre, Adults ab 17 Jahre. Alle Formationen, Duos und Solos tanzen nacheinander zu selbst gewählter Musik in der entsprechenden Startreihenfolge, welche vor Ort ausgelost wird.

Kids 1vs1 All Style Battle
Das Kids Battle ist ein All Style Battle und findet im Modus 1vs1 statt. Alle Kinder bis 12 Jahre können teilnehmen. Eine Unterteilung in Mini Kids und Kids erfolgt nicht. Die Musik wird vom DJ ausgewählt.

Stand up 2vs2 Battle
Beim Stand up 2vs2 Battle sind alle Hip Hop Tanzstile außer Break Dance zulässig. Die Teilnehmer müssen mindestens 13 Jahre alt sein. Es wird ein 2vs2 Battle im Ernie und Bert Modus sein, was bedeutet, dass der Partner aus allen gemeldeten Teilnehmern vor Ort ausgelost wird. Die Musik wird ebenfalls vom DJ ausgewählt.

Die Startgebühren betragen 3 Euro pro Tänzerin und Tänzer. Für jeden weiteren Start werden ebenfalls 3 Euro berechnet. Die Veranstalter möchten mit der Ausrichtung des Wettbewerbs in Freital vor allem den hier ansässigen Tänzern und Tänzerinnen die Möglichkeit geben, mit anderen Tanzbegeisterten in Kontakt zu treten, sich austauschen zu können und die lokale Tänzerszene zu fördern. Dazu sind bereits die ersten Anmeldungen von Gruppen und Tänzern aus dem Raum Sachsen und Berlin eingegangen. Außerdem sind die Freitalerinnen und Freitaler eingeladen, sich einen Einblick in die einzigartige Hip Hop Szene der Region zu verschaffen und sich von den einzelnen Darbietungen begeistern zu lassen.

Dazu wurde eine hochkarätige Jury gewonnen, wie "JuleStar", Mitglied der StarWars Crew aus Offenburg, PatRock, welcher mit seiner Crew "Fresh in Attack" im Jahr 1999 das nationale Battle of the Year gewinnen konnte und Heiko "Hahny" Hahnewald, welcher mehrfacher DDR-Meister im Break Dance ist. Außerdem in der Jury ist Inga van E. Sie ist Mitbegründerin der 2006 entstanden Gruppe "Troop23" aus Leipzig. Ihr Spektrum an Bühnenerfahrung reicht von Battles über tänzerische Bandbegleitung bis hin zur Theaterbühne. Ebenfalls aus Leipzig kommt "Beat Bohème". Er lernte bereits 1994 seine ersten B-Boying-Moves und schloss 2012 die universitäre Weiterbildung "Tanz in Schulen" an der Deutschen Sporthochschule Köln ab. Seither leitet er den Tanzbereich an der Rahn Education Freien Oberschule Leipzig und seit diesem Jahr die BREAK ART STUDIOS, Leipzigs erste Tanzakademie für Urbanen Tanz. Komplettiert wird die Jury durch Luise Knofe, welche nach ihrer Ausbildung an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden im Jahr 2014/15 am renommierten Hip Drop Education Program in Schweden teilnahm und im Anschluss in Los Angeles lebte, um sich an den bekanntesten Urbanen Tanzschulen weiterzubilden.

Derzeit befindet sich ihr tänzerischer Schaffenspunkt in Dresden. Am Tag der Veranstaltung wird es neben den Wettbewerben für das Publikum die Möglichkeit geben auch selbst zu tanzen. DJ "Radio Jasty" aus Brünn (CZ) kümmert sich um die passende Musik. Host Ludi Rockoon wird durch das Programm führen. Des Weiteren wird es ein tolles Rahmenprogramm geben. So wird die B-Boy Crew Beat Fanatics aus Dresden das erste Mal zusammen mit den Jelly FreaX der Kultur- und Tanzwerkstatt mit einer gemeinsamen Show auftreten. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 19.30 Uhr geplant. Der Eintritt für Zuschauer beträgt 6 Euro und ermäßigt bis zum 17. Lebensjahr 4 Euro. Karten können online unter http://www.kutawerk.de und im SZ Ticketshop im Weißeritzpark Freital erworben werden.

Als besonderes Highlight finden am 6. November 2016 in Kooperation mit dem Soziokulturellen Zentrum Freital verschiedene Workshops in der Zeit von 10.00 bis 15.45 Uhr in der Sauberghalle auf der Lucas-Cranach-Straße 58 g statt. Angeboten wird unter anderem Waacking/Vouging mit Inga van E, Hip Hop mit JuleStar, sowie Commercial Hip Hop mit Luise Knofe. Die Teilnehmergebühren betragen 10 Euro pro Workshop. Zusätzlich wird es bereits am 5. November 2016 einen Breaking Kids Workshop bis 13 Jahre mit Beat Bohème aus Leipzig im Stadtkulturhaus Freital in der Zeit von 13.45 bis 14.45 Uhr geben. Die Teilnehmergebühren betragen 5 Euro pro Kind.

Die Anmeldungen für den dritten Kuta Hip Hop Dance Contest sowie für die Workshops sind über das Anmeldeformular online möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen zur Veranstaltung. Anmeldeschluss ist der 29. Oktober 2016.

Kontakt und Informationen: Kultur- und Tanzwerkstatt e.V.
Ansprechpartner: Ulrike Faber und Kerstin Mager-Baran
Telefon: +49(0)01725757998
eMail: dancecontest(at)kutawerk.de


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24.10.2016 - Sächsische Zeitung

Zukunft von Talentwettbewerb ungewiss

Erneut kamen nur wenige Fans zum Freitaler Bandwettstreit der Kultur- und Tanzwerkstatt. War es der Abgesang für die Veranstaltung?

Von Yvonne Popp

20161024x001big Freital. Der Bandwettstreit BC@BC brachte am Ende nicht den gewünschten Erfolg. Die Organisatoren hatten im Vorfeld der Veranstaltung in Freital nichts unversucht gelassen. Der Termin wurde aus der Adventszeit in den Oktober verlegt, der Name von KutaContest in BC@BC geändert, ein gestrafftes Programm - all das nützte wenig: Wieder mussten vielversprechende Talente in einem halbleeren Saal spielen. Bei den Musikern sehr beliebt, stößt der Bandcontest des Freitaler Kutawerks beim Publikum somit im wahrsten Sinne des Wortes auf taube Ohren. (Bild: Und die beiden Studentinnen von der Dresdner Band Eyla überzeugten beim Jubiläum des Freitaler Bandwettstreits BC@BC nicht nur das Publikum. Foto: Karl-Ludwig Oberthür)

Auch am vergangenen Sonnabend fanden sich, entgegen aller Hoffnungen, wieder zu wenig Gäste in den Coßmannsdorfer Ballsälen ein. Aber woran liegt das? Generell, so sagen die Organisatoren Christoph Vogel und Thorsten Mager, sei es schwierig, in Freital Veranstaltungen mit Live-Musik erfolgreich zu etablieren. Der Grund: Es gebe hier keine Bandszene, wie zum Beispiel in Dresden. Dennoch hatten sich die Veranstalter für das fünfjährige Jubiläum des bisherigen KutaContests noch einmal richtig ins Zeug gelegt - und unter 20 Bewerbern die vier besten Combos ausgesucht.

Knapper Sieg für Studentinnen

Wie in den Jahren zuvor kam es ihnen auch diesmal darauf an, ein möglichst breites Spektrum an Musikrichtungen abzudecken. "Wichtig war uns noch, dass keine der Musikgruppen ein kommerzielles Album aufgenommen hat, oder bei einem Plattenstudio unter Vertrag steht", erklärt Vogel. Nicht ganz unerheblich sei auch die Qualität des Bewerbungsauftritts der jeweiligen Band gewesen, fügt er hinzu.

Durchgesetzt hatten sich am Ende die Rocktales, Frantic Collision, Eyla und This Rite. Sie alle präsentierten sich am Sonnabendabend in Bestform und nutzten ihre jeweils 30 Minuten Bühnenzeit, um die wenigen Gästen von den Stühlen zu reißen.

Bewertet wurden die Auftritte von einer fünfköpfigen Jury, der unter anderem Freitals neuer Finanzbürgermeister Peter Pfitzenreiter und Arno Jordan von der Künstlerkommunität Castle Röhrsdorf angehörten. Neben Texten und Gesang beurteilten sie auch Instrumentaltechnik und Bühnenpräsenz der Akteure. Was Letzteres betrifft, hatten die Classic-Heavy-Rocker von This Rite aus Dresden die Nase vorn. Sie zeigten großes Können an den Instrumenten - und absolute Spielfreude auf der Bühne. Am Ende mussten sie sich aber ganz knapp dem Sänger- und Songschreiber-Duo Eyla geschlagen geben.

Die beiden Dresdner Sängerinnen und ihre Band überzeugten mit tollen Texten, ausgefallenen Rhythmen und wunderbaren Stimmen - das Publikum und die Jury. Für die beiden 19-jährigen Studentinnen, die erst seit zwei Jahren zusammen Musik machen, kam der Sieg völlig überraschend. "Wir hatten uns gar keine Chancen ausgerechnet, weil wir im Vergleich zu den anderen, eher rockigen Bands, recht ruhige Töne anschlagen", sagt Frontfrau und Texterin Emily. Lachend erzählt sie, dass sie sich eigentlich gar nicht für den Wettbewerb beworben hatte.

Überraschende Bewerbung

"Unser Pianist Yiannis hat einfach einige Aufnahmen von unseren Proben ohne unser Wissen hier eingesendet." So ganz nebenbei habe er ihr und ihrer Gesangspartnerin Wilma später verkündet, dass sie am 22. Oktober in Freital beim Bandcontest dabei sind. Umso größer ist nun die Freude über den Sieg. Denn der damit verbundene Preis - zwei Tage im topp ausgestatteten Tonstudio von Schloss Röhrsdorf - kommt den jungen Musikern nicht ungelegen. Sie hatten geplant, im kommenden Frühjahr ihr erstes Mini-Album aufzunehmen. Die zwei kostenlosen Tage im Tonstudio helfen ihnen sehr, die Produktionskosten dafür im Rahmen zu halten.

Für Eyla sind die Weichen in Richtung Zukunft also gestellt. Aber wie geht es mit dem Bandcontest weiter? Genau weiß das Christoph Vogel auch noch nicht. Er sagt, dass der Wettbewerb ohne größeres Publikum auf Dauer nicht finanzierbar ist. Er und seine Mitstreiter vom Kutawerk wollen sich jetzt etwas Zeit nehmen, um in Ruhe darüber zu beraten, ob und in welcher Form der BC@BC fortbestehen kann.


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21.10.2016 - Sächsische Zeitung

Neustart für den KutaContest

Der Bandwettbewerb wurde aus der Vorweihnachtszeit vorverlegt. Und nicht nur das hat sich geändert.

Von Yvonne Popp

20160829x001big Freital. Statt wie in den Jahren zuvor, kurz vor Weihnachten, ist es nun schon im Oktober so weit. Dann wird im Freitaler Stadtteil Hainsberg wieder gerockt, gegroovt und gepunkt. An diesem Sonnabend, dem 22. Oktober, treffen sich zum fünften Mal vielversprechende Nachwuchsbands in den Coßmannsdorfer Ballsälen, um beim Bandwettbewerb der Freitaler Kultur- und Tanzwerkstatt, kurz Kutawerk, gegeneinander anzutreten. (Bild: Die Rocker von My Best Antic gewannen im vergangenen Jahr den Bandwettbewerb. In diesem Jahr führen die Musiker durch das Programm. Foto: Karl-Ludwig Oberthuer)

"Zum kleinen Jubiläum haben wir ein wenig am bisherigen Konzept gebastelt und einiges umgestellt", sagt Christoph Vogel, der seit vier Jahren den KutaContest organisiert. Da wäre zunächst einmal der neue Name der Veranstaltung. Dieser heißt jetzt BC@BC. Frei übersetzt steht das für: Band-Contest in den Ballsälen Coßmannsdorf. Vogel und seine Mit-Organisatoren haben den Namen geändert, weil es in der Vergangenheit immer wieder zu Verwechslungen mit den Kuta-Dance-Contests gekommen war.

Die zweite Änderung betrifft den Ablauf der Veranstaltung. Es werden auch in diesem Jahr wieder fünf talentierte Musikgruppen in Hainsberg auf der Bühne stehen, aber es werden, verrät Vogel, nur vier von ihnen im Wettbewerb an den Start gehen. Die Jungs der fünften Band Piano-Project sind als Stargäste geladen. Sie werden während der Zeit, in der die Jury über die Sieger berät, ein Konzert geben. Mit ihrem musikalischen Motto "Große Klavierballaden treffen auf ungezügelten Rock", hatten sie 2013 den KutaContest gewonnen.

Um den diesjährigen Titel kämpfen am Sonnabend ab 20.00 Uhr die Rocktales, Frantic Collision, Eyla und This Rite. Mit der hohen musikalischen Qualität ihrer Bewerbungsauftritte konnten sie sich am Ende gegen zahlreiche Bewerber aus ganz Sachsen durchsetzen. Daneben ist es Christoph Vogel, der neben seinem Studium ebenfalls in einer Band spielt, bei der Vorauswahl auch darauf angekommen, ein möglichst breites Spektrum an Musikstilen abzudecken. Zudem durfte keine der Musikgruppen bisher ein kommerzielles Album aufgenommen oder bei einem Plattenstudio unter Vertrag gestanden haben.

Die vier Finalisten erhalten zum Wettbewerb jeweils 30 Minuten Bühnenzeit, während derer sie das Publikum für sich begeistern müssen. Die Jury bewertet dann neben der Bühnenpräsenz auch die Beherrschung der Instrumente, den Gesang und die Qualität der selbst geschriebenen Songtexte. Dem Gewinner wird das exklusive Tonstudio der Künstlerkommunität Schloss Röhrsdorf zwei Tage zur Verfügung gestellt. Die Zweitplatzierten dürfen einen Tag das Untertonstudio in Freital nutzen.

Präsentiert wird die Veranstaltung von den Vorjahressiegern des KutaContests. Die Rocker von My Best Antic werden Gäste und Teilnehmer durch das gesamte Programm führen. Sollten sie ihre Moderationen so schmissig und mitreißend gestalten, wie ihre musikalischen Auftritte, verspricht der BC@BC in diesem Jahr ein unvergessliches Erlebnis zu werden.

Bandcontest: Sonnabend, 22. Oktober, Coßmannsdorfer Ballsäle; Einlass: 19.00 Uhr; Beginn: 20.00 Uhr; Eintritt: 3 Euro.


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13.09.2016 - Sächsische Zeitung

Freitaler Windbergfest bleibt Erfolgsgeschichte

Im Vorfeld gab es Diskussionen ums Programm. Ein Verein schließt die größte Lücke.

Von Annett Heyse und Tobias Winzer

20160913x001big Freital. Das Windbergfest 2016 ist vorüber – und in der Stadtverwaltung ziehen die Organisatoren ein positives Fazit. "Ich freue mich, dass die Freitaler und ihre Gäste das Fest wieder so toll angenommen und so zahlreich besucht haben. Es wurde wirklich ausgelassen und friedlich gefeiert", sagte Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU).

Auch nach Einschätzung der Sicherheitskräfte war es ein friedliches Volksfest. "Wir hatten keine Einsätze", sagt Mario Laske, Sprecher der Polizei. Für die Notfallhelfer verlief das Wochenende ebenfalls ruhig. "Wir hatten einen normalen Einsatz, nichts Außergewöhnliches", berichtet Holger Maiwald vom Deutschen Roten Kreuz. Der Ortsverband Freital hatte drei Tage lang das Fest medizinisch abgesichert. Man habe einigen Betrunkenen helfen müssen, dazu kamen ein paar Verletzungen nach Stürzen und Insektenstichen. (Bild: Das diesjährige Windbergfest in Freital war wieder ein voller Erfolg. Foto: Andreas Weihs)

Geradezu begeistert äußert sich Armand Müller, Chef der Schausteller. "Das Windbergfest ist eines der besten Feste, die ich kenne." Er verweist auf die perfekte Organisation seitens der Stadt und ein schönes Programm. Ein weiterer Pluspunkt ist aus seiner Sicht der kostenlose Eintritt. Auch die Hitze hätte dem Zuspruch keinen großen Abbruch getan.

Zufrieden, wenn auch ein bisschen erschöpft, waren die Macher von der Kultur- und Tanzwerkstatt, kurz: das Kuta-Team. Sie hatten unterhalb des Berufsschulzentrums eine kleine Bühne samt Tanzfläche aufgebaut und boten dort gleich mehrere DJs auf. Auch Breakdancer waren zu Gast. 20 Leute des Vereins, alles Ehrenamtliche, waren übers Wochenende vor Ort. "Es war ein voller Erfolg", sagte Kuta-Chefin Kerstin Mager-Baran. Man wollte ein Angebot für die Jugendlichen und Junggebliebenen schaffen – abseits von Bierzelt, Schlagerparty und dem Rummel. "Es ist uns gelungen, die jungen Freitaler anzulocken."

Vor allem dies wertet der Stadtrat der Freien Wähler, Frank Gliemann, als Erfolg. Die Wählergemeinschaft hatte sich im Frühjahr für eine Belebung des Windbergfestes eingesetzt. "Es war ein Ziel von uns, dass wir Akzente für Jugendliche setzen." Das sei mit der Bühne des Kutawerkes gelungen. Um dies möglich zu machen, hatte Fraktionskollege Uwe Jonas Gespräche mit dem Veranstalter, der Stadt Freital, und Armand Müller geführt. Laut Gliemann könne in den kommenden Jahren beim Windbergfest noch mehr für Jugendliche getan werden. "Wir müssen sehen, wie sich das ausbauen lässt."


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07.09.2016 - Sächsische Zeitung

Dancefloor unter freiem Himmel

"Jungen Leuten ist Freude und Ergötzen so vonnöten wie essen und trinken", wusste schon der Theologe und Reformator Martin Luther vor gut 500 Jahren. Was ist also näherliegend, als der Jugend reichlich Raum zu bieten auf einer Stadtfete, wie dem Windbergfest. Doch das ist gar nicht so leicht. Das haben auch die Verantwortlichen der Kultur- und Tanzwerkstatt (Kutawerk) zu spüren bekommen. Der aus dem Windberg Arena Freital e.V. hervorgegangene Verein hat einst die Cityparade beim Windbergfest mit organisiert. Dort fuhren ähnlich wie bei der Loveparade Party-Trucks in einem großen Zug durch die Stadt. Darauf und rundherum wurde getanzt und gefeiert. Doch nach 2013 war Schluss.

"Einige Jugendclubs in der Region hatten sich aufgelöst. Das Interesse ließ nach und mit weniger als sechs Fahrzeugen machte es keinen Sinn", erklärt Uwe Jonas von der Kutawerk-Techniksparte. Ersatz fand sich nicht so schnell. "Aber wir kamen mit der Stadtverwaltung und dem Schausteller-Chef Armand Müller ins Gespräch, sagt Jonas, der für die Freien Wähler auch im Stadtrat sitzt und mit diesem schon mehrfach Änderungen beim Gesamtkonzept vorgeschlagen hat.

In diesem Jahr gibt's nun einen von allen Seiten unterstützten Versuch, für Jugendliche und Junggebliebene eine Alternative zum Festzelt zu schaffen, die dennoch ein fester Bestandteil des Windbergfestes ist. "An allen drei Tagen bieten wir im Parkgelände zwischen Berufsschulzentrum und Stadion des Friedens ein interessantes Open-Air-Programm", sagt Kutawerk-Vorstand Thorsten Mager. Das richtet sich je nach Tageszeit an Kids und Teenies aber auch an Ältere, die sich für Breakdance, Hip-Hop, Electric Boogie und ähnliche Tanzstile begeistern. Dabei treten wir nicht in Konkurrenz zum Festzelt, wir wollen vielmehr das Angebot für Familien und Jugendliche erweitern und ergänzen", fasst Thorsten Mager zusammen.

Zur Eröffnung am Freitag legt ab 17.00 Uhr DJ René auf. An der Bar stehen die Kollegen der Kuta-Lounge. Die Kinderdisco am Samstag wird ergänzt durch eine Show mit Clown Bumbalo. Ein Hingucker am Nachmittag sind die Beat Fanatics. Abends gibt es einen regelrechten DJ-Marathon. Am Sonntag wird nach den Hits für Kids DJane Frau Richter an den Decks stehen.

Rund 30 Leute organisieren die Kuta-Area ehrenamtlich in ihrer Freizeit. "Wir sind uns bewusst, dass dies kein leichtes Unterfangen ist und hoffen auf schönes Wetter, viele Gäste und tolle Stimmung", zeigt sich Thorsten Mager optimistisch.

Beat Street in Freital

Ältere können sich sicher an den 1984 gedrehten US-amerikanischen Breakdance-Film "Beat Street" erinnern. Er schildert das Leben einer jugendlichen Gang, bestehend aus DJs, Breakdancern und Sprayern aus der Bronx in New York City. In der DDR erfreute sich der Film ungeahnter Popularität und führte zur Gründung zahlloser Gruppen, die sich mit Breakdance, Hip-Hop und Graffiti befassten. Und so dürfte der Auftritt der "Beat Fanatics" am Sonnabendnachmittag in der Kuta-Area nicht nur heutige Jugendliche, sondern auch einige Eltern und Großeltern begeistern.

Die "Beat Fanatics" sind eine Dresdner Breakdance Crew, die im April 2006 gegründet wurde und deren Tänzer mittlerweile zu den angesagtesten in Dresden und Umgebung gehören. In ihren professionellen Shows zeigen sie eine Menge verschiedener Tanzschritte, Drehungen, Saltos und Freezes. Die Gruppe, die bereits mehrfach die Ostdeutsche Breakdance-Meisterschaft gewinnen konnte, konzentriert sich insbesondere darauf, Poping, Locking, Electric Boogaloo, New Style, Top- and Downrocking sowie Powermoves zu beherrschen und weiter zu entwickeln.

"Ihre Show sorgt garantiert für Faszination und ist ein Höhepunkt in unserem Jugendprogramm", sagt Kerstin Mager-Baran von der Kutawerk-Tanzsparte. Sie freut sich besonders, dass die Kultur- und Tanzwerkstatt seit diesem Jahr eine enge Kooperation mit den Dresdner Braekdancern hat. "Gemeinsam mit dem Drehmomente e.V. wollen wir eine zukunftsträchtige Szene in Freital aufbauen", sagt sie.

So laden die Dresdner am 22. Oktober zum mittlerweile siebenten Mal die nationale und internationale Breakdance-Elite ins Hygienemuseum ein und ermitteln den "Golden King". Dabei treten die Tänzer in rhythmischen Duellen mit verschiedenen Figuren und Posen gegeneinander an.

Vorgemerkt: 21. Oktober in den Ballsälen Coßmannsdorf

Am Vorabend des Dresdner Events soll es nun in den Ballsälen Coßmannsdorf erstmals ein Nachwuchs-Battle für Newcomer geben. "Wir sind absolut stolz, dass diese Premiere bei uns stattfindet", fiebert Kerstin Mager-Baran dem Ereignis entgegen. Wer jetzt schon Interesse hat, kann während des Windbergfestes schon mal zum Kutawerk Kontakt knüpfen.

(Auszugsweise aus der Sonderbeilage der Sächsischen Zeitung - Programm zum Windbergfest Freital 2016)


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29.08.2016 - Sächsische Zeitung

Nachwuchsbands gesucht

Das Kutawerk Freital sucht talentierte Nachwuchsmusiker, die bei einem Wettbewerb gegeneinander antreten.

20160829x001big Freital. Für den jährlich stattfindenden Bandcontest sucht die Freitaler Kultur- und Tanzwerkstatt (Kutawerk) wieder talentierte Nachwuchsbands. Bis zum 9. September 2016 können sich Musikgruppen mit Namen, Stilrichtung, Besetzung, Alter der Mitglieder und einer kurzen Bandgeschichte dafür noch bewerben.

Voraussetzungen sind: Die Teilnehmer dürfen bisher weder ein kommerzielles Album aufgenommen haben noch bei einem Plattenstudio unter Vertrag stehen. (Bild: Nachwuchsbands können sich für einen Bandcontest anmelden. Foto: Symbolbild, Karl-Ludwig Oberthuer)

Unter allen Bewerbern werden fünf Bands ausgewählt, die dann im Rahmen des Kuta-Contests, der nun BC@BC heißt, am 22. Oktober in den Coßmannsdorfer Ballsälen gegeneinander antreten. Zu gewinnen gibt es zwei Aufnahmetage im international bekannten Tonstudio "Castle Röhrsdorf". (ypo)

Bewerbungen unter: bandcontest(at)kutawerk.de oder http://www.facebook.com/Kutawerk


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12.08.2016 - Freitaler Anzeiger - Amtsblatt der Großen Kreisstadt Freital Nr. 14/2016, Seite 16

Trägerverein "Soziokultur Freital" gegründet

Die seit einiger Zeit laufende Vorbereitung zum Aufbau eines vom Kulturraum Meißen geförderten soziokulturellen Zentrums in Freital mündete am Dienstag, dem 28. Juni 2016 in der Gründung des Trägervereins "Soziokultur Freital".

Folgende Gründungsmitglieder nahmen nach einer sehr intensiven Gründungsphase ihre gemeinsame Arbeit auf: Stadt Freital, Spielbühne Freital e.V., Kulturverein Freital e.V., Förderverein für Jugend- und Kulturarbeit e.V., "Regenbogen" Familienzentrum e.V., Verein zum Erhalt der Ballsäle Coßmannsdorf e.V., Förderkreis BIOTEC e.V. und Kultur- und Tanzwerkstatt e.V. In bereits bestehender Kooperation der Gründungsvereine sind ebenfalls der Club Poisental und der Faschingsverein Hainsberg e.V. beteiligt.

Zweck des Vereins ist es, Kunst und Kultur zu fördern und eine bürgernahe Kulturarbeit zu betreiben. Durch die Vernetzung in einem sogenannten dezentralen soziokulturellen Zentrum, das von mehreren räumlichen Standorten aus gemeinsam agiert, sollen verschiedene Aspekte von Kultur-, Bildungs-, Jugend- und Sozialarbeit miteinander verknüpft werden. Bereits bestehende Strukturen, die in Freital gewachsen sind und sich bewährt haben, sollen dadurch nachhaltig gestärkt, aber auch Neues durch die gemeinsame Kraft geschaffen werden.

Nach Erlangung der Rechtsfähigkeit durch Eintragung ins Vereinsregister und nach Aufbau einer Grundstruktur im Trägerverein "Soziokultur Freital" wird sich der Verein gezielt auch an andere soziokulturell arbeitende Vereine beziehungsweise Institutionen wenden, um eine gute Zusammenarbeit mit allen Akteuren in Freital herzustellen.

Kontakt und Informationen
Soziokultur Freital e.V.
Vorstand
Lutherstraße 2
01705 Freital


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11.07.2016 - Sächsische Zeitung

Zwischen Zweitaktsound und blauem Dunst

Der Trabi ist Kult. Das bewies einmal mehr das Fahrzeug-Treffen in Freital. Die Resonanz macht Mut zu mehr.

Von Yvonne Popp

20160711x001big Freital. Der dunkelgrüne Kombi sticht hervor. Blitzblank gewienert und mit offener Motorhaube präsentiert er sich dem Publikum. Das bleibt dann auch immer wieder an dem Trabant 601 Kombi stehen und bestaunt den mit Leder ausgekleideten Motorraum, die Schalensitze oder die imposante Musikanlage im Heck. "Wird der überhaupt noch vom Motor angetrieben oder eher vom Druck der Basswellen?", fragt ein Mann den Besitzer und lacht. Der antwortet ebenso gut gelaunt, dass sein Wagen schon noch vom traditionellen, 26 PS starken Zweitaktmotor bewegt wird. Wirklich alltagstauglich sei sein Fahrzeug aber nicht, verrät Maik Grellmann. Nur zu Autotreffen hole er es aus der Garage. (Bild rechts: Über 150 Fahrzeugbesitzer kamen zum Trabi-Treffen nach Freital, um dort ihre Prachtexemplare auf dem Gelände der Papierfabrik der Öffentlichkeit zu zeigen und zu fachsimpeln. Foto: Dirk Zschiedrich)

20160711x002big So auch am Sonnabend. Da fand in Freital das vierte Trabant-Tagestreffen statt. Und genau wie 152 andere Trabi-Besitzer aus ganz Sachsen hatte sich der Meißner auf den Weg in die Stadt an der Weißeritz gemacht, um auf dem Areal der Papierfabrik an der Dresdner Straße sein Fahrzeug ausstellen zu können. Eingeladen waren hierzu aber nicht nur die Halter verschiedener Typen und Umbauten des kleinen DDR-Kult-Autos, sondern auch die der kompletten Fahrzeugpalette des Industrieverbandes Fahrzeugbau (IFA). (Bild links: Technik, die Fans immer wieder begeistert. Foto: Dirk Zschiedrich)

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Trabant-Team Freital, das sich seit seiner Gründung 1997 unermüdlich für den Erhalt des technischen Kulturerbes rund um den ehemaligen Zwickauer Fahrzeughersteller Sachsenring einsetzt. Dazu hatte der Verein bereits 1999 das erste große Freitaler Trabi-Treffen (FTT) ins Leben gerufen. In den darauffolgenden zehn Jahren fand das FTT dann jeweils am zweiten Wochenende im September statt. Doch sinkende Mitgliederzahlen machten die Ausrichtung der ursprünglich dreitägigen Veranstaltung zunehmend schwierig, sodass 2009 letztmalig ein großes Treffen stattfand. Aber komplett aus seinem Programm streichen wollte es das Trabant-Team auch nicht.

Trabi-Olympiade im 20-Meter-Spurt

Gemeinsam mit der Kultur- und Tanzwerkstatt Freital organisiert es seit 2013 nun eine kleinere Version des Spektakels, die bei Ausstellern und Besuchern ebenfalls gut ankommt. So fanden sich dann am Sonnabend über 800 Besucher aller Altersklassen auf dem Veranstaltungsgelände ein. Neben teilweise wirklich ausgefallenen Fahrzeugen und interessanten Gesprächen mit deren Besitzern wurde allen Gästen auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Das bestand aus Wettbewerben für die Fahrer, Spiel und Spaß für Kinder und den Auftritten der Tanzsparte der Kultur- und Tanzwerkstatt. Besondere Höhepunkte waren die Austragung einer Trabi-Olympiade, bei der die Teilnehmer unter anderem eine Trabant-Limousine in möglichst kurzer Zeit 20 Meter weit hinter sich her ziehen mussten, und die Krönung der schönsten Fahrzeuge in sechs verschiedenen Kategorien.

20160711x003big Maik Grellmann hätte sicherlich in der Klasse Tuning und Umbau die größten Chancen gehabt, mit seinem Fahrzeug einen der vorderen Plätze zu belegen. Doch der 29-Jährige hatte seinen schicken Trabant-Kombi gar nicht erst zur Fahrzeugbewertung angemeldet. Er sagt, dass er schon so viele Preise mit seinem Auto gewonnen hat, dass er nun gerne anderen den Vortritt lässt. Vielleicht wird er aber in den kommenden Jahren bei diesem Wettbewerb wieder mit antreten, denn neben seinem jetzigen Ausstellungsfahrzeug, das komplett fertig ist und keiner weiteren Umbauten bedarf, besitzt er noch einen Trabant 500, der sich gerade im Aufbau befindet. (Bild rechts: Maik Grellmann kam mit seinem Kult-Auto sogar aus Meißen. Foto: Dirk Zschiedrich)

Auch die Mitglieder des Trabant-Teams Freital blicken positiv in die Zukunft. Sie feiern im nächsten Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Dafür arbeiten sie schon an der Planung des nächsten Trabi-Treffens. Das soll dann aber, wenn möglich, wieder über drei Tage gehen und nach alter Tradition parallel zum Windbergfest stattfinden.


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01.07.2016 - Sächsische Zeitung

Neue Ideen für die Kulturalltage

Höhepunkte waren die Auftritte von Holger Blum und Tom Pauls. Träger für das Freitaler Projekt könnte nun ein Verein werden.

Von Thomas Morgenroth

20160701x001big Freital. Wenn ein Bierhahn emotional wird, dann kommen sogar Freitals erstem Bürgermeister die Tränen. "Blumis Auftritt im BC werde ich wohl nie vergessen", sagt Mirko Kretschmer-Schöppan, der ihn das erste Mal live auf der Bühne erlebte. Holger Blum strapazierte am ersten Wochenende der vierten Freitaler Kulturalltage nicht nur die Lachmuskeln der 300 Gäste in den ausverkauften Ballsälen Coßmannsdorf, er erreichte auch deren Herzen. (Bild: Freitals 1. Bürgermeister Mirko Kretschmer-Schöppan ist mit den Kulturalltagen zufrieden. Foto: Thomas Morgenroth)

Blumi, das machte der Komödiant auf der Bühne überzeugend klar, ist ein Freitaler, der etwas für seine Stadt übrig hat. Auch finanziell: Er spendete den Erlös der Veranstaltung in Höhe von 2.000 Euro dem Förderverein zum Erhalt der Ballsäle. "Er ist identitätsstiftend", sagt Kretschmer-Schöppan, der hofft, dass Holger Blum, der seit 1994 in Deuben wohnt, auch im nächsten Jahr die Schirmherrschaft über die Kulturalltage übernimmt.

Der Bürgermeister geht davon aus, dass es diese wieder geben wird, "vorbehaltlich der Entscheidungen des Stadtrates in der Haushaltsdebatte." Mit einem Etat von 20.000 Euro hatte die Stadt in diesem Jahr den Rahmen für mehr als 50 Veranstaltungen an 28 Orten zwischen Hainsberg und Potschappel geschaffen. Mit Technik, Bühnen, der Übernahme der Gema-Gebühren und mit Werbung sowohl im Internet als auch in Form von Plakaten, Bannern und eines 30-seitigen Programmheftes.

Probleme mit der Werbung

17.000 Stück seien davon gedruckt worden, sagt Kretschmer-Schöppan, mehr als es Haushalte in Freital gibt. Jeder sollte eines bekommen, aber offenbar hakte es bei der Verteilung, wie Koordinator Uwe Jonas weiß: "Die Hefte wurden zum Teil zusammen mit Anzeigenblättern verteilt, und kamen daher nicht in Briefkästen sogenannter Werbeverweigerer." Im nächsten Jahr, stellt Kretschmer-Schöppan in Aussicht, soll das Programm mit dem Amtsblatt der Stadt verteilt werden. Er räumte auch Probleme mit der Internetseite ein, auf der das Heft erst drei Tage nach der Eröffnung der Kulturalltage als PDF zu lesen war.

Kretschmer-Schöppan ist offen für kritische Anmerkungen, sieht deshalb aber nicht den Erfolg der Kulturalltage infrage gestellt. "Wir wollen Künstlern und Kulturschaffenden eine Plattform bieten, um sich zu präsentieren", sagt er, "und das ist uns gelungen." Höhepunkte waren fraglos Blumis Solo-Auftritt und der furiose Abschluss mit Tom Pauls und der Elblandphilharmonie vor 700 begeisterten Gästen im ausverkauften Schlosshof Burgk. Im Grunde gehörte auch das 2. Irish-Folk-Festival mit ähnlichen Besucherzahlen dazu, das zwar terminlich außerhalb der Kulturalltage lag, aber ein Kind des Projektes ist. Vielleicht passt es nächstes Jahr besser, auf alle Fälle soll es eine Fortsetzung geben, sagt Volkmar Fischer von der Band RedHouse.

Für Kretschmer-Schöppan sind aber auch die kleinen Veranstaltungen wichtig, die eine Verbindung zwischen Kultur und Wirtschaft herstellen, wie die Ausstellungseröffnung mit Olaf Klepzig beim Augenoptiker Uwe Polster. Oder wie es der Porzellankünstler Olaf Stoy im Technologiezentrum mit Workshops, Ausstellungen und Lesungen tut. Stoy sieht die Kulturalltage allerdings mit gemischten Gefühlen: "Meine Angebote mache ich so oder so." Er hatte sich konzeptionell mehr erhofft.

Blumi bleibt Schirmherr

"Ich wollte nur den Anstoß geben, aber keinesfalls die Kulturalltage dauerhaft selbst organisieren", sagt Kretschmer-Schöppan. Neuer Träger könnte der in dieser Woche gegründete Verein Soziokultur Freital werden, in dem sieben Freitaler Vereine ein Netzwerk bilden. Sie könnten den Kulturalltagen, die bislang vor allem Veranstaltungen zusammenfassen, die es schon vorher gab oder die ohnehin stattfinden würden, wie die von Olaf Stoy oder auch "Kunst im Hof", ein schärferes Profil geben.

Mit Blumi als Schirmherr. Jedenfalls wäre Holger Blum dazu bereit: "Ich bin gerne wieder mit dabei." Da dürfte sich Mirko Kretschmer-Schöppan auf einen weiteren emotionalen Bierhahn freuen.


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29.06.2016 - Sächsische Zeitung

Ein Netzwerk für Freitals Kultur

Die Stadt will die Kultur-, Jugend- und Sozialarbeit verbessern - und dafür einen neuen Verein gründen.

Von Andrea Schawe

20160629x001big Freital. Das Thema sei mit heißer Nadel gestrickt, sagte Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU). Erst zwei Tage vor der Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag habe man sich auf ein Konzept für ein soziokulturelles Zentrum (SKZ) geeinigt. Ziel sei es, die vorhandenen Potenziale für soziale Arbeit in der Stadt konsequent zu bündeln und gezielter zu nutzen. (Bild: Auch die Spielbühne Freital hat seine Mitarbeit am soziokulturellen Zentrum zugesagt. Foto: Thomas Morgenroth)

Das soll in einer dezentralen Struktur geschehen - das heißt, es wird kein neues Zentrum eingerichtet oder gebaut, sondern die in der Stadt bereits heute aktiven Vereine sollen vernetzt werden und kooperieren. Räume seien dafür reichlich vorhanden, genauso wie die technische Ausstattung, heißt es in dem Konzept. Was fehlt, ist das Personal. Deswegen sollen die Arbeiten im SKZ zwei neue Mitarbeiter übernehmen.

Schon seit 2013 wird über die Schaffung eines soziokulturellen Zentrums in Freital diskutiert. Damals hatten Freitals SPD, Linke und die Wählervereinigung Bürger für Freital (BfF) die Verwaltung beauftragt, den Bedarf für ein solches Zentrum zu ermitteln und ein passendes Gebäude dafür zu suchen. Der Grund: Defizite in der Kultur-, Jugend- und Sozialarbeit in Freital. Es gebe zu wenig Angebote und fehlende Räume.

Feilenfabrik ist nicht mehr verfügbar

Ursprünglich war das Berufsausbildungszentrum Freital (BAZ) als Mitglied im Trägerverein und Eigentümer der ehemaligen Feilenfabrik ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes für ein soziokulturelles Zentrum. Doch das BAZ hat im März Insolvenz angemeldet, der Verein hat seine Geschäftstätigkeit eingestellt. Die Immobilie Feilenfabrik ist Bestandteil des Verfahrens und deswegen nicht verfügbar.

Die Stadt musste umdenken und führte deswegen Gespräche mit Freitaler Vereinen und Stadträten. Als Übergangslösung soll nun die Stadt selbst die Trägerschaft übernehmen - bis ein neuer Verein gegründet ist, der das Zentrum leitet. Sieben Freitaler Vereine haben schon ihre Mitarbeit am SKZ zugesagt: die Kultur- und Tanzwerkstatt, der Kulturverein Freital, die Spielbühne, der Förderverein für Jugend- und Kulturarbeit, das "Regenbogen"-Familienzentrum, der Förderverein zum Erhalt der Ballsäle Coßmannsdorf und der Förderkreis Biotec. Außerdem soll die Stadtverwaltung bei Stadtteilarbeit und administrativen Aufgaben helfen. Auch der Stadtrat wird eingebunden: Jede Fraktion soll als beratendes Mitglied im Verein vertreten sein. Der neue Trägerverein könnte schon in den nächsten Wochen gegründet werden, spätestens zum 1. Januar 2017 soll er die Trägerschaft übernehmen. "Die Vereine haben alle ihr Interesse bekundet und ihre aktive Mitarbeit zugesagt", sagte Freitals Sozialbürgermeister Mirko Kretschmer-Schöppan (Freie Wähler). "Sie sehen das Vorhaben als große Chance."

Etwa 91.000 Euro Kosten für den Betrieb des Zentrums

Die Verwaltung rechnet mit Kosten in Höhe von 91.000 Euro für den Betrieb des Zentrums. Finanzieren soll es sich mit Geld aus Landkreis und Bund sowie eigenen Einnahmen, etwa bei Veranstaltungen. Die Stadt kalkuliert mit Zuschüssen von etwa 23.000 Euro, in der Startphase 2016 muss mit einer zusätzlichen Finanzierung von bis zu 35.000 Euro gerechnet werden, heißt es im Konzept.

Außerdem kommen bis zu 56.000 Euro Fördermittel aus dem Kulturraum Meißen/Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die seien schon genehmigt, allerdings müsse die Stadt bis zum 30. Juni signalisieren, ob sie das Geld auch verwendet. Die Entscheidung muss deswegen schnell fallen, sonst würden die Fördermittel an andere Träger gehen, sagte Kretschmer-Schöppan im Stadtrat. Damit wäre ein soziokulturelles Zentrum für Freital nicht umsetzbar, weil zukünftige Anträge auf Förderung wenig Aussicht auf Erfolg hätten.

Dieses Vorgehen stieß im Stadtrat auf Kritik. Die Verwaltung baue Druck auf, es gehe zu schnell. "Das Konzept ist nicht ausgereift", sagte CDU-Stadtrat Martin Rülke. Es habe sich nur wenig verändert, seit mit dem BAZ ein wesentlicher Partner weggefallen ist. "Damit das nicht floppt, brauchen wir eine breite Basis der Vereine in der Stadt", so Rülke. Die CDU-Stadträtin Franziska Darmstadt kritisierte, dass mit dem Zentrum unnötige neue professionelle Strukturen geschaffen werden.

Lob für Engagement der Vereine

Die Fraktionen von Linke, SPD, Bürger für Freital und Freie Wähler lobten hingegen die Arbeit der Verwaltung. "Wenn wir es jetzt nicht machen, dann werden wir die Kulturschaffenden nicht vernetzen", sagte Chris Meyer (BfF). Es sei gut, dass sich so viele Vereine für Soziokultur gefunden hätten, sagte Michael Richter (Linke).

Der Stadtrat stimmte mehrheitlich für ein soziokulturelles Zentrum - allerdings soll weiter an dem Programm gearbeitet werden. Das soll dem Stadtrat bis September vorgelegt werden. Es sei eine große Herausforderung, sagte Kretschmer-Schöppan. Schon in diesem Jahr müssten neben dem Aufbau des neuen Vereins auch Projekte umgesetzt werden. Das SKZ soll in Zukunft unter anderem die Organisation der Kulturalltage übernehmen.


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16.06.2016 - Sächsische Zeitung

Kirchplatz wird zur Bühne

Rund um die Christuskirche in Deuben findet am Sonnabend das Fest "Kunst im Hof" statt – mit einem spektakulären Ausblick.

20160616x001big Freital. Das Areal rund um die Deubener Christuskirche wird am Sonnabend, von 14.00 Uhr bis 21.00 Uhr, zum Festgelände. Zum Fest "Kunst im Hof" öffnen Anwohner rund um die Christuskirche und auf der Langen Straße ihre Höfe. Auf der Bühne, in der Kirche und auf dem gesamten Festgelände gibt es vor allem für Familien ein umfangreiches Programm, wie der Veranstalter, das Koordinationsbüro für soziale Arbeit, mitteilt. Das Fest ist in diesem Jahr auch der Auftakt der Freitaler Kultur(all)tage. (Bild: Bei "Kunst im Hof" erwartet die Zuschauer ein buntes Programm. Archivfoto: Karl-Ludwig Oberthür)

Unter dem Motto "Kunst, Kultur und Kulinarisches für Familien" gibt es Theater- und Tanzaufführungen. Geplant sind außerdem verschiedene Mitmachaktivitäten, wie die sogenannte Malschule, Straßenspiele und Bastelangebote sowie ein Märchenzelt. Mutige können die Stufen des Kirchturms erklimmen und den Blick über Freital genießen. Weiterhin gibt es verschiedene Ausstellungen. An Ständen werden internationale Speisen angeboten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Im Gemeindezentrum sind digitale Bilder der Künstlerin Milota Petrenzowa sowie 3-D-Bilder von Ekkehard Pöschel zu sehen. In der Christuskirche tritt 16.45 Uhr der Gospelchor der Freitaler Kirche mit Gospel und Spirituals auf. Der Freitaler Musikverein singt ab 17.15 Uhr Chorlieder. Stefan Döhnert liest ab 18.00 Uhr aus dem Buch "Im Windschatten der Schattenwinde". Das Programm auf der Bühne im Festgelände wird um 14.00 Uhr eröffnet.

Ab 14.15 Uhr gibt es dort Tänze von der Kultur- und Tanzwerkstatt. Ab 14.45 Uhr sind die Laienschauspieler der Freitaler Spielbühne zu sehen. Ab 15.15 Uhr gibt es Linedance mit den "Free Valley Liners". Mundart in Lied und Wort versprechen die "Spechte vom Arzgebirg", die ab 15.45 Uhr auf der Bühne stehen.

Ab 16.15 Uhr wird es rockig mit dem Rockduo Bruno & Friends und anschließend mit der Band "Frei auf Bewährung". Das Programm endet um 18.45 Uhr mit dem Auftritt der Gruppe "Timeless", die sich auf die Musikrichtungen Swing, Blues und Klezmer spezialisiert hat. (SZ/win)


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29.04.2016 - Sächsische Zeitung

Ballsäle Coßmannsdorf werden zur Chefsache

Oberbürgermeister Uwe Rumberg will das Haus in Freital als Veranstaltungsort erhalten. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg.

Von Tobias Winzer

20160429x001big Freital. Eine Zukunft der Ballsäle Coßmannsdorf (BC) als öffentlicher Veranstaltungsort wird immer wahrscheinlicher. Nachdem sich der Freitaler Stadtrat Anfang April mit großer Mehrheit für einen Kauf des Hauses ausgesprochen hat, macht sich nun auch Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU) persönlich für den Erhalt der Ballsäle stark. Das wiederum dürfte die drei Vereine freuen, die das Haus derzeit regelmäßig nutzen. Denn in den kommenden Wochen werden sie jede Menge politische Unterstützung brauchen. (Bild: Die Ballsäle Coßmannsdorf sollen durch die städtische Wohnungsgesellschaft gekauft und saniert werden. "Lasst uns das Haus erhalten", sagt Oberbürgermeister Uwe Rumberg. Foto: Karl-Ludwig Oberthür)

"Es wäre eine Tragik für den Stadtteil, wenn das BC in den Dornröschenschlaf versetzt wird", sagte Rumberg bei einem Rundgang durch die Immobilie, die 1911 eröffnet wurde und sich seit 1928 im Besitz der Familie Löffler befindet. Der jetzige Eigentümer, Winfried Löffler, will das Haus direkt gegenüber dem Rathaus Hainsberg schon seit Langem verkaufen. Angeblich gibt es mehrere private Interessenten, die das BC zu einem Wohnhaus umbauen wollen. Dann wäre der Ort für Veranstaltungen verloren. Löffler will die Ballsäle aber erhalten wissen und bevorzugt deshalb einen Verkauf an die Stadt. Nach dem Stadtratsbeschluss von Anfang April soll die städtische Wohnungsgesellschaft WGF den Kauf übernehmen. Zu überweisen wären rund 200.000 Euro.

"Der Kauf steht kurz vor dem Abschluss", sagte Rumberg. Die drei Vereine, die das BC später gemeinsam betreiben sollen - der Faschingsverein, die Kultur- und Tanzwerkstatt (Kutawerk) und der Verein zum Erhalt der Ballsäle Coßmannsdorf -, erarbeiten derzeit ein Nutzungskonzept. Im Juni oder Juli soll dieses Konzept stehen. Je nachdem, was in dem Plan steht, kann der Eigentümer, die städtische WGF, ein Sanierungs- und darauf aufbauend ein Finanzierungskonzept erstellen. WGF-Chef Michael Heinzig sprach zuletzt von einem geschätzten Sanierungsaufwand von zwei Millionen Euro. Das Konzept soll bis Anfang 2017 fertig sein. Anschließend könnte der Umbau des in die Jahre gekommenen Hauses starten.

Zuschuss für die Vereine

Die Sanierungskosten müssten dann in den darauffolgenden Jahren von den Vereinen durch Einnahmen aus Veranstaltungen wieder eingespielt werden. Ein Teil könnte die Stadt auch als Zuschuss für die Vereine, die bislang noch keine Förderung erhalten, beisteuern. "Am besten wäre es, wenn die Zuschüsse aus dem Stadthaushalt relativ gering wären", sagte Rumberg. "Die Ballsäle dürfen kein Millionengrab werden. Wenn das Finanzierungsdelta zu groß ist, müssen wir neu überlegen." Dann könnte die Wohnungsgesellschaft das Haus entweder selbst zu einem Wohnhaus umbauen und vermieten oder an einen Privatinvestor weiterverkaufen. Doch an diesen Plan B will Rumberg nicht allzu sehr denken.

"Das BC ist das letzte klassische Tanzhaus, das es in Freital noch gibt", sagte er. Im Wahlkampf um seine Oberbürgermeisterkandidatur im vergangenen Jahr habe er erst richtig mitbekommen, welche Bedeutung das Haus für die Freitaler habe. "Deswegen habe ich gesagt: Lasst uns das BC erhalten." Das Haus sei auch wichtig, um den Freitaler Jugendlichen ein Angebot zum Ausgehen zu machen. "Wir wollen die Jugend hier halten." Bei solchen Entscheidungen dürfe man nicht ausschließlich aufs Geld schauen.

Für die Ballsäle wünscht sich Rumberg künftig eine ganzjährige Nutzung. Ein Restaurant soll es wieder geben. Die Räume - dazu gehören der große und der kleine Ballsaal sowie mehrere kleinere Zimmer - könnten auch an Private vermietet und für Schulungen genutzt werden. Vor allem solle das BC aber weiterhin der Ort für Freitals Traditionsveranstaltungen, wie die Faschingsfeiern, sein.


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23.04.2016 - Sächsische Zeitung

Ein Bierhahn als Schirmherr

Komödiant Holger Blum unterstützt die Freitaler Kulturalltage. Das ist nicht die einzige Neuerung.

Von Thomas Morgenroth

20160423x001big Freital. Blumi steigt Freital aufs Dach: Nächsten Mittwoch will der schwergewichtige Komödiant die Treppen zum Turm der Christuskirche erklimmen und den Stadtteil Deuben, in dem er seit 1994 wohnt, aus der Vogelperspektive betrachten. Was ja zu seiner Bühnenfigur als Bierhahn passen würde. Aber krähen will er nicht, sagt Holger Blum lachend. Obwohl ... Der Autor, Regisseur und Darsteller des Radeberger Biertheaters ist für jeden guten Scherz zu haben. Sein Auftritt auf dem Gotteshaus dient freilich einem höheren Zweck: Der 51-Jährige steht dort für einen Imagefilm vor der Kamera, mit dem die Stadt Freital für die diesjährigen Kulturalltage werben will. (Bild: Bierhahn Holger Blumi Blum (Mitte) ist der neue Schirmherr der Kulturalltage in Freital. Das Projekt des 1. Bürgermeisters Mirko Kretschmer-Schöppan (r.) wird in diesem Jahr erstmals von Veranstaltungsmanager Uwe Jonas (l.) koordiniert. Foto: Andreas Weihs)

Holger Blum ist der neue Schirmherr des Projektes, das zum vierten Mal kulturellen und künstlerischen Aktivitäten in der Stadt eine Plattform für eine öffentliche Präsentation bieten will. "Es ist ein interessantes Vorhaben, das ich sehr gern unterstütze", sagt Blum, der sich nicht lange bitten ließ, seinen Namen dafür herzugeben. Was nicht unwesentlich am Koordinator liegt: "Wir kennen uns schon eine Ewigkeit", sagt Uwe Jonas, der sich mit seiner Agentur Starlight Event im Auftrag des 1. Bürgermeisters Mirko Kretschmer-Schöppan erstmals um die Rahmenbedingungen der Kulturalltage kümmert.

Jonas, der mit dem von ihm mitgegründeten Kutawerk seit Beginn als Akteur bei den Kulturalltagen dabei ist, kann auf langjährige Erfahrungen als Event-Manager zurückgreifen. Insofern weiß er, worauf es ankommt. "Wir bewerben die Veranstaltungen und sorgen, wo erforderlich, für Bühnen und Technik", sagt der 42-jährige Pesterwitzer. Zum Beispiel bei Biotec in Potschappel, die sich mit einem Sommerfest beteiligen wollen. Ja, Sommer, das ist die dritte Neuerung der Kulturalltage, die nicht mehr, wie 2015, im April beginnen, sondern im Juni stattfinden. Mit dem Schwerpunkt auf zwei Wochenenden.

Eintrittsgeld ist nicht verboten

Das vorjährige Finale ist diesmal der Auftakt: Beim Deubener Stadtteilfest "Kunst im Hof" sollen am 18. Juni die Kulturalltage offiziell eröffnet werden. "Leider ohne mich", bedauert Blum, der am gleichen Tag zwei Vorstellungen am Biertheater hat. Dafür ist er einen Tag später in den Ballsälen Coßmannsdorf zu erleben, mit seinem Soloprogramm "Und ist SIE nicht willig, so braucht MANN Geduld." Die Einnahmen, sagt er, sollen sozialen Einrichtungen der Stadt zugutekommen.

Mancher Beteiligter der vergangenen Kulturalltage wird sich an dieser Stelle verwundert die Augen reiben: Einnahmen? Bisher sollten doch alle Veranstaltungen ohne Eintritt angeboten werden, das jedenfalls war zum Beispiel beim 1. Irish-Folk-Festival im Stadtkulturhaus ein Kritikpunkt der dort auftretenden Musiker. So sei das nicht gemeint gewesen, sagt Mirko Kretschmer-Schöppan, er spricht von einem Missverständnis: "Wir als Stadt können keine Künstler buchen und bezahlen. Aber die Mitwirkenden können natürlich Eintritt nehmen, das ist niemandem verwehrt." Wofür die Einnahmen verwendet werden, sei auch jedem freigestellt.

Im Zuge der Gleichbehandlung müsste ja sonst auch das lange ausverkaufte Abschlusskonzert der Kulturalltage mit kostenfreiem Eintritt sein, das könnte sich keiner leisten. Am 26. Juni spielen Tom Pauls und die Elbland Philharmonie Sachsen im Hof des Schlosses Burgk den "Sommernachtstraum auf Säggs'sch". Auch dafür, sagt Kretschmer-Schöppan, sorgt die Stadt für die Rahmenbedingungen wie Bühne und Sitzplätze. "Aber außerhalb des Budgets der Kulturalltage", betont er.

Sonst wäre von den 20.000 Euro, die der Stadtrat für die Kulturalltage bewilligt hat, wohl schon ein Löwenanteil verbraucht. So aber werden vorwiegend kleine Initiativen gefördert. Bis zum Anmeldeschluss vergangenen Donnerstag hat Jonas 57 Akteure registriert, die mit Konzerten, Kunstausstellungen, Lesungen oder Festen zeigen wollen, was Freital kulturell zu bieten hat. Für Kretschmer-Schöppan ist das ein wichtiges Zeichen: "Unsere Stadt ist viel bunter, als sie in den Medien dargestellt wird." Damit das auch außerhalb der Grenzen Freitals bekannt wird, dafür steigt Bierhahn Blumi sogar auf einen Kirchturm. Zu sehen demnächst im Internet.


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09.04.2016 - Sächsische Zeitung

Stadt soll die Ballsäle kaufen

Freitals Stadtrat stimmt mit großer Mehrheit für den Kauf der Ballsäle Coßmannsdorf. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit.

Von Tobias Winzer

20160409x001big Freital. Die städtische Wohnungsgesellschaft Freital (WGF) soll die Ballsäle Coßmannsdorf in Hainsberg kaufen. Anschließend soll ein Betreiber- und Sanierungskonzept für die Immobilie erarbeitet werden. Das hat der Stadtrat in seiner Sitzung am Donnerstagabend mit großer Mehrheit beschlossen. Einzig drei Stadträte der Linken stimmten gegen den gemeinsamen Vorschlag von Freien Wählern, CDU sowie SPD/Grüne. Fraktionschef Michael Richter kritisierte, dass keine Zahlen vorlägen, welche finanziellen Auswirkungen der Kauf hätte. Vier Stadträte enthielten sich. (Bild: Die Ballsäle Coßmannsdorf werden für 225.000 Euro angeboten. Foto: Andreas Weihs)

"Wir sind in gewisser Zeitnot", hielt Peter Pfitzenreiter, Fraktionschef der CDU, entgegen. Weil sich auch andere Investoren für die Ballsäle interessieren, müsse die Stadt jetzt tätig werden. Nur so könne das Haus als Veranstaltungszentrum gesichert werden. "Wir haben es uns aber mit der Entscheidung nicht leicht gemacht." Die Immobilie wird derzeit für 225.000 Euro angeboten. Der Eigentümer hatte zuletzt mitgeteilt, dass er am liebsten an die Stadt verkaufen würde.

Bis zum Jahresende soll ein neuer Dachverein, bestehend aus den bisherigen Nutzern der Ballsäle - dem Faschingsverein, der Kultur- und Tanzwerkstatt (Kutawerk) und dem Verein zum Erhalt der Ballsäle Coßmannsdorf - ein Betreiberkonzept vorlegen. Anschließend kann ein Sanierungs- und Finanzierungskonzept erarbeitet werden. Erst dann entscheidet sich, ob die Ballsäle tatsächlich als Veranstaltungszentrum erhalten bleiben. "Ob es klappt, ist nicht sicher", sagte FDP-Stadtrat Lothar Brandau.


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14.03.2016 - Sächsische Zeitung

Kulturmeile statt Ballermann-Party

Der Stadtrat diskutiert über die Zukunft des Windbergfestes. Es soll umziehen und zur Bühne für lokale Künstler werden.

Von Tobias Winzer

20160314x001big Freital. Zum Höhepunkt spielte Tim Toupet. Der Sänger, der vor allem auf dem Ballermann seine Fans begeistert, war der Stargast des Windbergfestes im vergangenen September. "Du hast die Haare schön", "Ich bin ein Döner" und "Fliegerlied" - so heißen seine Hits. Für Uwe Jonas, der für die Freien Wählen im Stadtrat sitzt, ist das ein Beispiel für den Verfall des größten Festes in Freital. "Das ist 5. Klasse Ballermann", sagt Jonas. "Wir kennen leider viele, die unter anderem deswegen nicht mehr auf das Fest gehen." Zusammen mit seinen drei Fraktionskollegen will er eine Diskussion über die Zukunft des Windbergfestes starten. (Bild: Zehntausende Besucher strömen jedes Jahr zum Windbergfest auf dem Platz des Friedens in Freital. Von der Qualität der Party sind aber nicht alle überzeugt. Foto: Karl-Ludwig Oberthür)

Das Ziel: Bis zum kommenden Jahr soll das Fest völlig umgestaltet werden. Jonas, der selbst für eine Veranstaltungsfirma arbeitet und als Selbstständiger Gastronomie- und Eventkonzepte erstellt, will das Fest wieder zu einem echten Stadtfest machen. Er und seine Fraktionskollegen bemängeln, dass zu wenige Freitaler Händler, Gastronomen und Künstler an dem Windbergfest beteiligt sind. Das liegt nach Ansicht der Stadträte zum einen am Veranstaltungsort und zum anderen an der Organisation des Festes. Die Stadt Freital kümmert sich als offizieller Veranstalter der Party um das Programm im Festzelt, also zum Beispiel um die Buchung von Künstlern wie Tim Toupet, um die Werbung für das Fest und um die Sicherheit und Ordnung. Die Organisation des Rummels hat die Stadt an den Schausteller Armand Müller-Milano vergeben. Um die Getränke kümmert sich die Stadttochter Technische Werke Freital, die unter anderem das Hains betreibt. Dafür hat die Stadt Verträge abgeschlossen.

Festmeile geplant

Ausgaben von 81.000 Euro plant die Stadt für das Windbergfest in diesem Jahr. Dem gegenüber stehen Einnahmen von voraussichtlich 31.150 Euro. "Die Verträge müssen angepasst werden", sagt nun Jonas. Die Freien Wähler wollen das Windbergfest von dem Platz des Friedens an der Burgker Straße auf die Dresdner Straße verlegen. Laut Jonas sei der Platz des Friedens für die Veranstaltung sowieso nur schlecht geeignet. Garderoben und Toiletten müssten vom Veranstalter immer erst aufgebaut werden. "Dann kann man doch mit dem Windbergfest auch gleich auf die Dresdner Straße gehen."

Geplant ist eine Festmeile von der Ecke Dresdner Straße/Poisentalstraße bis zum Restaurant Goldener Löwe. Der Autoverkehr könnte an dem Festwochenende über die Umgehungsstraße umgeleitet werden. Entlang der Dresdner Straße soll es, so der Vorschlag der Freien Wähler, mehrere Bühnen geben. Die Restaurants und Kneipen an der Strecke könnten sich mit eigenen Angeboten an dem Fest beteiligen. Einen Rummel soll es auch künftig geben, aber nicht mehr auf dem Platz des Friedens, sondern zum Beispiel auf dem Neumarkt. Auf den Bühnen spielen sollen künftig mehr regionale Künstler, aber auch Spitzenmusiker.

Jonas hat auch schon eine Idee, wie diese nach Freital gelockt und vor allem bezahlt werden können. Aus der Schweiz kennt er ein System, bei dem an Festivalbesucher Anstecker verkauft werden. Nur wer einen solchen Anstecker hat, kann an den Getränke- und Essensständen etwas kaufen. "Das hätte den Vorteil, dass der Veranstalter immer ungefähr weiß, wie viele Menschen unterwegs sind", so Jonas. "Man müsste das Festgelände aber nicht umständlich und teuer absperren, um an einzelnen Toren Eintritt verlangen zu können." Zum anderen könnte man dadurch zusätzliche Einnahmen generieren, etwa 10.000 Euro. "Mit dem Geld könnte man das Windbergfest aufwerten", so Jonas.

Laufende Verträge noch strittig

Ob sich die Ideen so umsetzen lassen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Um das Konzept des Windbergfestes zu ändern, braucht es eine Mehrheit im Stadtrat. Fraglich ist außerdem noch, ob sich die laufenden Verträge mit dem Schausteller Müller-Milano einfach verändern lassen. Nach Recherchen der Freien Wähler wurden sie erst im vergangenen Jahr für fünf weitere Jahre verlängert. Noch in diesem Jahr, so die Hoffnung der Fraktion, könnte man das Anstecker-System testen. Für das Windbergfest 2017 sollen die Veränderungen dann umgesetzt werden.

Die Chancen für ein neues Windbergfest stehen aber nicht schlecht. Zuletzt hat bereits die CDU angekündigt, über die Organisation der Veranstaltung diskutieren zu wollen. Der stärksten Fraktion im Stadtrat geht es vor allem um die Kosten, die für die Stadt dabei um ein Vielfaches höher sind als zum Beispiel beim ähnlich beliebten Pesterwitzer Herbst- und Weinfest. Die CDU will deshalb auch über eine Privatisierung des Windbergfestes nachdenken. Das zumindest können sich aber die Freien Wähler nicht vorstellen. "Das sollte ein Fest von Freitalern für Freitaler sein", sagt Jonas. "An einer Privatisierung haben wir kein Interesse."


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29.02.2016 - Sächsische Zeitung

Dreifach-Triumph für Freital

Bei der Jugendsportler-Ehrung 2015 gab es zwei Favoritensiege und eine Überraschung.

Von Stephan Klingbeil

20160229x001big Mit einer echten Überraschung und zwei weiteren Erfolgen für die Seriensieger der vergangenen Jahre wartete am Freitagabend in Pirna-Copitz die Jugendsportlerehrung 2015 auf. Bei der Gala in der Herderhalle wurden die beliebtesten Nachwuchssportler des hiesigen Landkreises gekürt. Am Ende des Abends gab es trotz einiger Enttäuschungen auch viele fröhliche Gesichter unter den 240 Gästen. (Bild: Diese Talente gehören zu den besten Nachwuchssportlern 2015 im Landkreis. In Pirna wurden nun die beliebtesten geehrt. Foto: D. Förster)

Wie in den Vorjahren waren die Hip-Hop-Tanztalente des Vereins Kultur- und Tanzwerkstatt (Kutawerk) aus Freital auch diesmal der große Gewinner. In zwei der drei Kategorien räumten sie den Siegerpokal ab.

Der zwölfjährige Duy Anh Nguyen wurde bester Nachwuchssportler des Jahres. Der Freitaler siegte im vergangenen Jahr die Solo-Kids-Reihe bei der Ostdeutschen DTHO Hip-Hop-Meisterschaft in Leipzig und belegte im sogenannten Battle bei den bis 13-Jährigen den zweiten Platz und gewann in der Formation der Kids bis zwölf Jahren. "Ich bin jetzt im zweiten Jahr dabei, kam durch einen Kumpel zur Kultur- und Tanzwerkstatt und zum Tanzen", freute sich der Nachwuchssportler 2015 über seinen für ihn "überraschenden ersten Platz". Für seine Trainerin Ulrike Faber aus Mohorn war auch dieser Titel bei der Preisvergabe in der Herdhalle verdient. "Er ist noch nicht so lange dabei, ragte aber schon bei seinem Auftritt heraus, deshalb haben wir ihn nominiert und freuen uns sehr, dass er gewonnen hat." Zweiter wurde der Hürdenspezialist Jannik Berthold von der SG Weißig 1861 vor dem Rugiswalder Skitalent Diego Binder.

Mehr als 17.000 Stimmen abgegeben

Die Kutawerk-Tanzformation, die "Jelly Beats", holten sich dann auch noch den Titel "Beste Nachwuchsmannschaft". Als "Beste Nachwuchssportlerin" geehrt wurde zu dem Julia Thiel, die im Freitaler Stadtteil Kleinnaundorf wohnt. Die 13-Jährige spielt dort bei der SG Kleinnaundorf Tambourelli. Das ist ein Mannschaftssport, der sich am ehesten mit Tennis oder Faustball vergleichen lässt, bei dem aber Badminton auf einem Federballfeld gespielt wird. "Ich war echt überrascht, dass ich gewonnen habe, alle anderen aus meinem Verein haben ja hier eher Mittelfeldplätze geholt", freut sich die 13-jährige Überraschungssiegerin, die im Vorjahr in der Kinder-WM in London in der Altersklasse U 16 im Einzel siegte. Außerdem wurde sie 2015 im German Open in Dresden bei der U 18 Doppel Dritte. Somit hatten Talente aus Freital in allen drei Kategorien die Nase vorn. Sie holten die meisten der über 17.000 abgegebenen Stimmen bei der Umfrage. Diese ging zu zwei Dritteln in die Endwertung ein. Das weitere Drittel setzte sich aus der Punktevergabe einer erstmals von der Sportjugend ins Leben gerufenen Jury zusammen.

Die war teils zu einer komplett anderen Einschätzung gekommen, sah die am Ende dank Online-Abstimmung und Stimmzettelpunkten erstplatzierten Titelträger auf dem fünften, neunten und siebten Platz. Sie sah die Rennrodlerin Josephine Meitzner (RRC Altenberg), Schwimmer Ludwig Teßmar (Hainsberger SV) und den Mixed Vierer des Pirnaer Rudervereins vorn. "Die Stimmenunterschiede bei den Gewinnern waren auch diesmal sehr massiv", erklärt Martin Holtermann von der Sportjugend. Ob man an dem Abstimmungssystem festhalte, das die sportlichen Erfolge der Kandidaten etwas aufwerten sollte, sei offen.

Der mit 1.000 Euro dotierte Nachwuchsförderpreis "Sparkassen-Youngstar" ging dann noch in Abwesenheit an das Ski-Ass Severin Thiele vom Ski Club Rugiswalde. Er zählt zu den besten deutschen Skitalenten und hatte am Wochenende einen wichtigen Wettkampf in Bayern.


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14.12.2015 - Sächsische Zeitung

Fette Beats im BC Hainsberg

Der Bandcontest lockte in diesem Jahr weniger Zuschauer als erhofft an. Wie der Veranstalter das ändern will.

Von Yvonne Popp

20151214x001big Freital. Von Alternative-Rock über Soul und Blues bis zu Metalcore - hier gab es am Wochenende für Fans aller Alters- und Musikklassen mächtig etwas auf die Ohren. Bereits zum vierten Mal traten im BC Hainsberg fünf hochkarätige Nachwuchsbands gegeneinander an und ließen trotz eher spärlicher Zuschauerzahlen die Wände wackeln. "Klar haben wir uns ein größeres Publikum erhofft", sagt Christoph Vogel. Seit seinem Sieg beim ersten KutaContest 2012 organisiert er zusammen mit Thorsten Mager vom Kutawerk Freital die Veranstaltung. "Vielleicht ist der Termin in der Vorweihnachtszeit nicht ganz ideal gewählt", gibt der 27-Jährige zu Bedenken. (Bild: Das ist die Siegerband My Best Antic. Die Musiker aus Dresden überzeugten mit fetzigen Rhythmen und einem tollen Entertainment. Foto: Karl-Ludwig Oberthür)

Der Stimmung auf dem Saal tat das aber keinen Abbruch, denn die beiden Organisatoren hatten wieder fünf talentierte Musikgruppen verschiedener Genres für den Wettbewerb ausgesucht. Vogel erzählt, dass es ihm bei der Auswahl darauf ankam, dass die Bands noch bei keinem Plattenstudio unter Vertrag standen oder ein kommerzielles Album aufgenommen hatten. Natürlich, so betont er schmunzelnd, habe nicht zuletzt auch die musikalische Qualität ihres Bewerbungsauftritts keine ganz unerhebliche Rolle gespielt. So heizten denn die Musiker von Elephants Crossing (Dresden), My Best Antic (Dresden), Cosmic Combo (Dresden), AVIA (Freital) und topictoday (Görlitz) dem kleinen Publikum am Sonnabend kräftig ein.

Während der Pausen, in denen die Bühne für die jeweils nächste Band umgebaut werden musste, sorgten die Mädchen und Jungen der Tanzsparte des Kutawerks mit ihren Darbietungen für gute Laune. Die Auftritte der Musiker wurden von einer fünfköpfigen Jury bewertet. Neben Texten und Gesang beurteilten die Juroren Instrumentaltechnik und Bühnenpräsenz der Akteure. Erstmals durften auch die Zuschauer abstimmen. Allerdings floss das Ergebnis nicht in das der Jury mit ein, sondern wurde extra prämiert. Am Ende eines rundum gelungenen Abends standen die vier Jungs von My Best Antic als Sieger fest. Die Alternativ-Rocker überzeugten mit fetzigen Rhythmen und einem tollen Entertainment. "Wir haben mit dem Sieg überhaupt nicht gerechnet", freut sich Julius Seidel. Der Schlagzeuger und "Mutti für alles" innerhalb der Band erzählt, dass er und seine Mitstreiter in den vergangenen beiden Tagen bereits in Mittweida und Riesa Konzerte gegeben haben. "Ehrlich gesagt, waren wir ziemlich k.o., als wir in Freital angekommen sind." Umso mehr freuen sie sich jetzt über ihren Sieg und die damit verbundene Möglichkeit, zwei volle Tage das exklusive Tonstudio der Künstlerkommunität Schloss Röhrsdorf nutzen zu können.>

Der zweite Platz ging an die Spacid-Rocker der Cosmic Combo. Auch die Musiker zeigten eine tolle Bühnenshow und absolutes Können. Publikumsliebling wurde die Metalcore-Band AVIA. Mit Instrumentalstücken hatten die Lokalmatadoren ihre Fans von den Stühlen gerissen. Da sie aber ohne Sänger antreten mussten, hatten sie leider keine echte Chance auf den Sieg. Trotz der nicht geknackten 200-Zuschauer-Marke sind die Veranstalter zufrieden. "Alles in allem war es ein abwechslungsreicher Abend mit fünf tollen Bands", sagt Christoph Vogel. Vogel unterstreicht, dass es vor allem den vielen Helfern zu verdanken sei, dass die Veranstaltung trotz zwei kleiner technischer Pannen so reibungslos über die Bühne ging. Auch 2016 wird der KutaContest stattfinden. Dann eventuell etwas früher im Jahr.


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10.12.2015 - Sächsische Zeitung

Hainsberg rockt

Fünf Bands - eine Bühne. Beim Nachwuchswettbewerb stimmt auch das Publikum mit ab.

Von Yvonne Popp

20151210x001big Freital. Noch ist der Saal kalt. Doch schon am Wochenende wollen hier, in den Ballsälen Coßmannsdorf, mehrere Nachwuchsbands ihrem Publikum einheizen. Dann findet zum vierten Mal der KutaContest statt. Einer, der weiß, wie es sich anfühlt, hier auf der Bühne zu stehen und am Ende sogar zu gewinnen, ist Christoph Vogel. Er und seine damalige Band "Stick- und Kabelbruch" haben 2012 den ersten Bandwettbewerb für sich entschieden. Inzwischen ist die jährliche Veranstaltung aus dem Leben des Studenten nicht mehr wegzudenken. Seit seinem Sieg organisiert er sie zusammen mit Thorsten Mager vom Freitaler Kutawerk. (Bild: Christoph Vogel ist einer der beiden Organisatoren des Bandcontests. Foto: Karl-Ludwig Oberthür)

"Auch in diesem Jahr haben wir wieder fünf hochkarätige Musikgruppen ausgewählt, die hier antreten dürfen", sagt Christoph Vogel. "Bei der Auswahl kam es uns darauf an, ein möglichst breites Spektrum an Musikrichtungen abzudecken." Der 27-Jährige erklärt die Bedingungen zur Teilnahme: Die Bands dürfen noch nicht bei einem Plattenstudio unter Vertrag stehen oder ein kommerzielles Album aufgenommen haben.

Natürlich, betont er, habe nicht zuletzt auch die musikalische Qualität des Bewerbungsauftritts keine ganz unerhebliche Rolle gespielt. Am 12. Dezember spielen die Bands gegeneinander in Hainsberg auf. Eine fünfköpfige Jury wird dann neben Bühnenpräsenz und der Beherrschung der Instrumente auch Gesang und die selbst geschriebenen Songtexte bewerten.

Auf die Sieger warten zwei Tage im Tonstudio der Künstlerkommunität Schloss Röhrsdorf. Den Zweitplatzierten steht das Freitaler Untertonstudio einen Tag zur Verfügung. Erstmals darf in diesem Jahr auch das Publikum über seinen Favoriten abstimmen. Das Ergebnis fließt aber nicht in das der Jury mit ein, sondern wird extra prämiert.

Hoffnung auf mehr Zuschauer

Normalerweise sei es in den vorangegangenen Jahren Tradition gewesen, dass zum Abschluss der Vorjahressieger aufgetreten sei, sagt Christoph Vogel. Doch die Band hat sich inzwischen aufgelöst. "Wir hoffen, dass das für die Siegerband kein schlechtes Omen ist, denn meine Band gibt es mittlerweile auch nicht mehr", bemerkt Vogel schmunzelnd. Also treten er und Tontechniker Max Kirschke, welcher die Veranstaltung auch moderiert, als Duo auf.

20151209x001big Die Vorbereitungen sind zum größten Teil abgeschlossen. Bands und Veranstalter freuen sich auf kommenden Sonnabend und hoffen dabei auch auf einen vollen Saal. "Was das betrifft, konnten wir uns bisher zwar stetig steigern, doch nach oben ist noch Luft", räumt Christoph Vogel ein. Er hofft, dass in diesem Jahr die 200-Zuschauer-Marke geknackt wird, denn ein großes Publikum garantiert nicht nur für Stimmung, es kitzelt auch das Beste aus den Combos heraus. (Bild: Am Sonnabend wird es laut in Coßmannsdorf: Fünf Nachwuchsbands treten gegeneinander an. Foto: Andreas Weihs)

Die Bands

  • My Best Antic, Dresden, Alternative-Rock (Mitglieder: Jan - Gesang, Bass; Roman - Gitarre, Gesang; Johannes – Gitarre, Gesang; Julius – Drums)
  • Cosmic Combo, Dresden, Spacid-Rock (Mitglieder: Marty - Organ, Gesang; Jost – Gitarre, Gesang; Matthieu - Drums, Percussions Gesang; Toni - Bass)
  • topictoday, Görlitz, Alternative-Rock (Mitglieder: David, Jakob, Bruno, Carl)
  • Elephants Crossing, Dresden, Pop, Blues, Soul (Mitglieder: Heike – Gesang; Tobias – Gitarre; Tim – Keyboard; Alex – Bass, Oliver – Drums)
  • AVIA, Freital, Metalcore/Deathcore (Mitglieder: Danii – Gesang; Schofi – Leadgitarre; Hai – Rhythmusgitarre; Flöri - Bass; Lukas - Drums)

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn 20.00 Uhr, Eintritt 2,00 Euro (beinhaltet ein Freigetränk), An der Kleinbahn 2.


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03.12.2015 - Sächsische Zeitung

Weihnachtsmarkt mit sozialem Touch

Am Wochenende steigt zum elften Mal der Weihnachtsmarkt zum Potschappler Advent - und das in besonderem Ambiente.

Von Tobias Winzer

20151203x001big Freital. Im Koordinationsbüro für Soziale Arbeit laufen derzeit die letzten Vorbereitungen. Die Veranstalter des Potschappler Advents freuen sich auf das kommende Wochenende, wenn am Sonnabend und Sonntag jeweils ab 14.00 Uhr die elfte Auflage dieses besonderen Weihnachtsmarktes stattfindet. Veranstaltungsort ist wieder die historische Gaswerkhalle der Freitaler Strom und Gas in der Potschappler Straße 2.

Wie Simone Lehmann, die Leiterin des Koordinationsbüros mitteilt, gestalten in diesem Jahr wieder 27 Vereine, Bildungseinrichtungen, Kirchgemeinden und Initiativen den Potschappler Advent. Dahinter verbergen sich rund 80 haupt- und ehrenamtliche Mitstreiter. (Bild: Der Potschappler Advent findet in diesem Jahr wieder in der Gaswerkhalle der Freitaler Strom und Gas statt. Foto: FSG)

Auf der Bühne stehen an beiden Tagen jeweils rund 50 kleine und große Künstler. Unter anderem führen die Schauspieler des Dachtheaters am Sonnabend ab 17.30 Uhr einen Ausschnitt ihres Stückes "Der kleine Prinz" vor. Direkt davor stehen die Tänzerinnen und Tänzer der Kultur- und Tanzwerkstatt mit Hip-Hop und Showdance auf der Bühne.

Am Sonntag gibt es zum Beispiel ab 15.00 Uhr weihnachtliche Klänge vom Freitaler Musikverein. Außerdem wird der Weihnachtsmann am Wochenende mehr als 100 Geschenke an Kinder verteilen, diese wurden von ebenso vielen Vereinen, Gewerbetreibenden und Privatpersonen gespendet und liebevoll verpackt.

Im Inneren der Gaswerkshalle kann an vier Ständen gebastelt werden. An insgesamt zwölf Ständen werden liebevoll gestaltete Geschenke angeboten. Draußen vor der Halle wird in sieben Hütten Kulinarisches aus aller Welt angeboten. Lehmann rechnet mit rund 1.800 Besuchern an den beiden Tagen. Die Idee für den Markt war 2005 entstanden. Gleich die erste Auflage wurde allerdings von einem Sturmtief verweht. Der Markt musste kurzerhand vom Platz des Handwerks in eine vom Verein Biotec angemietete Halle verlegt werden. 2010 folgte dann der Umzug in die Gaswerkhalle.


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27.10.2015 - Sächsische Zeitung

Tanzwettbewerb nun im Kulturhaus

Zum zweiten Mal findet der Hip-Hop-Wettbewerb der Kultur- und Tanzwerkstatt statt. Diesmal in Freital - aber mit Abstrichen.

Von Andrea Schawe

20151027x001big Freital. Der Freitaler Verein Kultur- und Tanzwerkstatt veranstaltet auch in diesem Jahr einen Hip-Hop Dance Contest, diesmal am kommenden Sonnabend im Kulturhaus Freital. Der offene Tanzwettbewerb, bei dem mehr als 400 Hip-Hop-Tänzer aus ganz Sachsen auftreten, findet zum zweiten Mal statt. Er wird in den Kategorien Gruppen, Duos und eins gegen eins ausgetragen. Zusätzlich finden die Wettbewerbe gestaffelt nach Altersklassen statt. (Bild: 2014 traten mehr als 400 Tänzer, unter anderem aus Leipzig, auf. Foto: Egbert Kamprath)

"Wir wollten den Wettbewerb dieses Mal auf jeden Fall in Freital stattfinden lassen, da wir ein Freitaler Verein mit starker Verwurzelung sind", sagt Kerstin Mager-Baran, die Tanzspartenleiterin im Kutawerk. Im vergangenen Jahr sollte der Wettbewerb in der Dreifeldhalle des Berufsschulzentrums Freital stattfinden. Die Halle sei aber nicht für so viel Publikum ausgelegt, hieß es. Mehr als 800 Gäste aus ganz Deutschland waren da. Der Wettbewerb zog in den Sportpark Dippoldiswalde.

Auch in diesem Jahr muss der Verein ausweichen. "Es wurden uns in der BSZ-Halle dieselben Hürden auferlegt", so Mager-Baran. Der Kompromiss sei das Kulturhaus. Dort müsse die "Veranstaltung mit Abstrichen" durchgeführt werden, weil die Bühne nicht die notwendige Norm erfüllt.


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24.10.2015 - Sächsische Zeitung

Wettbewerb für junge Bands

Der Bandwettbewerb "KutaContest" der Freitaler Kultur- und Tanzwerkstatt geht in die vierte Runde. Die Sieger gewinnen eine CD-Produktion.

Von Andrea Schawe

20151024x001big Freital. Nach dem Erfolg in den vergangenen Jahren haben auch diesmal Nachwuchsbands die Chance, sich vor Publikum zu präsentieren – und eine eigene Platte aufzunehmen. Das ist der erste Preis beim KutaContest des Vereins Kultur- und Tanzwerkstatt. Der findet am 12. Dezember zum vierten Mal in den Ballsälen Coßmannsdorf statt, teilt Thorsten Mager vom Verein mit. Teilnehmen können Künstler aus dem Großraum Freital, Pirna, Dresden, die sich trauen, noch kein kommerzielles Album aufgenommen haben und keinen Plattenvertrag haben. Eine Altersvorgabe gibt es nicht, auch keine Vorgaben für Musikrichtungen. (Bild: Die Dresdner Band "Ants Revenge" gewann den Contest im vergangenen Jahr. Foto: Kutawerk)

"Bewerben kann sich erst einmal jeder", sagt Mager. Aus allen Bewerbern werden fünf Bands mit abwechslungsreichen Stilrichtungen ausgewählt, die ihr musikalisches Können beweisen dürfen. Es sei schon rein organisatorisch nicht möglich, an einem Abend 20 Bands auftreten zu lassen.

Die letzten drei Contests im Jahr 2012, 2013 und 1014 waren sehr erfolgreich, so der Vorsitzende des Kutawerks. Die Premiere gewannen die Freitaler "Stick- und Kabelbruch", vor zwei Jahren konnten "PianoProject" das Publikum überzeugen. Die Dresdner spielen Piano Rock, eine Mischung aus Klavier- und Rockmusik. Im vergangenen Jahr gewannen "Ants Revenge". Die Dresdner Band, die sich Anfang Oktober aufgelöst hat, spielte Alternative Pop-Rock und überzeugte vor allem mit ihrem Können an den Instrumenten und guter Bühnenpräsenz.

Bewerbungsschluss für alle Musiker, die beim Wettbewerb mitmachen wollen, ist Ende Oktober. Der Hauptpreis ist eine zweitägige CD-Produktion in einem professionellen Tonstudio. Solche Aufnahmen kosten normalerweise etwa 1.500 bis 2.000 Euro. Gesponsert wird der Preis wie in den letzten Jahren von der Künstlerkommunität in Röhrsdorf bei Dohna. Das ist eine kreative Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, die in dem umgebauten sächsischen Landschloss aus dem 14. Jahrhundert gemeinsam lebt und arbeitet – unter anderem in einem Tonstudio. Auch die fünfköpfige Jury wird mit einem Mitglied aus Röhrsdorf besetzt.

Interessierte Musiker können sich bis zum 31. Oktober unter kutacontest@kutawerk.de mit Name der Band, Stilrichtung, Ansprechpartner und Web-Adressen bewerben.


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23.10.2015 - Freitaler Anzeiger - Amtsblatt der Großen Kreisstadt Freital Nr. 18/2015, Seite 14

2. Kuta Hip Hop Dance Contest

Am 31.10.2015 veranstaltet der Kultur- und Tanzwerkstatt e.V., nach der erfolgreichen Erstauflage im vergangenen Jahr im Sportpark Dippoldiswalde mit mehr als 300 Tänzern und 700 Zuschauern, den 2. Kuta Hip Hop Dance Contest. Die Veranstaltung findet dieses Jahr in der Zeit von 11.00 - 19.00 Uhr im Kulturhaus Freital auf der Lutherstr. 2 statt. Der Contest ist ein offener Tanzwettbewerb, an dem Jeder in den Kategorien Gruppen, Duos und 1vs.1 Battles, welche in Altersklassen unterteilt sind, teilnehmen kann.

Wir möchten mit der Ausrichtung des Wettbewerbs in unserer Stadt vor allem den hier ansässigen Tänzern und Tänzerinnen die Möglichkeit geben, mit anderen Tanzbegeisterten in Kontakte zu treten, sich austauschen zu können und die lokale Tänzerszene zu fördern. Dazu haben wir wieder eine hochkarätige internationale Jury für den 2. Kuta Hip Hop Dance Contest gewinnen können. So z.B. The-K von der Gruppe KeraAmika, welche u.a. dieses Jahr bei der TV Show "Got to Dance" zu sehen war.

Für alle Interessierten wird The-K am 01.11.2015 in der Zeit von 10.00 - 12.00 Uhr einen Hip Hop Workshop in der Sauberghalle Freital auf der Lucas-Cranach Straße 58g geben. Als weiteres Highlight findet ebenfalls am 01.11.2015 in der Zeit von 12.00 - 14.00 Uhr ein Urban Dance Partnering Workshop mit Luise Knofe und Jean-Zhian Lu statt. Beide Dozenten, welche dieses Jahr am Hip Drop International Programm in Schweden, einer einjährigen renommierten Weiterbildung im Bereich des urbanen Tanzes, teilgenommen haben, werden ebenfalls die Jury unseres Contest bereichern. Komplettiert wird sie durch die erfahrenen Tänzer Dennis Serikow und Kathleen Brautzsch.

Am Tag der Veranstaltung wird es neben den Wettbewerben die Möglichkeit für das Publikum geben auch selbst das Tanzbein zu schwingen. DJ "Rille" aus Dresden kümmert sich um die passende Musik. Heiko "Hahny" Hahnewald, welcher DDR Meister im Break Dance war, wird durch das Programm führen. Wir freuen uns auf eine tolle Veranstaltung und laden dazu alle Teilnehmer und Zuschauer herzlich ein. Eintrittskarten können am 31.10.2015 vor Ort zum Preis von 6,00 Euro bzw. für 4,00 Euro zum ermäßigten Preis erworben werden.

Der Anmeldeschluss für die Teilnehmer am 2. Kuta Hip Hop Dance Contest, sowie für die Workshops ist der 18.10.2015. Sollten noch Plätze frei sein, gibt es die Möglichkeit der Nachmeldung. Weitere Informationen und alle Anmeldeformulare sind unter www.kutawerk.de und www.facebook.com/kutawerk zu finden.


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07.10.2015 - Sächsische Zeitung

Keine Zuschüsse für Freitaler Vereine

Mehrere soziale und kulturelle Vereine gingen in Widerspruch, weil der Finanzausschuss ihre Anträge abgelehnt hatte.

Von Andrea Schawe

20151007x001big Freital. Der Finanz- und Verwaltungsausschuss bleibt bei seiner Entscheidung: Vier Vereine erhalten in diesem Jahr keine Fördermittel. Der Ausschuss entschied kürzlich über die Widersprüche der "Freitaler Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs", der Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital, des Kulturvereins Pesterwitz und des Umweltzentrums. Schon im April hatte er die Anträge abgelehnt.

Die Frauenselbsthilfegruppe hatte Zuschüsse für Reisekosten in Höhe von 1.000 Euro beantragt. Die Verwaltung hatte 300 Euro vorgeschlagen. Das lehnten sowohl der Sozial- und Kulturausschuss als auch der Finanzausschuss ab. Reisekosten entsprechen nicht den Richtlinien einer Förderung, hieß es. (Bild: Themenbild. Foto: dpa)

Die Lebenshilfe hatte einen Zuschuss für die Angebote des ambulanten Behindertendienstes beantragt. "Ohne die Förderung würden verschiedene Freizeitangebote für behinderte Menschen in Freital nicht mehr möglich sein", begründet der Verein den Widerspruch. Die Verwaltung schlug 1.000 Euro Fördermittel vor, was der Finanzausschuss ablehnte. "Es wurde nicht genau beschrieben, welche Angebote gemeint sind und warum ein dringender Bedarf bestehe", sagte Norbert Mayer, der Vorsitzende der AfD-Fraktion.

Auch der Pesterwitzer Kulturverein erhält keine Förderung für das geplante 2. Lichtelfest. Der Verein hatte 500 Euro beantragt, weil schon 2014 Künstlerhonorare, Betriebs- und Marketingkosten die Einnahmen überstiegen und für das Fest kein Eintritt verlangt werde. Den Zuschuss lehnten sowohl Stadtverwaltung als auch beide Ausschüsse ab, weil das Konzept nicht den Kriterien für eine Förderung von Trägern und gemeinnützigen Vereinen im sozialen und kulturellen Bereich entspreche.

Auch das Umweltzentrum erhält keine weiteren Fördermittel. Es hatte beantragt, den Zuschuss für die Betriebskosten um 2.000 Euro zu erhöhen. Das lehnte der Ausschuss ab, weil sich die Stadt schon an den Fixkosten mit 2.000 Euro beteilige. Außerdem werden verschiedene Projekte gefördert. Wo der zusätzliche Bedarf herkomme, sei nicht schlüssig, hieß es. Insgesamt hatte das Umweltzentrum Fördermittel in Höhe von mehr als 11.300 Euro beantragt.


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13.07.2015 - Sächsische Zeitung

Die Faszination des Zweitakters

Die gute alte Rennpappe kam zum dritten Trabitreffen am Sonnabend zu Ehren. Noch immer hat der Kultwagen Fans.

Von Jane Jannke

20150713x001big Benzin lag am Sonnabend in Freital in der Luft. Schon von Weitem konnte man es förmlich riechen, denn am Duft ist er gut erkennbar, der gute alte Trabi. Zum dritten Mal lud das Trabant Team Freital am Wochenende zum ganztägigen Treffen auf das Gelände an der Papierfabrik ein. Und Gäste kamen zahlreich. Schon gegen Mittag war auf dem Fabrikgelände mehr los als noch im Vorjahr, als etwa 170 nostalgische Fahrzeuge aus DDR-Produktion nach Freital gekommen waren. Dieses Jahr dürften es noch ein paar mehr gewesen sein.

(Bild: Lena (l.) und Paula sind sichtlich stolz auf das aufgestylte Cabrio, das ihr Vater Thomas Winkelmann (hier mit Freundin Jessi) über Jahre hergerichtet hat. 180 Sachen schafft das Mobil maximal. Foto: Karl-Ludwig Oberthür)

Meist kennt man sich untereinander. Die Trabi-Szene ist eine verschworene Gemeinschaft mit Anhängern aus ganz Deutschland und sogar Europa. Auf den Treffen, so Trabant-Team-Sprecher Gunnar Geißler, gehe es weniger darum, gesehen und bestaunt zu werden, als um Austausch und ein Wiedersehen unter Freunden. Viele nutzen die Gelegenheit für eine längere Ausfahrt und bringen die ganze Familie mit. Wie Thomas Winkelmann, der mit Frau und Töchtern extra aus Zwickau angereist war - wo 1958 die Wiege des späteren DDR-Volkswagens stand.

Nur vier grundlegende Modelle gab es mit dem P 50, dem P 60, dem P 601 und dem T 1.1, von dem ab 1989 nur noch wenige Modelle auf den Markt kamen. Der Variantenreichtum, der am Sonnabend in Freital anzutreffen war, zeugte entsprechend vom hohen Maß an Einfallsreichtum und Kreativität - ohne die ein echter DDR-Bürger wohl auch aufgeschmissen gewesen wäre.

Thomas Winkelmanns Trabant hat nur noch wenig mit dem einstigen Original gemeinsam. Über Jahre hat der Zwickauer an seinem "Baby" geschraubt, viel Zeit und Geld hineingesteckt.

Statt in Eierschalengrau strahlt sein Wagen in einem metallischen Purpurton in der Sonne. Aus der T 1.1-Limousine wurde ein Cabrio mit knallrotem Verdeck, und unter der Haube schnurrt fast schon sanft im Vergleich zum blechernen Röhren der Originale feinste VW-Technik. 80 PS und der 1,6-Liter-Motor sorgen dafür, dass die "Rennpappe" ihrem Namen alle Ehre macht: "150 km/h Reisegeschwindigkeit schafft der locker", verrät Winkelmann stolz - wenn nicht gerade, wie jetzt, der fünfte Gang streikt. Die Töchter Lena und Paula finden den Trabi toll. Dass er "made in GDR" ist, stört sie nicht.

Gunnar Geißler und seine Jungs vom Trabant Team wollen den Trabi als Kulturgut erhalten. "Diesen ganzen politischen Firlefanz vom DDR-Kultobjekt lehnen wir ab, egal ob in positiver oder negativer Hinsicht", betont der 62-Jährige. Noch heute fährt er seinen alten Trabi Baujahr 1988. Sein Herz hänge einfach an dem Gefährt, mit dem schon er und später auch seine Kinder aufgewachsen seien.


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01.07.2015 - Sächsische Zeitung

Kulturalltage in der Kritik

Dem Kulturfestival fehlt ein Konzept, sagen einige Künstler. Auch der kostenlose Eintritt sei nicht haltbar.

Von Andrea Schawe

20150701x001big Die Freitaler Kulturalltage 2015 sind Geschichte, den traditionellen Abschluss bildete vor zehn Tagen das Deubener Quartiersfest "Kunst im Hof" rings um die Christuskirche. Zum dritten Mal in Folge hatten Laien, Profikünstler und Kulturschaffende die Chance, sich und ihre Kunst einem breiten Publikum zu präsentieren - bei durchweg kostenlosem Eintritt. In diesem Jahr fanden an 25 verschiedenen Orten zwischen dem 24. April und 9. Mai Dutzende Veranstaltungen statt, darunter Tanz, Theater, Lesungen, Konzerte, Workshops oder Ausstellungen. (Bild: Die Tänzer der Freitaler Kultur- und Tanzwerkstatt treten jedes Jahr bei den Kulturalltagen auf. Sie tanzten beim Deubener Stadtteilfest. Foto: Karl-Ludwig Oberthür)

Inzwischen arbeitet die Stadtverwaltung an der Auswertung des diesjährigen Kunst- und Kulturfestivals. Die wird im Sozial- und Kulturausschuss vorgestellt. Im letzten Jahr wurde vereinbart, dass die Kulturalltage etwas zeitiger und nicht an acht, sondern an 16 Tagen stattfinden. Damit wollte die Stadt den Teilnehmern und Besuchern entgegenkommen.

Auch Vorgespräche mit den beteiligten Kunst- und Kulturschaffenden laufen bereits. Mittlerweile sehen einige das Festival mit Skepsis. Vor allem das fehlende Konzept wird bemängelt. Unter dem Banner Kulturalltage fanden in diesem Jahr sowohl Kleinkunst in der Spielbühne und eine Ausstellungseröffnung im Rathaus Deuben als auch Partys zum 25-jährigen Bestehen des Getränkehandels Mierisch und ein Konzert von Deutschlands beliebtestem Roland-Kaiser-Double in der Spielekneipe Jux statt. Dazu kommen Ausstellungen in privaten Geschäftsräumen, wie einer Zahnarztpraxis. Viele der Veranstaltungen hätten auch ohne die Kulturalltage stattgefunden, wie die Vernissage im Einnehmerhaus oder Vorträge in der Emmaus-Kirchgemeinde Potschappel.

Was ist das Konzept der Stadt? Wer sucht die Veranstaltungen aus? In diesem Jahr gab es ein Kernteam für die Organisation der Kulturalltage, sagt Stadtsprecherin Inge Nestler. Das bestand aus Mitarbeitern der Stadtverwaltung und -bibliothek, engagierten Freitalern und Künstlern. "Jedes Mitglied war für eine bestimmte Sparte verantwortlich, unter anderem für Ausstellungen und Konzerte." Diese hätten dann jeden, der sich mit einem Beitrag für die Kulturalltage beworben hat, kontaktiert und Inhalte abgesprochen. Der Stadt gehe es um Kleinkunst von Freitalern für Freitaler und deren Gäste, sagt Nestler. Und darum, "Profi- und Laienkünstlern, Kulturschaffenden sowie jungen Talenten aus Freital eine gemeinsame Bühne zu geben, um sich zu zeigen und auf sich aufmerksam zu machen". Dazu sollen auch leerstehenden Gewerbeflächen genutzt werden.

Kostet Kultur nichts?

Hervorgegangen war die Idee der Kulturalltage aus dem Kulturtreff, zu dem die Stadt seit 2010 einlud. Die Stadt wollte aber bewusst nur Impulsgeber sein, eine Plattform bereitstellen, um die Aktivitäten der Freitaler Künstler sichtbar zu machen. Man erhoffte sich einen Imageeffekt für Freital selbst und über die Stadtgrenzen hinaus. Mit fast 80 Veranstaltungen rund um die Dresdner Straße hatten im Juni 2013 zum ersten Mal die Kulturalltage stattgefunden.

"Ich finde es an sich gut, dass es die Kulturalltage gibt", sagt Kerstin Hofmann, die Intendantin der Spielbühne. "Ich verstehe aber nicht, dass die Veranstaltungen kostenlos, ohne Erhebung von Eintrittsgeldern angeboten werden müssen." Das erwecke den Eindruck, dass Kultur nichts koste. "Das ist allerdings nicht so", sagt Hofmann. Selbst wenn die Künstler nicht bezahlt werden, entstehen den Veranstaltern Betriebskosten.

Die Spielbühne hat deshalb nur den Theatersport angeboten und dort eine Spendenbüchse aufgestellt. Die Krimikomödie "8 Frauen" wurde nicht gespielt, weil die derzeit immer ausverkauft ist. Die Einnahmen einer ausverkauften Vorstellung decken fast die monatlichen Mietkosten. "Das können wir nicht verschenken", sagt Kerstin Hofmann. "Wir machen ohnehin schon alles ehrenamtlich." Hier sollte das Organisationsteam der Stadt dringend umdenken.

Die Stadt begründet den kostenlosen Eintritt mit der fehlenden Gage für die Akteure. Es gebe nur eine Aufwandsentschädigung. Das städtische Veranstaltungsbudget der Kulturalltage - 2015 waren das etwa 22.500 Euro - wird vor allem für Werbung und Flyer verwendet. Außerdem zahlt die Stadt Beiträge zur Technik, Ausstattung, die Gastronomie für die Akteure und Gebühren, etwa für die Gema und den Sicherheitsdienst.


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19.06.2015 - Sächsische Zeitung

Kunst an der Kirche

Musik und Kreatives gibt es am Sonntag wieder bei Kunst im Hof. Doch immer öfter bleiben namhafte Künstler dem Fest fern.

Von Jane Jannke

20150619x001big Das Deubener Quartiersfest rings um die Christuskirche geht in das fünfte Jahr. Seit drei Jahren bildet es gleichzeitig den Abschluss der Freitaler Kulturalltage. Die Idee dazu aber wurde einst in der Deubener Akteursrunde geboren und zielte darauf ab, Freital dezentral zu beleben. "Die Menschen sollten sich zu allererst mit ihrer unmittelbaren Umgebung, ihrem Quartier identifizieren", erklärt Steffen Petrenz, der seither namhafte und aufstrebende Künstler motiviert, sich mit einem Programm einzubringen. Morgen öffnen sich zwischen 14.00 und 21.00 Uhr wieder Höfe und Kirche für Besucher. (Bild: Coole Performance - die Tänzer der Freitaler Kultur- und Tanzwerkstatt werden auch in diesem Jahr wieder einen Auftritt auf die Straße legen. Archivfoto: Karl-Ludwig Oberthür)

"Kunst im Hof" ist ein kleines, nichtkommerzielles Fest, das von viel ehrenamtlichem Engagement lebt. 1.000 Gäste zählt es im Schnitt. Sämtliche Kulturbeiträge sind kostenlos. Gerade namhafte Protagonisten für die Teilnahme zu begeistern, werde daher immer schwieriger, sagt Steffen Petrenz, der als Bildhauer und Fotokünstler auch selbst zum Festprogramm beitragen wird. Vor allem, weil auch versicherungsrechtliche Belange nicht geklärt seien. "Die Künstler stellen ihre Werke kostenlos zur Verfügung. Aber was, wenn eins zerstört oder beschädigt wird?" Entschädigungen gab es in ähnlichen Fällen in der Vergangenheit nicht. Auch Anfahrtskosten würden nicht erstattet. Für viele gestandene Künstler fehle daher der Anreiz.

Und dennoch ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, ein ambitioniertes Programm auf die Beine zu stellen. "Den stillen Höhepunkt bildet am Samstagabend die Band ‚Timeless', die Musik zwischen Swing, Blues und Klezmer zu bieten hat", kündigt Simone Lehmann vom Koordinationsbüro Soziale Arbeit an, das die Organisation betreut. Der Auftritt auf der Bühne an der Langen Straße bildet ab 18.00 Uhr auch den Abschluss des Kulturprogramms. Davor kommen noch das Rockduo "Lucas & Bruno", die Tänzer der Kultur- und Tanzwerkstatt, der Freitaler Gospelchor, die Rockband "Frei auf Bewährung", Sandra Hanke & Friends sowie die Linedancer der "Free Valley Liners" zum Einsatz.

In der Christuskirche selbst geht es ebenfalls musikalisch zu. Gegen 17.00 Uhr erfolgt dort der Start mit einem weiteren Highlight: dem Auftritt des renommierten Jazzchores Dresden, gefolgt von einer Darbietung des Chores des Weißeritzgymnasiums. Zudem werden im Kirchenschiff abermals die "Ziegelwerke" des Freitaler Künstlers Olaf Stoy und weiterer namhafter Kreativschaffender zu sehen sein. Show und Schau werden umrahmt von kreativen Angeboten in den offenen Höfen.


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12.06.2015 - Freitaler Anzeiger - Amtsblatt der Großen Kreisstadt Freital Nr. 11/2015, Seite 31

3. Freitaler Trabi-Tagestreff 2015

20150612x001big Am Samstag, dem 11. Juli 2015 veranstaltet das Trabant Team Freital e.V. gemeinsam mit der Kultur- und Tanzwerkstatt e.V. in der Zeit von 9.00 bis 20.00 Uhr die nunmehr dritte Auflage des Freitaler Trabitreffens in der Eintagesversion auf dem Gelände Dresdner Straße 357, neben der Papierfabrik. Eingeladen sind nicht nur Fahrerinnen und Fahrer mit Fahrzeugen des Herstellers AWZ/Sachsenring sondern auch die der kompletten IFA-Palette und deren Importmarken, unabhängig ihrer Ausführungen und Herstellungsländer. (Foto: Trabant Team Freital e.V.)

Für die Gäste mit oder ohne Fahrzeug, für Groß und Klein wird Interessantes geboten. Ein durchgängiges Rahmenprogramm mit Spiel, Spaß und Spannung sorgt für Unterhaltung. Für alle Fans mit Trabi, IFA und Co. gibt es eine Fahrzeugbewertung in neun Kategorien und mit tollen Pokalen. Eine Trabi-Olympiade mit interessanten Herausforderungen wird das Trabitreffen umrahmen.

Besucherinnen und Besucher mit Nicht-IFA-KFZ nutzen aus Platzgründen bitte den kostenfreien öffentlichen Parkplatz am Bahnhof.

Die ersten 50 Gastfahrzeuge in der Ausführung des 601er/1.1er Kombiwagens Universal erhalten eine tolle Urkunde zum 50. Jubiläum des Sachsenring-Klassikers. Um 10.00 finden die Eröffnung der Veranstaltung und ein geselliger Frühschoppen statt. Ab 10.30 Uhr gibt es Spiele und Fahrerwettbewerbe zur Trabi-Olympiade auf dem Wettbewerbsareal, dazu jede Menge Fahrer- und Benzingespräche sowie Interessantes für Groß und Klein. Gegen 11.00 Uhr beginnen die Fahrzeugbewertungen am Checkpoint neben der Bühne. 15.00 Uhr ist der Abschluss der Fahrzeugbewertung und der Trabi-Olympiade; 17.00 Uhr beginnt die Siegerehrung der Besten der Wettbewerbe. Gegen 17.30 Uhr findet die Siegerehrung für die schönsten Gastfahrzeuge statt. Ab 18.00 Uhr fängt das Abschlussfeeling mit jeder Menge Überraschungen an.

Ganztägig sorgt DJ René für Stimmung und Unterhaltung. Vereine stellen sich vor, unter anderem die Tanzsparte der Kultur- und Tanzwerkstatt. Attraktionen für Spiel, Spaß und Spannung ausdrücklich auch für die kleinen Gäste mit Bastelstrecke, Kinderschminken, Hüpfburg und vielem mehr sind garantiert. Die Fahrzeugbewertung erfolgt in 9 Kategorien: (1) "Trabant Limousine", (2) "Trabant Kombi", (3) "Trabant Kübel", (4) "Trabant Tramp", (5) "Trabant Cabriolet", (6) "Trabant Tuning", (7) "IFA Pkw", (8) "IFA Krad" und (9) "IFA Nutzfahrzeuge". Weitere Informationen zum Treffen gibt es im Internet unter http://www.trabantteam-freital.de und http://www.kutawerk.de.


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23.05.2015 - Sächsische Zeitung

Aus Brunnenfest wird Familientag

Zur Eröffnung des Platzes der Handwerker im Jahr 2008 war das Brunnenfest erstmals gefeiert worden – in diesem Jahr wird es zumindest in gewohnter Weise keine Neuauflage geben. Der Grund: Der Verein Potschappel Aktiv, der bislang als Ausrichter fungierte, hat sich aufgelöst. "Das Brunnenfest soll aber nicht ganz sterben", sagt Thorsten Mager von der Kultur- und Tanzwerkstatt. Der Verein will stattdessen am Platz der Handwerker ein Kinder- und Familienfest feiern. Noch sei man in der Planungsphase, auch ein Termin stehe noch nicht fest. Nachdem zunächst der 28. Juni angepeilt wurde, fasst man nun das letzte Augustwochenende ins Auge.

Derzeit werden Mitstreiter, Künstler und Vereine gesucht, die sich mit einbringen wollen. So sind unter anderem auf dem Bahnhofsvorplatz eine große Bühne mit Showprogramm, Stände und eine Vereinsmeile geplant, in der sich lokale Vereine und Initiativen vorstellen können. Auf der Grünfläche jenseits der Dresdner Straße sollen die Kinder mit Hüpfburgen, Schminken, Zirkuszelt und Ponyreiten ihr Refugium finden. Damit sie gefahrlos von einem Festgelände zum anderen gelangen können, hat das Kutawerk bei der Stadt angefragt, ob eine Sperrung der Dresdner Straße in dem Bereich möglich sei. (jan)


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09.03.2015 - Sächsische Zeitung

Mit Hip-Hop an die Spitze

Bei der Jugendsportlerehrung lagen Freitaler Tanztalente und Ski-Asse aus Neustadt vorn.

Von Stephan Klingbeil

20150306x002pan Tanzen ist Trumpf - wie vor einem Jahr hat die Kultur- und Tanzwerkstatt Freital (Kutawerk) nun auch bei der Jugendsportlerehrung 2014 abgeräumt. In zwei von drei Kategorien war der Verein angetreten. Und wie bei der vorigen, ebenfalls von der Kreissportjugend organisierten Abstimmung im hiesigen Landkreis erhielt er auch jetzt wieder zwei Titel. Bei der Gala am Freitagabend in der Pirnaer Herderhalle wurde die Kesselsdorferin Joanna Mintcheva als Jugendsportlerin 2014 ausgezeichnet. Zudem konnte ihr Team, die Hip-Hop-Tanztruppe Jelly Beats, den Preis für die Nachwuchsmannschaft des Jahres entgegen nehmen. Der Jubel bei der Kutawerk-Tanzcrew mit 14 jungen Frauen aus dem Raum Freital und einem Freiberger Tänzer war groß. Die 13- bis 15-Jährigen üben seit rund drei Jahren zusammen. Die von der Diplom-Pädagogin Ulrike Faber aus Mohorn trainierte Truppe ging aus einem Ganztagsangebot des Freitaler Gymnasiums hervor, den Kurs gibt es noch immer. Im Vorjahr holte die Hip-Hop-Tanzformation Silber bei der Ostdeutschen Meisterschaft sowie Platz drei in der Sachsenpokal-Serie. Und Joanna Mintcheva von den Jelly Beats errang gar zwei erste Plätze. Die 15-Jährige gewann die Sachsenpokal-Serie und ertanzte sich Gold und Silber bei Ostdeutschen Meisterschaften.

"Ich war schon überrascht, für die Jugendsportlerehrung nominiert worden zu sein. Nun den Titel zu holen - das ist sehr schön", freut sich die Nachwuchssportlerin des Jahres, die sich zudem für Breakdance begeistert sowie beim SV Felsenkeller Dresden turnt und insgesamt fünf- bis siebenmal pro Woche trainiert. "Mich hat auch beeindruckt, dass Tanzen so unterstützt wird." Doch nicht nur beim Kutawerk war die Freude groß. Auch beim Pirnaer Ruderverein mit zwei zweiten Plätzen (Kathi Lehmann und Christoph Paul) und Bronze für das Mixed-Team, Altersklasse 15-18, sowie beim Skiclub Rugiswalde gab es viele strahlende Gesichter. Die Ski-Talente aus dem Neustädter Ortsteil heimsten zwei Podestplätze ein. Das U-12-Mixed-Team belegte überraschend Platz zwei. Dabei hatte der SCR zum ersten Mal eine Mannschaft bei dieser Wahl ins Rennen geschickt. Pirmin Gutzer gewann sogar den Titel Jugendsportler des Jahres für die Rugiswalder. Der Neunjährige aus Krumhermsdorf konnte 2014 die sächsische Nachwuchsrennserie Skitty Cup für sich entscheiden. "Ich freu' mich", war Pirmin ganz baff. Auch er bekam dann einen der schmucken Pokale aus der Pirnaer Edelstahlwerke Schmees überreicht. Den mit 1000 Euro dotierten Youngstar-Förderpreis der Ostsächsischen Sparkasse erhielt dann sein Vorgänger bei der Jugendsportlerwahl, der Schwimmer Ludwig Teßmar (Hainsberger SV), der mittlerweile am Bundesstützpunkt Magdeburg trainiert.

Übrigens: Die Vereine, deren Talente es auf die vorderen Plätze schafften, hatten massiv um Stimmen geworben. Während man beim Pirnaer Ruderverein auch bei Freunden, Bekannten und bei Wettkämpfen auf Stimmenfang ging, konnte der SCR zusätzlich mit Aushängen am heimischen Skihang mit Erfolg für seine Kandidaten werben. Und das Kutawerk setzte auf die Strategie vom Vorjahr. Auch diesmal legten sich die Tanz-Asse ins Zeug und zeigten bei einem Auftritt auf der Prager Straße in Dresden ihr Können. Dabei gelang es ihnen wieder, viele Passanten zu überzeugen, die Tippscheine zu ihren Gunsten auszufüllen. Das Kutawerk erhielt nun die meisten Stimmen. Insgesamt wurden bei dem Votum für 2014 über 15.000 Kreuze gesetzt. Nach der Rekordwahl 2013 mit über 22.500 Stimmen war das ein Einbruch. Nichtsdestotrotz war die Stimmung bei der diesjährigen Ehrung gut. Die Dresdner A-Capella-Band "4plus" und die Turner von Calisthenic Movement aus Leipzig sorgten bei der Gala für Kurzweil. Zum Ende wurde noch Sportjugendkoordinator Robert Ahrendt verabschiedet. Der 28-Jährige aus Pirna arbeitet seit Kurzem beim Landessportbund in Leipzig.
(Bild: Joanna Mintcheva, vorne links und ihr Team von der Kultur- und Tanzwerkstatt und Pirmin Gutzer vom SC Rugiswalde jubeln. Foto: D. Förster)


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15.12.2014 - Sächsische Zeitung

Zwei Tage Tonstudio

Der dritte KutaContest hat einen würdigen Sieger gefunden, der Jury und Publikum überzeugte.

20141215x001big Die Band "Ants Revenge" hat den dritten Bandwettbewerb des Vereins Kultur- und Tanzwerkstatt gewonnen. Vor rund 200 Gästen überzeugten die Dresdner am Sonnabend in den Ballsälen Coßmannsdorf nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury - unter anderem mit Freitals 1. Bürgermeister Mirko Kretschmer-Schöppan und Bandmitgliedern der Vorjahrsgewinner Piano Project. Mit Abstand auf dem zweiten Platz landeten Any Dance aus Dresden. Auf dem dritten Platz kamen chief engineer aus Dresden. Stereoscope aus Dresden und The Edge Experience aus Freital belegten die Plätze dahinter. Als Verlierer musste sich aber keiner sehen: Neben einem Auftritt vor einem größeren und aufgeschlossenen Publikum und der Erfahrung darf man den Teilnehmern durchweg eine hohe Qualität ihrer Beiträge und Fähigkeiten an den Instrumenten bescheinigen.

Ants Revenge, die 2012 mit Namen "Hashtaq" gegründet wurde, können sich nun auf zwei Tage Aufenthalt in den Castle Röhrsdorf Tonstudios, freuen. Ein willkommener Preis für die weitere Arbeit. Der zweite Preis, ein Tag Tonstudio, wird vom Untertonstudio e.V. in Freital gesponsert und kann nun von der Band Any Dance in Anspruch genommen werden.

Für den Verein Kutawerk kann der dritte KutaContest auf alle Fälle als Erfolg und sichtlich positive Weiterentwicklung gewertet werden - sowohl vom Publikum, als auch von den Bands und der Präsentation. 2015 wird das Ganze deswegen hoffentlich eine Fortsetzung finden. (SZ/wei)
(Bild: Freuten sich sehr über den Sieg. Ants Revenge aus Dresden haben den dritten Bandwettbewerb KutaContest gewonnen. Sie überzeugten mit toller Musik, guter Bühnenpräsenz und Können an den Instrumenten. Foto: Kutawerk)


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13.12.2014 - Sächsische Zeitung

Vom Elbdampfer ins Tonstudio

Heute steigt der Bandwettbewerb "KutaContest" in Freital. Die SZ stellt die Bands vor. Als Fünfte: Stereoscope aus Dresden.

20141209x003big Jakob, Jonas, Justin und Leonard verbindet nicht nur das J in Namen - Letztgenannter trägt ihn allerdings erst im Familiennamen Jurisch. Die vier Jungs aus Dresden haben auch ein gemeinsames Faible für Musik. Alle hatten langjährig Instrumentenunterricht, Jakob war Mitglied im Kreuzchor, Leonard Mitwirkender in Orchestern, Justin Chorleiter bei Ten Sing. Im April 2012 gründeten drei von ihnen die Band Stereoscope und spielten Coversongs aus verschiedenen Stilrichtungen. Schnell kam aber eigenes Liedgut dazu, wie auch 2013 erste Auftritte, zum Beispiel auf einem Elbdampfer. 2013 gab es einen Wechsel an der Gitarre und Jonas stieß dazu.

An Klavier, Bass, Schlagzeug und Gitarre - und natürlich mit Gesang - wollen die Jungs heute Abend Alternative Pop präsentieren. Ihrem Ziel, bald ein eigenes Album aufzunehmen, könnten sie mit der Teilnahme am Wettbewerb ein Stück näher kommen, immerhin gibt es Tonstudioaufenthalte zu gewinnen. Auch die Liste der Auftritte vor größerem Publikum - der größte war bislang zum Varietéabend im Dresdner Kreuzgymnasium - dürfte um einen Punkt länger werden. Auf alle Fälle können die Erfahrung und die Möglichkeit, sich bekannter zu machen, nicht schaden, denn auf der Wunschliste stehen auch Auftritte auf größeren Festivals, weit oben.

Beim dritten Bandwettbewerb "KutaContest" des Vereins Kultur- und Tanzwerkstatt treten heute Abend fünf Bands in den Ballsälen Coßmannsdorf an. Der Wettbewerb richtet sich vor allem an Newcomer-Bands und solche, die es werden wollen. Eine fünfköpfige Jury wird vor Ort die Entscheidung fällen, wer den Hauptpreis, zwei Tage Aufenthalt in den Castle Röhrsdorf Tonstudios, gewinnen wird. Der zweite Preis, ein Tag Tonstudio, wird vom Untertonstudio e.V. gesponsert. Beginn ist 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss findet eine After-Show Party statt. (SZ/wei)
(Bild: Stereoscope aus Dresden. Foto: privat)


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12.12.2014 - Sächsische Zeitung

Zwischen New Order und Indie-Bands der 2000er

Am Sonnabend steigt der Bandwettbewerb "KutaContest". Die SZ stellt die Bands vor. Heute: Any Dance aus Dresden.

20141209x005big Die Bühne ist für sie nicht neu. Die vier Jungs von Any Dance aus Dresden liefern eine lange Liste auf die Frage nach bisherigen Auftritten: Vom Studentenclub und Kleinkunstbühnen über den Alten Schlachthof oder das Dresdner Stadtfest bis hin zum Radio oder der Campusparty in Dresden ist alles dabei. Sogar einen Kurzfilmsoundtrack haben Any Dance schon gemacht, obwohl die Band erst seit 2013 besteht.

Trotzdem wollen sich Konrad (Gesang, Synthesizer), Torsten (Gitarre, Gesang), Johannes (Schlagzeug, Gesang) und Christian (Bass) am Sonnabend dem Publikum und der Jury in den Ballsälen Coßmannsdorf beim KutaContest stellen – immerhin winkt ein Tonstudioaufenthalt als lukrativer Preis des Wettbewerbs.

Musikalisch, so schreibt die Band, liege man "irgendwo zwischen Indie und Postpunkwavepop, irgendwo zwischen dem Manchester der frühen 80er und dem Jetztzeit-Hamburg mit seiner neuen Indie-Schule." Bereits im Sommer 2013 wurde in Eigenregie die poppige Debüt-EP "Spheres" veröffentlicht. "Unsere Konzerte erinnern aber eher an einen Brückenschluss zwischen New Order und den Indie-Bands der 2000er. Tanzbar, verschwitzt, eigenwillig, aber irgendwie vertraut. Erfrischend aufregend und mit einer Atmosphäre voll Eingängigkeit und Bewegungsdrang", heißt es. Und jeder dürfe bitteschön tanzen, wie er will. Wer herausfinden will, was genau sich hinter den vielversprechenden Worten verbirgt, sollte den KutaContest am Sonnabend nicht verpassen.

Den Sieger des Wettbewerbs küren wird am Ende des Abends eine fünfköpfige Jury. Insgesamt treten beim dritten Bandwettbewerb des Vereins Kultur- und Tanzwerkstatt fünf Bands in den Ballsälen Coßmannsdorf. Beginn ist 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. (SZ/wei)
(Bild: Any Dance aus Dresden. Foto: privat)


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11.12.2014 - Sächsische Zeitung

Indie-Pop frisch aus dem Proberaum

Am Sonnabend steigt der Bandwettbewerb "KutaContest". Die SZ stellt die Bands vor. Heute: chief engineer aus Dresden.

20141209x002big Gesang, zwei E-Gitarren, ein Klavier, eine Bassgitarre und ein Schlagzeug - das sind "chief engineer". Die Band aus Dresden will zum Bandwettbewerb am Sonnabend mit Indie-Pop die Jury und natürlich das Publikum begeistern.

Entstanden ist die Band Anfang 2012. Alexander, Hans und Clemens gründeten sich aus einem anderen Projekt heraus und wollten künftig alte und neue Ideen zu eigenen Songs verarbeiten. Später stießen dann noch John und Tabea zur Gruppe. "Wir sind jeder von unterschiedlichen musikalischen Einflüssen geprägt und inspiriert", erklärt Alexander. Dadurch bilde sich ein vielseitiger Sound, der sich seit dem gemeinsamen Musikmachen immer weiter entwickelt hat. "Wir arbeiten natürlich auch immer weiter daran", so der Bandchef. Die aktuellen Songs beruhen im Wesentlichen auf Texten von ihm. In diesem Jahr wurden einige der Lieder auch auf eine Demo-CD gebracht.

Den größten Auftritt hatten "chief engineer" bislang im Proberaum mit etwa 40 Gästen. Am Sonnabend nun können sie sich beim Wettbewerb einem größeren Publikum vorstellen und den Auftritt nutzen, um bekannter zu werden. Schließlich ist das genau ein Ziel vom KutaContest - wenngleich der erste oder zweite Platz mit dem Gewinn von Tonstudioaufenthalten ebenfalls einen großen Anreiz darstellt.

Befinden über den Sieg wird am Ende des Abends eine fünfköpfige Jury. Insgesamt treten beim dritten Bandwettbewerb des Vereins Kultur- und Tanzwerkstatt fünf Bands in den Ballsälen Coßmannsdorf an. Beginn ist 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss: After-Show Party. (SZ/wei)
(Bild: chief engineer aus Dresden. Foto: privat)


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10.12.2014 - Sächsische Zeitung

Aus der Garage vors große Publikum

Am Sonnabend steigt der Bandwettbewerb "KutaContest". Die SZ stellt die Bands vor. Heute: The Edge Experience aus Freital.

20141209x004big Man kennt das von großen Firmen wie Apple oder Microsoft: Alles fing irgendwann in einer Garage an. Auch Robert Zeidler (25) und Markus Dienel (25) beschlossen 2007 in der heimischen Garage, die Songs diverser Rockgrößen nachzuspielen. Der eine an der Gitarre und mit Gesang, der andere am Schlagzeug. Im Sommer 2009 kam Christian Seemann (27) als Bassist dazu - und es entwickelte sich der Anspruch, eigene Songs zu schreiben.

Noch ist der große Durchbruch zwar nicht gelungen - denn bislang konnten diese und eine Auswahl an Coversongs meist nur bei privaten Veranstaltungen im kleinen Kreise live präsentiert werden. Doch das kann sich ändern. Bereits 2013 gab es anlässlich der Freitaler Kulturalltage einen öffentlichen Auftritt. Am Sonnabend nun wollen sich "The Edge Experience" beim KutaContest dem Wettbewerb und einem noch größeren und vor allem weitgehend unbekannten Publikumskreis stellen. Die drei Freitaler - okay, Robert ist in Oberhermsdorf zu Hause - präsentieren dann Hard Rock und Metal, was die Instrumente und Stimme hergeben.

Der Stil der Band sei vor allem durch die Bands "Dream Theater" und "Bullet for my Valentine" geprägt, erklärt Robert. Und natürlich hoffen sie am Sonnabend auf einen der vorderen Plätze - und damit auf den Gewinn eines Tonstudioaufenthalts im Schloss Röhrsdorf. Es wäre - im Sinne vom Konzept mit der Garage - der nächste logische Schritt. Und schließlich richtet sich der Contest ja genau an Newcomer-Bands und solche, die es werden wollen.

Befinden über den Sieg wird am Ende des Abends übrigens eine fünfköpfige Jury. Messen müssen sich "The Edge Experience" beim dritten Bandwettbewerb des Vereins Kultur- und Tanzwerkstatt mit vier anderen Bands, die an dem Abend in den Ballsälen Coßmannsdorf auftreten. Beginn ist 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss findet eine After-Show Party statt. (SZ/wei)
(Bild: The Edge Experience aus Freital. Foto: privat)


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09.12.2014 - Sächsische Zeitung

Melodischer Rock ohne Kompromisse

Am Sonnabend steigt der Bandwettbewerb "KutaContest". Die SZ stellt die Bands vor. Heute: Ants Revenge aus Dresden.

20141209x001big Ein Blick auf die Besetzung macht schnell klar, welches Instrument den Ton angibt. Immerhin bei drei der fünf Bandmitglieder von Ants Revenge ist eine Gitarre im Einsatz. Zu Rhythmus-, Lead- und Bassgitarre gesellen sich dann noch Schlagzeug und Gesang – fertig ist Alternative Pop-Rock, den die Dresdner schon vor 1.000 Zuhörern auf einer Megaparty in Dresden zum Besten gegeben haben. Am Sonnabend nun wollen sie damit auch das Publikum und vor allem die Jury beim 3. KutaContest in den Ballsälen Coßmannsdorf überzeugen.

Erwarten kann das Publikum nach eigner Beschreibung der Musiker "melodischen Rock ohne Kompromisse", handgemacht und mit Leidenschaft. Von ruhigen Balladen bis hin zum härteren Rock sei alles dabei. Auch die Songtexte geben von Traurigkeit bis Glück alles her.

Gegründet hat sich die Band im Jahr 2012 mit Namen "Hashtaq". In der Folgezeit kam es allerdings immer wieder zum Umbesetzungen – aber auch, wie es Bandchefin Ariane Rogge erklärt, zu einer klareren Ausrichtung des Musikstils. In der Zeit nahm die Band ihre ersten Demosongs auf. Mit der Umbenennung in Ants Revenge wurde eine erste EP "Sad Reality" aufgenommen, die Anfang 2015 herauskommen soll. Der Anspruch ist klar: "Wir wollen uns auf dem Musikmarkt in Dresden und Umgebung positionieren", so Ariane. Der Auftritt beim Contest kann da nicht schaden, um sich einem jungen und größeren Publikum bekannt zu machen. Und dazu gibt es noch Tage im Tonstudio zu gewinnen.

Beim KutaContest des Vereins Kultur- und Tanzwerkstatt treten am Sonnabend fünf Bands an. Eine fünfköpfige Jury wird vor Ort die Entscheidung fällen. Beginn ist 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. (SZ/wei)
(Bild: Ants Revenge aus Dresden. Foto: privat)


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20.11.2014 - Sächsische Zeitung

Hip-Hopper messen sich am Sonnabend

Erstmals ist es der Freitaler Kultur- und Tanzwerkstatt gelungen, sich die Austragung des finalen Turniers des Sachsen-Pokals in der Kategorie Hip-Hop und Videoclip-Dance zu sichern. Beim Landestanzsportverband, der den Sachsen-Pokal auslobt, hatte man sich in diesem Jahr beworben – und die Zusage kam prompt. An diesem Sonnabend ist es soweit: Freitals Erster Bürgermeister Mirko Kretschmer-Schöppan (parteilos), der die Schirmherrschaft übernommen hat, eröffnet um 10 Uhr im Sportpark Dippoldiswalde, Nikolai-Ostrowski-Straße 2, feierlich den ersten Kuta-Dance-Contest. Insgesamt sind Vorstandsmitglied Kerstin Mager-Baran zufolge 424 Teilnehmer gemeldet, 26 Solisten, 14 Duos und 41 Gruppen. Eine internationale, szenebekannte Jury nimmt die Wertung vor. "Über den Tag verteilt erwarten wir etwa 800 Gäste", verrät Mager-Baran.

In Ermangelung eines für solche Besuchermengen geeigneten Veranstaltungsortes in Freital hatte das Großevent in die Vierfeldhalle des Dippser Sportparks umziehen müssen. Dort herrschen Mager-Baran zufolge hervorragende Bedingungen. Ab 10 Uhr treten zunächst die Kids und Newcomer an, gefolgt von Solos, Duos und kleinen Gruppen ab 13.00 Uhr. Ab 15.00 Uhr sind die Formationen dran. Der Eintritt für Gäste kostet 5, ermäßigt 3 Euro. Bis 19.00 Uhr sollen alle Sieger gekürt sein. (SZ/jan)


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23.10.2014 - Sächsische Zeitung

Mit Graffiti zur eigenen Identität

Jugendliche Künstler konnten sich einfach mal an der Spraydose ausprobieren. Die Werke erfüllen aber noch einen anderen Zweck.

20141011x001big Der Verein Kultur- und Tanzwerkstatt (vormals Windberg Arena Freital e.V.) hat jetzt die zweite Auflage eines Graffiti-Workshops an der Papierfabrik veranstaltet. Die Groß-Bilder mit verzierten Namen der einzelnen Tänzer-Gruppen sollen als Galerie zum großen Tanzturnier am 22. November in Dipps ausgestellt werden bzw. als Deko in der Halle stehen. Der Verein hat sich mit seinen Tanzgruppen, vor allem im jugendlichen Sektor, einen Namen gemacht und kann bereits große Erfolge bei Wettbewerben und Turnieren sowie Auftritte bei etlichen Großveranstaltungen nachweisen. (Bild: "Decided Beats" heißt die neueste Tanzgruppe beim Verein Kutawerk. Nachdem es wegen unterschiedlicher Auffassungen in der Gruppe Reibereien gab, ob man nun nur aus Spaß oder mit höherem Anspruch trainiert, haben sich die Mädels nun mit Hilfe der Trainer zusammengerauft - und beim Graffiti-Workshop den neuen Namen, der für ihre Entschlossenheit steht, künstlerisch zelebriert. Foto: Verein)

"Untrennbar voneinander gehört Graffiti zu Hip-Hop, und so ist es für unsere jungen Hip-Hop-Tänzerinnen, die sich zu dieser Jugendszene zugehörig fühlen, nur logisch, dass sie ihre Form bildnerischen Gestaltens mit der Spraydose in der Hand ausleben", erklärt Kerstin Mager-Baran vom Verein. Graffiti seien längst schon künstlerisch anerkannt und - wenn es aus der illegalen Besprühung irgendwelcher Wände heraustritt - auch gesellschaftlich respektiert. "Sicher sind die mehr oder weniger ästhetischen Tags immer noch Geschmackssache, aber die Hervorhebung eines Namens oder Kürzels, hinter dem sich meist nicht nur der Sprayer, sondern eine ganze Gruppe verbergen kann, steht für die Inszenierung von Identität und dem Streben nach Respekt", so Mager-Baran. Gerade in der Jugend seien dies wichtige Merkmale des Reifens von Persönlichkeit.

Anknüpfend an dem Wunsch, junge Menschen zu fördern, knüpft der Verein auch an deren Interessen an und hilft mit der professionellen Begleitung eines erfahrenen Künstlers der Graffiti-Szene, Sebastian Girbig, bei der "bildgestaltenden Äußerung ihres Innenlebens".

Girbig begann schon als Jugendlicher Graffiti zu Kunst zu machen und das Sprayen ist auch heute noch seine Leidenschaft. Inzwischen ist er beruflich als Mediengestalter tätig und entwirft Flyer und Plakate. In schon vielen Jugendprojekten gab er sein Wissen und Können an interessierte Nachwuchstalente weiter.

Vom Ergebnis des Tages ist Mager-Baran begeistert: "Steht man als Betrachter vor den kleinen Kunstwerken, beginnt so mancher Erwachsene Verständnis zu entwickeln für das, was Jugendliche bewegt. Wie wichtig ist das in unserer Welt, wo zwar unendlich viel kommuniziert, aber leider wenig verstanden wird." (SZ/wei)


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14.07.2014 - Sächsische Zeitung

Geliebter Trabi

647 Rennpappen sind im Landkreis noch zugelassen. Und manche sind gar nicht mehr wiederzuerkennen.

Von Franz Herz

Trabifahren ist inzwischen teuer geworden, stellt Torsten Geißler fest, der Vorsitzende des Trabant Teams Freital. Das Benzingemisch kostet so viel wie Super Plus, und im Stadtverkehr schluckt ein Trabi auch seine neun Liter. "Die Zeiten sind vorbei, als das ein billiges Auto für die Jugend war", sagt Geißler. Aber die Alltagsfahrzeuge der DDR haben immer noch ihre treuen Freunde. So sind im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge noch 647 Trabants zugelassen, wie das Landratsamt informiert.

Es ist ein Fahrzeug für Liebhaber geworden. Gut 130 Trabis und vereinzelt andere DDR-Oldtimer waren am Sonnabend zum Trabi-Treffen auf den Platz an der Papierfabrik in Freital gekommen. Die meisten aus der näheren Umgebung, weil es nur ein Tagestreffen war. Doch waren auch Trabis mit Kennzeichen aus Graubünden in der Schweiz, aus Stuttgart und Ingolstadt zu sehen. Die Veranstalter bewerteten die Fahrzeuge in neun Kategorien und nach verschiedenen Kriterien. Nur so konnten sie den verschiedenen Typen gerecht werden.

Die einen hatten ihr Auto getunt und mit einer Ausstattung versehen, die jeden Westwagen lahm aussehen lässt.Andere achten darauf, dass möglichst nur Originalersatzteile eingebaut werden und so wenig wie möglich am Originalzustand verändert wird. "Inzwischen geht der Trend wieder hin zu original erhaltenen Trabants", beobachtet Torsten Geißler. Ein außergewöhnlich getunter Rennwagen wie der von Torsten Lentzsch erregte beim Trabant-Treffen in Freital dennoch Aufsehen. Und nicht nur der.

Kommentar

Der Trabi ist heute Kult

Franz Herz über das Trabi-Treffen in der Weißeritz-Region

Bei einem Trabi-Treffen lässt sich ermessen, wie sich das Land in den letzten 25 Jahren verändert hat. Damals war es normal, dass die Parkplätze vor den Betrieben oder in den Städten mit den Fahrzeugen aus Zwickau gefüllt waren. Vereinzelt standen mal ein Wartburg, ein Skoda oder ein anderes Fahrzeug dazwischen. Jeder Westwagen war ein seltener Exot, der sofort Aufsehen erregte. Heute ist es genau anders. Wer interessiert sich schon besonders für einen Westwagen? Davon stehen ja viel mehr rum als seinerzeit Trabis. Die ziehen heute aber das Interesse auf sich. Diese zu sehen, lockt Hunderte Zuschauer.

So ein Trabi-Treffen wie in Freital zeigt aber auch, welches Potenzial durchaus in dem Alltagsauto der DDR steckte. Wer die Möglichkeiten dazu hat, das erforderliche Material bekommt, kann daraus einen konkurrenzfähigen Autobahnflitzer machen oder sogar einen Rennwagen. Auch farblich geben die Sammlerstücke heute weitaus mehr her. Komplette Kunstwerke finden sich auf mancher Karosserie. Auch auf dem Treffen in Freital wurde immer wieder festgestellt: Trabi ist Kult.


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07.06.2014 - Sächsische Zeitung

Freitaler Tänzer mit WM-Chancen

Der Verein Kultur- und Tanzwerkstatt (vormals Windbergarena e.V.) verzeichnet weiter große Erfolge mit seiner Tanzsparte. Bei der Ostdeutschen "DAT-HipHop- und Videoclip Dancing Meisterschaft" waren in diesem Jahr drei Gruppen, zwei Duos und zwei Solos in Gera erfolgreich vertreten.

Ostdeutscher Meister wurden die Beat Freaks bei den Junioren II - sie behaupteten sich gegenüber fünf weiteren Gruppen in ihrer Altersklasse, teil Kerstin Mager-Baran vom Verein mit. Ebenfalls Ostdeutsche Meister wurden Linda Neumann und Joanna Mintcheva (Junioren I) sowie Julia Ewert und Hai Nam Nguyen Cao (Junioren II) in der Kategorie Duo und Julia Ewert in der Kategorie Solo (Junioren II). Den zweiten Platz belegte Joanna Mintcheva in der Kategorie Solo Junioren I. Haupttrainerin der Formationen ist Ulrike Faber.

Die Jelly Beats holten sich den Vizemeistertitel in ihrer Altersklasse. Die Beat Steps kamen in der Profi-Kategorie auf den den dritten Platz. Durch die guten Platzierungen haben sich alle Tänzer für die Deutsche Meisterschaft am 21. und 22. Juni in Mannheim qualifiziert. Die Beat Freaks und Beat Steps haben außerdem die Möglichkeit, sich dort für die WM in Cervia (Italien) am 28. Juni zu qualifizieren. (SZ/wei)


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28.05.2014 - Sächsische Zeitung

Neuauflage für die Teenie-Disco

Am kommenden Sonnabend findet die zweite Auflage der Teenie-Disco in den Ballsälen Coßmannsdorf statt. Die erste Veranstaltung im April sei gut angelaufen. Rund 100 Besucher waren da und die Stimmung sei super gewesen, teilt der Verein Kutawerk mit, der die Disco veranstaltet. Aus der Erfahrung heraus habe man den Einlass aber von 15.00 auf 16.00 Uhr gelegt, da kaum einer so zeitig zur Disco wollte. Auch bei technischen und organisatorischen Details will der Verein nachjustieren.

Im Wesentlichen habe sich aber gezeigt, dass man mit dem Angebot genau richtig gelegen habe. So etwas fehlte in der Zielgruppe der 12- bis 17-Jährigen in Freital bisher. Kutawerk hatte daher auch die ursprünglichen Pläne für ein Kinderfest verworfen - in dem Segment gibt es etliche Angebote. Die Disco findet in einem geschützten Rahmen statt - Alkohol und Zigaretten sind tabu. Der Eintritt kostet drei Euro, für Vereinsmitglieder zwei. (SZ/wei)


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14.04.2014 - Sächsische Zeitung

Was fürs Auge

20140413x001big Höchste Konzentration auf der Bühne: Die Mädchen der Gruppe Temptations geben alles. Sie gehörten zu über 130 Tänzerinnen und Tänzern von mehr als 15 Gruppen, die sich gestern zur Vereinsgala der Kultur- und Tanzwerkstatt Freital im Kulturhaus präsentierten. Vor ausverkauftem Saal warben sie mit Hip-Hop, Showtanz und Jazz Modern Dance auch um den Publikumspreis. Zum Finale dann tanzten alle Teilnehmergemeinsam und setzten einen glänzenden Schlusspunkt unter die Gala.
(Bild: Die Gruppe Temptations von der Kultur- und Tanzwerkstatt. Foto: Karl-Ludwig Oberthür)


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25.03.2014 - Sächsische Zeitung

Verein bietet Kinder-Sportkurse an

Der Verein Kultur- und Tanzwerkstatt startet ab April eine ganz neue Sparte: Kinder- und Jugendsport. Diese Sparte leitet Ina Jentzsch (geb. Geissler). Wie der Verein mitteilt, gibt es vorerst einen Termin, und zwar mittwochs 16.00 Uhr in der Gymnasiums-Turnhalle Johannisstraße. "So können zum Beispiel Grundschulkinder ihre Fähigkeiten beim spielerischen Turnen mit allen Sportgeräten ausprobieren und lernen vielleicht, ganz ohne Druck außerhalb des Schulsportes, die Kletterstange zu erklimmen oder eine ordentliche Vorwärtsrolle zu machen", erklärt Kerstin Mager-Baran vom Verein. Weitere Angebote werden hier z.B. auch Work-Camps sein, in denen man sich mit Selbstverteidigung und mentaler Stärkung durch Sport beschäftigt.

Im Mai soll es mit einer weiteren Sparte losgehen, die sich auf Familiensport und Fitness spezialisiert. "Das ist aber alles noch im Aufbau", sagt Mager-Baran. Logisch sei es aber, dass die Sport-Sparten des Vereins eng vernetzt zusammenarbeiten. Mit den neuen Angeboten werde die Mitgliederzahl auch weiter wachsen und sich der Verein mit seinen Angeboten im Stadtgebiet weiter ausdehnen. (SZ/wei)


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10.03.2014 - Sächsische Zeitung

Freitaler räumen bei Rekordwahl ab

Tanzen war Trumpf bei der Jugendsportlerehrung 2013 im Landkreis

Von Stephan Klingbeil

Die Kultur- und Tanzwerkstatt Freital (Kutawerk) hat bei der Ehrung der Jugendsportler im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 2013 abgesahnt. Der Verein heimste bei dem Votum mit der Rekordzahl von 10.000 Wählern die meisten der insgesamt 22.500 Stimmen ein. Die Kultur- und Tanzwerkstatt holte bei der Nachwuchssportler-Gala am Freitagabend in der Pirnaer Herderhalle zwei der drei Titel. Die Kutawerk-Tanztruppe "Beat Freaks" setzte sich in der Kategorie "Beste Mannschaft" klar vor den "Bonfires" vom Tanzteam Wilsdruff durch. Dritte wurde der Doppelzweier des Pirnaer Rudervereins 1872 (PRV) mit Paula Wiedmer und Melissa Höhne.

Neben dem "Besten Team" stellt das Kutawerk mit Julia Ewert auch die "Beste Sportlerin" im Jugendbereich. Hier gewann die Sachsenmeisterin (Hip-Hop) mit dem Vorsprung von 1.351 Stimmen auf Gymnastik-Landesmeisterin Clara Laubersheimer (AK 10-12) vom Hainsberger SV, die Zweite wurde. Bronze holte Franziska Wittig vom PRV.

Bei den jungen Nachwuchssportlern hatte Schwimmer Ludwig Teßmar die Nase vor. Der 14 Jahre junge Freitaler vom Hainsberger SV siegte knapp vor Riesenslalom-Ass Severin Thiele vom SC Rugiswalde. Damit gingen alle drei Titel nach Freital. "Ich freue mich über den ersten Platz bei der Wahl, will dieses Jahr wieder bei den Deutschen Meisterschaften erfolgreich sein", so der Brustschwimmspezialist. "Jedoch denke ich über einen Wechsel aus Hainsberg nach, außerhalb der Region Dresden gibt es bessere Bedingungen für Schwimmer."

Zufrieden mit den Bedingungen beim SSV Altenberg ist indes Benjamin Gabber. Der 15-jährige Doppelrodler aus Dresden trainiert im Osterzgebirge und hat schon zahlreiche Titel gesammelt. Das Talent bekam bei der Gala den mit 1.000 Euro dotierten "Sparkassen Youngstar"-Förderpreis.

Zusammen mit den anderen Geehrten strahlte er um die Wette. Besonders froh schien Julia Ewert zu sein. Die Freitalerin konnte ihr Glück kaum fassen, bot gleich nach der Pokalübergabe eine Tanzeinlage auf dem Parkett. Die 15-Jährige, die bei den "Beat Freaks" mitmischt, war 2010 über ein Ganztagsangebot am Freitaler Weißeritzgymnasium zum Tanzsport gekommen.

Damals gehörte ihre Truppe zum Tanzteam Wilsdruff. Doch 2011 zerstritten sich die Trainerin Kerstin Mager-Baran und ihre Kollegin Ulrike Faber von den "Beat Freaks" mit der Führung der Wilsdruffer und verließen den Klub. "Die Hip-Hop-Gruppe hatte dort nicht den Stellenwert, den sie verdient hätte, und außerdem sollte an allererster Stelle der Spaß am Tanzen stehen", erklärt die jetzige Kutawerk-Abteilungsleiterin Kerstin Mager-Baran. Nachtreten wolle sie aber nicht. Doch, dass das Verhältnis beider Tanzgruppen unterkühlt ist, war bei der Jugendsportlerehrung nicht zu übersehen.

Aber wie haben es die Hip-Hop-Tänzerinnen und Hai Nam Nguyen, der einzige männliche "Beatfreak", geschafft, so großen Zuspruch zu erhalten? "Wir haben uns echt ins Zeug gelegt, um Stimmen zu sammeln", so Julia Ewert. An zwei Tagen tanzten sie auf der Prager Straße in Dresden, überzeugten Passanten, Tippscheine auszufüllen. Zudem mobilisierten sie Anhänger über soziale Netzwerke im Internet. Als Thorsten Mager von Kutawerk mit einer Kiste voll von Tippscheinen in der Pirnaer Geschäftsstelle des Kreissportbunds (KSB) auftauchte, waren die Organisatoren von der KSB-Sportjugend überrascht. So etwas habe es bislang noch nicht gegeben, hieß es dort.


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14.02.2014 - www.kutawerk.de

News zu den Aktivitäten unserer Tanzsparte

Von Kerstin Mager-Baran

20131123x046big Derzeit bewegt unsere Tänzerinnen und Tänzer vor allem die neuerliche Nominierung für die Jugendsportlerehrung des KSB. Die sehr erfolgreiche Gruppe "Beat Freaks", die bereits unter anderem zwei Jahre in Folge souveräner Sachsenmeister Hip Hop in der Pokalserie des LTVS und Ostdeutscher Meister in Gera 2013 wurde, war im letzten Jahr mit nur 8 Stimmen Unterschied zum Erstplatzierten (Cheerleader Pirna-Copitz) Zweiter der Abstimmung geworden. (Bild: Beat Freaks. Foto: privat)

Bei der Wahl zum Jugendsportler des Jahres haben alle Sportvereine die Möglichkeit, in jeder Kategorie (Sportler, Sportlerin, Mannschaft) eine/n Sportler/in bzw. eine Mannschaft ihres Vereines für die Wahl zum Nachwuchssportler des Jahres 2013 vorzuschlagen. Aus allen eingereichten Vorschlägen der Sportvereine nominiert der Vorstand der Sportjugend jeweils zehn Kandidaten/innen pro Kategorie, die dann zur Abstimmung stehen. Die Abstimmung zur Wahl der Jugendsportler/in 2013 erfolgt öffentlich über die Verteilung von Stimmkarten, Onlineabstimmung sowie über die vorhandenen lokalen und regionalen Medien.

So hoffen denn alle in unserem Verein, natürlich die 20 Mannschaftsmitglieder der "Beat Freaks" besonders, dass wir in diesem Jahr das Votum gewinnen können. Julia Ewert, die auch bei den "Beat Freaks" tanzt, wurde 2013 im Solo (AK bis 16) ebenfalls Sachsenmeister im Hip Hop und ist ebenso als Einzelsportlerin nomininiert. Auch ihr werden gerade die Daumen gedrückt. Bis 02.03.2014 kann noch abgestimmt werden. Das Ergebnis erfahren wir am Freitag, den 07.03.2014, in der Herder-Halle in Pirna zur festlichen Gala der Jugendsportlerehrung.

Weitere News bei uns gibt es im Bereich Kindertanz. Nach vielen Anfragen haben wir ab dem 05.03.2014 immer mittwochs auf der Dresdner Str. 300 (TanzArt Freital) zwei Vorschultanzgruppen (3-5 Jahre) im Angebot. Die Gruppe "Princess Dance" wird auf Grundlage des Klassischen Tanzes und des Kreativen Kindertanzes besonders die leichtfüßigen Mini-Ballerinas, Elfen, Feen und solche, die es gerne werden möchten, ansprechen. Von 15.30 bis 16.30 Uhr wird eine erfahrene Trainerin die Kleinen mit Phantasie und Herz anleiten. Bei den "Hip Hop Minis" von 16.30 bis 17.30 Uhr gibt es statt Tutu-Röckchen und Ballerinaschuhen - BaggyPant und Sneaker-Schuhe. Statt Kinderlieder groovt der Beat - denn diese Gruppe orientiert sich an den Hip Hoppern des Vereins. Gerade jüngere Geschwister von Mädchen, die schon bei uns tanzen, wissen oft schon früh, wo ihre tänzerische Neigung liegt. Diese Gruppe wird deshalb auch von einer unseren erwachsenen Tänzerinnen der Gruppe "Beat Steps" trainiert.

Derzeitige Möglichkeiten, unsere Gruppen zu sehen in der Öffentlichkeit: Am Samstag, den 22.02.2014, nehmen Gruppen unseres Vereins am DDP-Cup im Kongresszentrum Dresden teil, und es wird wieder eine große Vereinstanzgala mit Gästen aus anderen Vereinen am 13.04.2014 im Freitaler Kulturhaus geben.


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19.12.2013 - Sächsische Zeitung

Freitaler Hip-Hop-Gruppen beim Turnier erfolgreich

Zwei Hip-Hop-Gruppen der Kultur- und Tanzwerkstatt Freital (Kutawerk) haben erfolgreich an der Turnierserie des Sachsenpokals 2013 teilgenommen. Der Wettbewerb um den Sachsenpokal des Landestanzsportverbandes im Hip Hop und Videoclip Dancing wurde wieder in Zwickau, Chemnitz und Wilsdruff ausgetragen. Die Jelly Beats konnten sich den dritten Platz in der Gesamtwertung sichern. Die "Beat Freaks" wurden Sachsenpokalsieger. Den Sachsenpokal in der Kategorie Duo ertanzten sich Emily Paschke und Joanna Mintcheva sowie Julia Ewert in der Kategorie Solo. Den zweiten Platz belegte sie gemeinsam mit Hai Nam Nguyen Cao im Duo. (SZ)


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16.12.2013 - Sächsische Zeitung

Dresdner gewinnen Freitaler Bandwettbewerb

Rock trifft Piano. In dieser Begegnung machen PianaProject aus Dresden nicht nur ihre eigene Musik, sondern haben am Sonnabend den 2. KutaContest gewonnen.

20131214x046big Die Dresdner Band PianoProject hat den 2. Bandwettbewerb "KutaContest" des Vereins Kultur- und Tanzwerkstatt gewonnen. Die vier Jungs, die sich von ihrer Zeit im evangelischen Kreuzgymnasium her kennen, präsentierten sich am Sonnabend selbstbewusst mit rockigen Klängen vor rund 250 Besuchern in den Ballsälen Coßmannsdorf. Auf Platz zwei kamen Overthrow aus Freital/Dresden. Platz drei belegten Dead End Showdown aus Dresden. (Bild: PianoProject aus Dresden. Foto: privat)

Die fünfköpfige Jury hatte die insgesamt fünf teilnehmenden Bands nach den Kriterien Liedwahl, Auftritt, Gesang, Technik und Gesamteindruck bewertet. Das gebotene Spektrum an dem Abend war groß - alle Bands lieferten sehr gute Auftritte ab, was die Wahl für die Jury nicht leicht machte. Für die Gewinner winken zwei Tage CD-Produktion in einem professionellen Tonstudio in der Künstlerkommunität in Röhrsdorf. Während der Umbau-Pausen zeigten 60 Jugendliche der Tanzsparte des Kutawerks eine beieindruckende Kostprobe ihres Könnens.

In der Jury saßen Freitals 1. Bürgermeister Mirko Kretschmer Schöppan, Claudia-Irén Mihály vom Verein Kultur- und Tanzwerkstatt, Christoph Vogel von den Vorjahressiegern Stick- und Kabelbruch, Arno Jordan vom Tonstudio "Sacred Sounds" im Schloss Röhrsdorf und Matthias Weigel, Leiter der SZ-Lokalredaktion Freital. (SZ/wei)


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14.12.2013 - Sächsische Zeitung

Fünf Bands im Wettstreit

Heute Abend steigt in den Ballsälen Coßmannsdorf der Bandwettbewerb "KutaContest". Ein Besuch lohnt nicht nur für die Musiker.

In die Ballsäle Coßmannsdorf zieht heute Abend ab 18.00 Uhr jugendlich-frisches Leben ein. Der Verein Kultur- und Tanzwerkstatt veranstaltet seinen zweiten Bandwettbewerb "KutaContest" - mit freiem Eintritt. Nach dem Erfolg 2012 sollen auch bei "Vol. 2" Nachwuchskünstler die Chance haben, sich vor Publikum zu präsentieren. In diesem Jahr sind PianoProject aus Dresden mit Piano Rock, Overthrow aus Dresden mit Death Metal, Dead End Showdown aus Dresden mit Melodic Metal, Rock 'n Rogers aus Reichstädt mit Rock 'n' Roll und Black Eaglez aus Freital mit Deutschrock dabei.

Mitmachen lohnt sich für die Bands: Denn den Gewinnern winken zwei Tage CD-Produktion in einem professionellen Tonstudio. Gesponsert wird der Preis von der Künstlerkommunität in Röhrsdorf bei Dohna. Auch die Jury wird mit einem Mitglied der Kommunität besetzt. Außerdem stellen die SZ Freital, die Vorjahressieger, der Verein und die Stadtverwaltung jeweils ein Jurymitglied.

Während der Umbau-Phasen zwischen den einzelnen Bands werden die Jugendgruppen der Tanzsparte des Kutawerks für Unterhaltung sorgen. Die erfolgreichste Wettkampfgruppe, die Beat Freaks, die auch in diesem Jahr wieder Sachsenmeister wurden, wird im 2. Showblock auftreten. Insgesamt sind etwa 60 Jugendliche am Showprogramm beteiligt.

Den Wettbewerb im vergangenen Jahr hatte die Band "Stick- und Kabelbruch" gewonnen. Die vier Rockmusiker Johannes Lehmann (Schlagzeug), Max Schleinitz (E-Gitarre), David Szymenderski (E-Bass) und Christoph Vogel (Gesang) haben sich an der Musikschule Freital kennengelernt. 2011 gründeten sie ihre eigene Band und schrieben nach einigen Coverversuchen eigene Lieder - Rock mit deutschen Texten. Seither hatten sie bereits etliche Auftritte, auch beim Dirty Hell Festival in der Kuppelhalle in Tharandt oder erst vor Kurzem zum eigenen Bandfestival im BAZ.

Inzwischen haben die Jungs auch den Gewinn des 1. "KutaContest" eingelöst und im April im Tonstudio Röhrsdorf die erste CD mit acht eigenen Songs aufgenommen. "Die Arbeit im Studio und mit Arno Jordan war echt toll und hat uns sehr viel gebracht", erklärt Sänger Christoph. Der Musikschule sind sie im Übrigen auch treu geblieben: Anfang des Schuljahres 2013 traten sie als Band dort auf. (SZ)


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13.12.2013 - Sächsische Zeitung

Neue Gruppe liefert knallharten Metal

Am Sonnabend steigt der Bandwettbewerb "KutaContest". Die SZ stellt die teilnehmenden Bands vor. Heute: Die Dresdner Dead End Showdown.

20131213x001big Knallharte Gitarrenriffs, Beats auf den Punkt und abwechslungsreiche Keyboardsounds, die jeden Kopf zum Bangen bringen - so beschreiben Dead End Showdown ihre Musik. Der Gesang: rauchig, vielseitig, druckvoll, aber auch klar und melodisch; die Texte emotional, persönlich, gesellschaftskritisch. Am Sonnabend kann sich beim Bandwettbewerb KutaContest in den Ballsälen jeder selbst ein Bild machen.

Dead End Showdown sind Matthias Thate (26, Sänger) aus Lauchhammer, Stefan "Jonny" Johnke (26, Gitarre) aus Cottbus, Marcel Wittek (26, Keyboard) aus Freital, Michael Korn (19, Schlagzeug) aus Grünewalde und Sören Schreier (25, Bass) aus Dresden. Matthias, Jonny und Sören kennen sich aus einer gemeinsamen Zeit bei Sense of Reality. Da sich die Band auflöste, entschlossen sich die Jungs im August 2013, eine neue zu gründen. Marcel und Michael holte man mit ins Boot.

Damit war die Band komplett und probt nun vor allem am Wochenende bei Sänger Matthias in Lauchhammer. Die Texte für die eigenen Metal-Songs schreibt Matthias, beim Arrangieren bringt meist Jonny seine Ideen in Form eines halbfertigen Songs mit - die Band entwickelt das dann bei den Proben weiter. "Dabei ergänzen wir uns gut, jeder kann seine Stärken mit einbringen", so Matthias.

Da die Band erst seit vier Monaten besteht, gab es noch nicht viele Auftritte - der größte war bisher beim Niederlausitzer Rockwettbewerb in Cottbus im Oktober, bei dem Dead End Showdown den 3. Platz erreichten. Im Januar wollen sie mit der Aufnahme einer Demo-CD beginnen. Vielleicht klappt es mit dem Gewinn des Wettbewerbs - Hauptpreis ist eine CD-Produktion. "Doch wenn Leute nach dem Konzert sagen: Mensch, wenn die mal wieder in der Gegend spielen, geh ich hin, ist schon viel erreicht", sagt Matthias. (SZ)

KutaContest der Kultur- und Tanzwerkstatt, 14. Dezember ab 18.00 Uhr in den Ballsälen Coßmannsdorf, An der Kleinbahn. Eintritt frei. (Bild: Dead End Showdown aus Dresden. Foto: privat)


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12.12.2013 - Sächsische Zeitung

Deutschrock soll das Publikum begeistern

Am Sonnabend steigt der Bandwettbewerb "KutaContest". Die SZ stellt die teilnehmenden Bands vor. Heute: Black Eaglez aus Freital.

20131212x001big Ihre Musik nennen sie Deutschrock, obwohl mancher auch von Punk spricht. Black Eaglez: Das sind drei junge Männer mit einer Leidenschaft. Wenn Christian Schlesinger nicht zum Mikrofon oder der Rhythmusgitarre greift, arbeitet er als Tischler. Der 26-jährige Freitaler lernte Gitarre, um seine Lieder begleiten zu können. Dann gibt es noch André Dunger. Der 24-jährige Verfahrensmechaniker wohnt in Frankenstein und spielt die Leadgitarre. Das schon seit 2008. Nach zehn Jahren Akkordeon wollte er etwas anderes ausprobieren. Alexander Jahn ist 22 Jahre alt und Kameramann. Er wohnt in Leipzig und spielt seit 16 Jahren Schlagzeug. Als Kind hatte er eine Band live gesehen und war so vom Schlagzeug begeistert, dass er es selber lernen wollte.

Kennengelernt haben sich Christian und André über einen Kumpel. Alexander wurde von André in Mittweida angesprochen. Zweimal pro Woche versuchen sich die Jungs, im eigenen Probenraum zu treffen. Ihre musikalischen Vorbilder sind Stefan Weidner und Slash. Die Texte schreibt Christian, ihre Musik entspringt großteils Andrés Feder. Größere Auftritte hatte die Band noch nicht. Es gibt auch noch keine eigene CD. Am Sonnabend wollen sie zeigen, was sie drauf haben. (SZ)

KutaContest der Kultur- und Tanzwerkstatt, 14. Dezember ab 18.00 Uhr in den Ballsälen Coßmannsdorf, An der Kleinbahn. Eintritt frei. (Bild: Black Eaglez aus Freital. Foto: privat)


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11.12.2013 - Sächsische Zeitung

Mit Rock ’n’ Roll zur eignen Platte

Am Sonnabend steigt der Bandwettbewerb "KutaContest". Die SZ stellt die teilnehmenden Bands vor. Heute: Rock ’n Rogers aus Reichstädt.

20131211x001big Eine CD nennen Rock ’n Rogers noch nicht ihr Eigen. "Aber wir hätten gern ’ne Platte", gesteht Matthias Richter von der Band. Aber nicht nur deswegen – der erste Platz beim Bandcontest ist ein Studioaufenthalt für eine eigene CD – machen die Reichstädter am Sonnabend mit. "Uns ist wichtig, dass Leute kommen, die Bock haben zu tanzen. Applaus ist cool, aber nichts ist schöner, als die Leute tanzen zu sehen", erklärt der 29-Jährige, der Kontrabass spielt. Neben dem angehenden Logopäden aus Reichstädt gehören noch Hans Fichtner aus Chemnitz (18, Schlagzeug), Julia Zimmermann aus Höckendorf (18, Gitarre), Paul Petzold aus Geising (17, Gitarre), Jonas Walter aus Schmiedeberg (21, Gesang) und Peter Naumann aus Schlottwitz (19, Gesang) zur Band. Sie machen derzeit Abitur, ein ökologisches Jahr oder sind bei der Bundeswehr.

Der Großteil der Band kennt sich von Ten Sing in Reichstädt. Daraus wuchs die Idee, doch auch weiter zusammen zu musizieren. Einmal aller zwei Wochen wird nun im Proberaum unter dem Kindergarten in Reichstädt geübt. "Hauptsächlich textet Paul. Arrangiert werden die Lieder dann mit der kompletten Band", erklärt Richter. Von der Stilrichtung geht die Musik in Richtung 60er-Rock’n’Roll – "weil es cool ist und wir Lust haben, Leute zum Tanzen zu bringen und wir nichts anderes können." Musikalische Vorbilder sind Eddie Cochran, Elvis, Johnny Cash, Little Richard, Slayer. Auftritte hatten Rock ’n Rogers schon beim Herbstball in Geising, beim Stadtfest in Dipps oder beim Altenberger Rodel-Auftakt der Junioren gehabt. (SZ).

KutaContest der Kultur- und Tanzwerkstatt, 14. Dezember ab 18.00 Uhr in den Ballsälen Coßmannsdorf, An der Kleinbahn. Eintritt frei. (Bild: Rock ’n Rogers aus Reichstädt. Foto: privat)


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10.12.2013 - Sächsische Zeitung

Fünf Jungs beim Stressabbau

Am Sonnabend steigt der Bandwettbewerb "KutaContest". Die SZ stellt die teilnehmenden Bands vor. Heute: Overthrow aus Freital/Dresden.

20131210x001big Musik ist die beste "Entspannung" für die fünf Jungs der Dresden-Freitaler Band Overthrow. Wenn sie gemeinsam auf der Bühne stehen, können sie am besten Druck und Stress abbauen, sagt die Band. Gefunden haben sich die Musiker in der Schule und über gemeinsame Freunde. Der gleiche Musikgeschmack und Lust, sich über Musik auszudrücken und auszuleben, passten natürlich auch ganz gut. "Wichtig ist uns: Akzeptanz, keine Politik in unserer Musik, Spaß am Gig und ein guter Zusammenhalt", schreiben sie.

Overthrow, das sind Richard Schütze (18, Gesang) aus Fördergersdorf, Jonas Lehmann (19, Gitarre) aus Dresden, Eric Lohse (20, Gitarre) aus Freital, Hans Vahlpahl (18, Bass) aus Kleinopitz und Erik Hamann (19, Drums) aus Freital. Während der Woche studieren sie, gehen zur Schule oder zur Ausbildung; fast jedes Wochenende aber verbringen sie mehrere Stunden im Probenraum in Freital.

Von der Stilrichtung geht die Band in Richtung Deathcore, Death Metal und Progressive – vorantreibend, massiv, aber dennoch mit technischem Anspruch. "Vorbilder sind alle guten Musiker – genreunabhängig, aber auch Szenebands, wie Thy Art Is Murder, The Black Dahlia Murder", sagen die Jungs. Text und Musik für ihre eigenen Werke stammen vor allem von Jonas. Arrangiert wird das Ganze dann gemeinsam bei den Proben. Ergänzungen, Ideen und Tipps kommen von Freunden, Bekannten oder Gästen der Probesessions.

Bühnenerfahrungen bringen Overthrow auch mit. 2010 spielten sie unter anderem vor rund 300 Leuten bei einer Veranstaltung auf dem Platz des Friedens; auch im Heavy Duty – einem bekannten Metal-Klub in Dresden und in etlichen anderen Locations. Selbst das Thema Bandwettbewerb ist für sie nicht neu. 2011 haben sie den Erzrocker-Bandcontest in der Kuppelhalle Tharandt gewonnen und 2012 einen 2. Platz beim Contest im Roten Baum in Dresden belegt. Bislang veröffentlichten Overthrow 2012 und 2013 zwei EPs mit jeweils drei Songs, aber ohne Namen. (SZ)

KutaContest der Kultur- und Tanzwerkstatt, 14. Dezember ab 18.00 Uhr in den Ballsälen Coßmannsdorf, An der Kleinbahn. Eintritt frei. (Bild: Overthrow aus Freital/Dresden. Foto: privat)


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09.12.2013 - Sächsische Zeitung

Chorknaben wollen mit Piano und knackigem Rock überzeugen

Am Sonnabend steigt der Bandwettbewerb "KutaContest". Die SZ stellt die teilnehmenden Bands vor. Heute: PianoProject aus Dresden.

20131209x001big Sie kennen sich schon seit ihrer Schulzeit am evangelischen Kreuzgymnasium in Dresden, sind jedoch erst ein Jahr nach dem Abitur zusammengekommen, um die bereits von Paul Knüpfer und Franz Böhme gegründete Band PianoProject zu komplettieren. "Wir sind vier sehr gute Freunde, die das Glück haben, sich auch musikalisch zu verstehen", so die vier über sich. Paul (23, Gesang/Piano) studiert Musikwissenschaften und hat schon ab der dritten Klasse im Kreuzchor Erfahrung mit Gesang gesammelt. Franz (22, Gitarre/Gesang) hat die Musik zum Beruf gemacht und ist derzeit Auszubildender in einem Musikhaus. Florian Simon (23, Schlagzeug) studiert Wirtschaftswissenschaften und ist im Alter von 13 Jahren zum Schlagzeug gekommen, nachdem er sechs Jahre Percussionist im Kreuzschulorchester war. Felix Zöllner (23, Bass) studiert Sound & Musikproduktion und ist eit einigen Jahren selbstständiger Produzent elektronischer Musik.

Die Jungs proben ein bis zweimal die Woche in Dresden-Weißig. Die Songs (Melodie & Text) schreibt meist Sänger/Pianist Paul zu Hause am Klavier. "In der Probe arrangieren wir das Material dann gemeinsam, wobei jeder seine Einflüsse aus verschiedenen Musikrichtungen – von Classic Rock über Pop Punk bis Progressiv Rock – mit einbringt", so die vier auf SZ-Anfrage. Das Ergebnis beschreiben sie einfach als Piano Rock – gefühlvolles Piano trifft auf druckvolles Rockgewand. Eine EP "Welcome World" mit vier Songs und ein Musikvideo zum Song "Alone" haben sie bereits 2011 veröffentlicht und damit erste Erfolge erzielt. Beim Emergenza Bandwettbewerb wurden sie zum Publikumssieger Sachsen/Thüringen aus über 80 teilnehmenden Bands gekürt. "Unser größter Auftritt bisher war im August 2012 beim Dresdner Stadtfest vor der Frauenkirche und am Sonnabend freuen wir uns auf ein Wahnssinns-Abschlusskonzert des Jahres 2013 mit hoffentlich vielen neuen Fans, die wir mit unserer Musik erreichen. Wenn es der Jury auch gefällt - umso besser." (SZ)

KutaContest der Kultur- und Tanzwerkstatt, 14. Dezember ab 18.00 Uhr in den Ballsälen Coßmannsdorf, An der Kleinbahn. Eintritt frei. (Bild: PianoProject aus Dresden. Foto: privat)


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16.10.2013 - Sächsische Zeitung

Verein veranstaltet Band-Wettbewerb

Nachwuchsmusiker können eine CD-Produktion gewinnen. Der Gewinner von 2012 stellt seine fertige Scheibe jetzt vor.

Von Matthias Weigel

Der Verein Kultur- und Tanzwerkstatt veranstaltet am 14. Dezember seinen zweiten "KutaContest". Nach dem Erfolg 2012 sollen auch bei "Vol. 2" Nachwuchskünstler die Chance haben, sich vor Publikum zu präsentieren. Stattfinden wird das Ganze wieder in den Ballsälen Coßmannsdorf, teilt Thorsten Mager vom Verein mit.

Teilnehmen können Künstler der Region, die sich trauen und noch keinen Plattenvertrag haben. Eine Altersvorgabe gibt es nicht, auch keine Vorgaben für Musikrichtungen. "Bewerben kann sich erst einmal jeder. Wir müssen dann auswählen", sagt Mager. Es sei schon rein organisatorisch nicht möglich, an einem Abend 20 Bands auftreten zu lassen. Auf um die sechs Teilnehmer hat sich der Verein orientiert. Bewerbungsschluss ist Mitte November. Mitmachen lohnt sich für die Bands: Denn den Gewinnern winken zwei Tage CD-Produktion in einem professionellen Tonstudio. So was kostet normalerweise um die 1.500 bis 2.000 Euro. Gesponsert wird der Preis von der Künstlerkommunität in Röhrsdorf bei Dohna. Das ist eine kreative Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, die in dem umgebauten sächsischen Landschloss aus dem 14. Jahrhundert gemeinsam lebt und arbeitet. Auch die Jury wird mit einem Mitglied der Kommunität besetzt - beispielsweise von der erfolgreichen Sängerin und Songschreiberin Sarah Brendel oder Produzent und Toningenieur Arno Jordan.

Den Wettbewerb im vergangenen Jahr hatte die Band "Stick- und Kabelbruch" gewonnen. Sie stellt nun das Ergebnis des Gewinns vor - in Form ihrer ersten CD. "Es gab großes Interesse an einer Veranstaltung für junge Menschen aus Freital und Umgebung", sagt Sänger Christoph Vogel. Das nahmen die Musiker in Kooperation mit der Kultur- und Tanzwerkstatt e.V. und dem Berufsausbildungszentrum (BAZ) zum Anlass, am 26. Oktober ein Bandfestival zu veranstalten. Neben Stick- und Kabelbruch (Rock) treten Overthrow (Metal) und Any Dance (Indierock) auf. Veranstaltungsort ist das BAZ, Dresdner Straße 303. Beginn ist 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung auf www.kutawerk.de


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08.10.2013 - Sächsische Zeitung

Mit Hip-Hop den richtigen Nerv getroffen

Ostdeutscher Meister sind die Beat Freaks aus Freital schon. Jetzt haben die Tänzer einen weiteren Titel geholt.

Von Yvonne Popp

Wie eine Hip-Hop-Tänzerin sieht sie nicht aus. Keine Spur von zu weiten Jeans und verkehrt herum aufgesetzter Baseball-Kappe. Tanztrainerin Ulrike Faber erinnert eher an eine klassische Tänzerin. Die 26-jährige angehende Sozialpädagogin tanzt seit dem fünften Schuljahr. "Angefangen habe ich mit Standard- und lateinamerikanischen Tänzen, doch leider hatte ich immer Pech mit meinen Tanzpartnern", erzählt sie. "So bin ich dann zum Hip-Hop gekommen, denn da brauchte ich keinen Partner." Später sei sie dann von ihrem damaligen Tanzlehrer gefragt worden, ob sie sich vorstellen könne, selber eine Gruppe zu trainieren. Über Kreis- und Landessportbund absolvierte sie ihre Trainerausbildung und bildete sich in vielen Lehrgängen für Hip-Hop-Tanz weiter. Seit neun Monaten trainiert Ulrike Faber die Beat Freaks. Die zwanzig Mitglieder dieser Tanzgruppe gehören zu einer Sparte der Freitaler Kultur- und Tanzwerkstatt. Das sogenannte Kutawerk ging aus dem Windbergarenaverein hervor, der sich bis zum Abriss der Arena vor zwei Jahren um deren Förderung bemüht hatte. Doch mit dem Aus der Arena kam keinesfalls das Aus des Vereins. Mit neuer Führung, neuem Namen und neuem Konzept ist der Verein heute wieder erfolgreich unterwegs, hat zuletzt seine Leistungsfähigkeit beim Pesterwitzer Weinfest gezeigt, das er für den Gutshof organisierte. Aber auch die Tanzsparte ist erfolgreich und hat offensichtlich den Nerv der jungen Leute getroffen - sie hat innerhalb kürzester Zeit mehr als 100 Mitstreiter angelockt und feierte bereits bei Veranstaltungen und einer eigene Tanzshow im Kulturhaus einige Auftritte.

Doch nicht nur das. Mittlerweile kann sich die Sparte auch schon mit anderen messen. 16 der 20 Tänzer traten jetzt bei den Deutschen Meisterschaften im Hip-Hop und Streetdance an. Mit einer Choreographie zur Musik von "Charlie und die Schokoladenfabrik" haben sie um den Titel gekämpft. Die Idee dazu stammt von Julia Ewert. "Charlie und die Schokoladenfabrik" sei ihr Lieblingsfilm, verrät sie. Zusammen mit den anderen Mitgliedern der Tanzgruppe sammelte sie Ideen für mögliche Schrittkombinationen. Ulrike Faber stellte daraus ein Programm zusammen. Dabei wurde sie von Tanztrainer Matthias Arndt aus Erfurt unterstützt. Bereits im Juni dieses Jahres konnten sie mit dieser Choreographie die Ostdeutschen Meisterschaften für sich entscheiden und sich somit für den gesamtdeutschen Wettbewerb qualifizieren. Und nun hat es tatsächlich geklappt. Die Beat Freaks haben in Wesel am Niederrhein den ersten Platz in der Kategorie Junior 1, B-Reihe, Hip-Hop belegt.

Aber nicht nur die Tänzer der Beat Freaks sind sehr erfolgreich. Ebenso zur Kultur- und Tanzwerkstatt gehören die Beat Steps. Sie wurden Zweite in ihrer Altersklasse bei den Ostdeutschen Meisterschaften und dürfen sich nun im Rahmenprogramm der Europameisterschaften für Hip-Hop und Streetdance vorstellen. "Tanzen ist ein lebensausfüllendes Hobby", sagt Ulrike Faber. Man braucht viel Übung und Kondition, um Wettkampfniveau zu erreichen. "Aber wem die Tanzleidenschaft einmal gepackt hat, der bleibt dabei."


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23.09.2013 - Sächsische Zeitung

Feiern mit Bacchus

Statt eines Weinfestes in Pesterwitz fanden in diesem Jahr drei statt. Für die Gäste machte das keinen Unterschied.

Von Susanne Sodan

Es lässt sich nicht mehr leugnen. Spätestens zum Federweißerausschank, zu all den Weinfesten in der Region ist klar: Der Herbst ist da. In Pesterwitz feierte man am Wochenende zum 19. Mal den Beginn der kalten Jahreszeit, vor allem den Beginn der Weinernte. Nachdem das Fest im vergangenen Jahr nur in kleinem Rahmen stattfand, war der Besucherandrang diesmal wieder groß. Einen Parkplatz zu finden, wurde zur echten Herausforderung. Wer die bewältigt hatte, konnte zwischen drei Veranstaltungsorten wählen, dem Weingut Pesterwitz, dem Gutshof und dem Hotel und Restaurant der Familie Siegel. Oder man zog, so war es von den Organisatoren angedacht, von einem zum anderen Spektakel.

Erste Station: das Weingut von Lars Folde. Dort fand man ihn, den ersten Federweißer vom Pesterwitzer Weinberg. Folde bevorzugt jedoch ein Glas Bacchus, ein nicht zu trockener Wein mit einem Pfirsicharoma. Zehn Rebsorten werden auf den 8,4 Hektar des Weingutes angebaut. Neben Bacchus sind das unter anderem Müller-Torgau, die Scheurebe, Weißburgunder, Dornfelder, Solaris und Goldriesling – acht Weißwein-, zwei Rotweinsorten. "Wir haben hier eine rauere Lage als im Elbtal und weniger Sonnenstunden. Daher bauen wir vor allem frühreife Rebsorten an, damit sie genügend Zeit zum Ausreifen haben", erklärt Lars Folde. Die Weine, das Ergebnis der vergangenen Jahre, konnten die Gäste probieren und dabei den Ausblick auf das Tal genießen. Die Ernte für den diesjährigen Jahrgang beginnt erst in einigen Tagen. Wem der Trubel auf dem Gut zu groß war, der wanderte einfach direkt zum Weinberg und ließ sich dort aus der Besenwirtschaft ausschenken.

1994 fing alles auf Foldes Weingut an, im kleinen Rahmen. Mit der Größe des Festes wuchsen die Verantwortung und auch das finanzielle Risiko für den Veranstalter, den Dorfclub Pesterwitz. Schließlich zog sich der Club zurück, wollte kürzertreten. Ganz rausgenommen hat er sich nicht aus der Veranstaltung. Teil des Festes waren wieder die Puppenspieltage. Die wurden auch in diesem Jahr vom Dorfclub organisiert. Sechs nationale und internationale Künstler traten auf. "Wir wussten nicht, ob das Puppenspiel wieder angenommen wird", erzählt Matthias Bartzsch vom Dorfclub. Die Puppenspieler lernte er auf diversen Puppenspiel-Festivals in Europa kennen. Die Befürchtungen waren unbegründet, die Vorstellungen wurden angenommen.

Auf zur nächsten Station: Der Gutshof liegt nur wenige Gehminuten vom Weingut Folde entfernt. Dort tanzten nicht nur die Puppen, sondern vor allem viele Kinder und Jugendliche. Organisator dieses Teils ist Uwe Jonas, Mitglied des Dorfclubs und der Kultur- und Tanzwerkstatt Freital. Jonas wollte das Fest weiterführen – mit ein paar neuen Ideen. Also brachte er die Gruppen der Kultur- und Tanzwerkstatt einfach mit, zudem Jazz-Musiker, Pianisten, Clowns, Schausteller, die historisches Handwerk zeigten. Mit dem Programm zog der Gutshof auch einen großen Teil des jungen Publikums an.

Mit dem Kremser auf zur letzten Station, zu Marko Siegels Gasthaus. Da es etwas abseits vom Geschehen liegt, hat Siegel kurzerhand einige Kutschen organisiert, die die Gäste zu ihm brachten, zu regionalen und nationalen Weinen. Bei ihm waren am Wochenende Güter aus dem Saale-Unstrut-Gebiet und Württemberg zu Gast. Natürlich gab es auch den Wein aus Pesterwitz. Dass es nun drei statt einen Veranstalter gibt, sieht Siegel positiv. "Die Vielfalt der Angebote ist gewachsen. Außerdem ist das Fest nicht mehr so stark auf nur einen Punkt konzentriert", meint er. Abgesprochen hatten sich die Veranstalter. Und alle drei haben einen Wunsch für das nächste Jahr: noch stärkere Zusammenarbeit. "Die Gäste interessiert es nicht, ob es drei verschiedene Organisatoren gibt, sie sehen ein großes Fest", meint Lars Folde. "Die Veranstaltung soll in Zukunft wieder unter dem gemeinsamen Namen Pesterwitzer Weinfest laufen", wünscht sich Marko Siegel.


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15.07.2013 - Sächsische Zeitung

Trabi-Begeisterte feiern in Freital

Die Veranstalter freuen sich über unerwartet hohe Besucherzahlen. Ob das Treffen wiederholt wird, ist aber noch unklar.

Von Philipp Nowotny

Die Luft ist erfüllt von Benzin und Öl. Laufend ertönt das typische Dröhnen und Scheppern, wenn einer der Zweitakter mal wieder seinen Motor startet. In langen Reihen parken sie nebeneinander, Trabant an Trabant. Zwischen ihnen flanieren stolze Besitzer und neugierige Zuschauer und begutachten die ausgefallensten Fahrzeuge.

Es ist ein heißer Nachmittag. Wer einen Campingstuhl mitgenommen hat, sucht sich ein schattiges Plätzchen im Schutz der Gebäude auf dem weiträumigen Areal der Kelterei Herrmann in Hainsberg. Für Freunde alter Autos war der 1. Freitaler Trabi-Tagestreff am Sonnabend ein wahres Eldorado. Über 150 Fahrer waren nach Freital auf das Gelände neben der Papierfabrik gekommen, um ihre DDR-Kisten zu präsentieren. Zum Teil reisten sie aus Chemnitz, Zwickau und Berlin an. Dabei war für jeden Geschmack etwas dabei. Sowohl zahlreiche Fahrzeuge in Originalzustand als auch viele äußerst kreativ weiterentwickelte Modelle wurden von den Zuschauern bewundert.

Einen P 50/2, Baujahr 62, hatte zum Beispiel Stephan Pohl mitgebracht, inklusive eines liebevoll restaurierten Anhängers. Den hatte der Nossener vor Jahren rostend in einem Garten entdeckt und darauf neu geschweißt und frisch lackieren lassen. Nun fungiert er als Schlafwagen.

Andere Trabis waren modern aufgerüstet, etwa mit riesigen Subwooferanlagen im Kofferraum, tiefer gelegten Dächern, modischen Mustern auf den Sitzbezügen und Panoramabildern auf der Motorhaube. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, die Autos zu fotografieren und mit den Besitzern zu fachsimpeln.

Veranstaltet wurde der Trabi-Tagestreff vom Trabant Team Freital und der Kultur- und Tanzwerkstatt. Bereits von 1999 bis 2009 hatte das Trabant Team Freital im Rahmen des Windbergfests jährlich ein großes Trabi-Treffen organisiert. Aus ganz Deutschland waren damals Fans der ostdeutschen Automobilkultur vor die südlichen Stadtgrenzen Dresdens gereist, um das beliebte Wochenend-Event mitzuerleben. Durchschnittlich 400 Trabis waren dabei immer am Start. Aufgrund sinkender Mitgliederzahlen konnte das Freitaler Trabant Team das Fahrerlager jedoch personell nicht mehr stemmen. Vor vier Jahren fand das bisher letzte Treffen dieser Art statt.

Viele Fahrer haben noch gute Erinnerungen an die Freitaler Treffen. Stefan Reiche aus Freiberg etwa, der erzählt, er sei früher jedes Wochenende mit seinem Trabi unterwegs gewesen. "Freital war schon immer was ganz Besonderes", sagt er. "Weil die Treffen fast schon im Herbst stattfanden, waren sie die letzten im Jahr. Das war immer ein toller Saisonabschluss, da waren alle da, die man gut kannte und leiden konnte." Ein Besuch der Veranstaltung lohnte aber auch dieses Jahr - es wurde ein buntes Programm geboten. Und mehr als 300 Fußgänger ließen sich dieses Vergnügen nicht entgehen. Unter anderem konnten die Fahrer ihre Autos von einer Jury in den Kategorien Trabant-Original, Trabant-Umbau, IFA-Pkw, IFA-Nutzfahrzeuge und IFA-Krad bewerten lassen und dabei Pokale gewinnen. Vor der Prüfstelle bildete sich schon bald eine Fahrzeugschlange, denn viele wollten wissen, wie viele Punkte ihr Schmuckstück holen kann.

Um Punkte ging es auch bei der Trabi-Olympiade. Dabei mussten Kraft und technisches Fachwissen bewiesen werden. Beim IFA-Quiz etwa sollten anhand von Fahrzeugbildern die Modelltypen erkannt werden. Eine Sache für Experten: Hat der Wartburg 311 tatsächlich eine Lüftung? Oder ist es doch der 313er? Know-how brauchte es auch beim Ersatzteilraten, körperliche Stärke war dagegen beim Stemmen eines kiloschweren Anlassers gefragt. Spektakulär wirkte auch das Trabi-Ziehen. Die Wettkämpfer mussten dabei einen Trabant an einem Seil rund 30 Meter weit ziehen. Um die 20 Sekunden benötigten die meisten dafür, unter lautem Anfeuern der Umstehenden.

Für das Tagestreffen am Sonnabend hatte sich das Trabant Team die Kultur- und Tanzwerkstatt als Mitveranstalter ins Boot geholt und einen kleineren Rahmen gewählt. Ein Konzept, das für alle Beteiligten aufging. "Mein Fazit fällt sehr gut aus", sagt Torsten Geißler vom Trabant Team. "Ich hätte nicht gedacht, dass wirklich so viele kommen." Insgeheim habe er im Vorfeld mit etwa 75 Fahrzeugen gerechnet. Dass nun mehr als doppelt so viele DDR-Oldtimer den Weg nach Hainsberg gefunden hatten, führt er auch auf das ideale Wetter zurück.

Auch von den Besuchern habe er ein "Top-Feedback" erhalten. Als einzigen trüben Punkt in der ansonsten guten Stimmung macht er die hohen Gema-Gebühren aus. "Rund 800 Euro hätten wir zahlen müssen, um Musik abzuspielen", sagt er. Das sei nicht zu stemmen gewesen, wenn man die Eintrittspreise nicht hätte verteuern wollen. Deshalb gab es am Sonnabend nur private Beschallung aus Autoradios.

Auch Thorsten Mager von der Kultur- und Tanzwerkstatt zieht eine positive Bilanz. Sein Verein kam durch persönliche Kontakte mit den Trabi-Freunden zusammen. "Wir verstehen uns ja als Verein, der anderen helfen will", sagt er. "Darum haben wir hier mit Manpower und unserer Technik mitgemacht." Denn schließlich seien die Trabis und IFA-Vehikel Kulturzeugnisse und stellten ein Stück Geschichte dar. "Für viele hier sind die alten Autos Teil ihrer Biografie", sagt er.

Ob es auch im nächsten Jahr wieder einen Trabi-Treff in Freital geben wird, ist noch unklar. Dazu wollen sich die Mitglieder des Trabant Teams in den nächsten Wochen beratschlagen.


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06.07.2013 - Sächsische Zeitung

Familien feiern erstmals in Zirkusatmosphäre

Der Verein Kultur- und Tanzwerkstatt lädt am morgigen Sonntag, ab 11.00 Uhr, alle Familien zum Kinder- und Familienfest auf das Gelände des Berufsausbildungszentrums, auf der Dresdner Straße 303, ein. Das Familienfest steht dieses Jahr erstmals unter einem Motto. Unter dem Titel "Zu Gast in der Zirkuswelt" werden alle Gäste in die Welt des Zirkus entführt. Dazu ist der Kinder- und Jugendzirkus "Chaos" zu Gast und wird mit Mitmach-Angeboten und tollen Vorstellungen für Zirkusatmosphäre sorgen. Auch das Zirkusprojekt aus der Kuppelhalle Tharandt ist mit dabei und die Spielbühne Freital wird um 17.00 Uhr ein Kinderstück aufführen. Wie in den Jahren zuvor wird es diesmal auch wieder viele Attraktionen für Kinder geben, darunter Ponyreiten, Hüpfburgen, Bastelstraßen, Luftballonmodelllage, Kinderschminken sowie Torwand- und Bodenschießen. Auf der Bühne werden sich wieder verschiedene Vereine mit Tanz, Sport und Kunst präsentieren. Auch die Tanzsparte des Vereins hat ein Bühnenprogramm vorbereitet, bei dem sich das Thema Zirkus wiederfindet. (SZ)


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16.03.2013 - Sächsischer Bote

Sport-Hoffnungen von morgen

Sportlerehrung - Landkreis zeichnete Nachwuchs-Athleten des Jahres aus

Freital/Pirna. Die Sportgymnastin Marina Müller und der Schwimmer Benjamin Wilde, beide vom Hainsberger SV, gehören zu den besten Jugendsportlern des Jahres 2012 im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die zwölfjährigen Nachwuchsathleten wurden von der Sportjugend des Kreissportbundes (KSB) bei der Jugendsportlerehrung in Pirna mit einer Extra-Prämie ausgezeichnet und landeten nach einem öffentlichen Stimmenvoting auf den Plätzen zwei und drei.

Marina Müller (Rhythmische Sportgymnastik) siegte 2012 bei der Turngaumeisterschaft und belegte bei der sächsischen Landesmeisterschaft den zehnten Platz. Benjamin Wilde (Schwimmen) errang bei der Deutschen Mehrkampfmeisterschaft den zweiten Platz und gewann bei der Süddeutschen Mehrkampfmeisterschaft jeweils in der Disziplin Schmetterling.

Als einer der besten Mannschaften wurden die "Beat Freaks" der Kultur- und Tanzwerkstatt aus Freital geehrt. Die Hip-Hop-Tänzer gewannen den Sachsenpokal. Sie vereinten die zweitmeisten Stimmen auf sich.

An vierter Stelle in der Gunst des Publikums lagen die Mountainbiker vom Team Mounty Altenberg beim SSV Altenberg. Sie landeten im Vorjahr bei der Kinder-Fahrrad-Olympiade um den Mitteldeutschlandcup eine Top-6-Platzierung. Die viertmeisten Stimmen erhielten bei der Abstimmung auch Rennrodlerin Angelique Fleischer vom SSV Altenberg, die im Vorjahr den Weltcup der A-Jugend gewann, und Biathlet Justus Strelow von der SG Stahl Schmiedeberg, der im Vorjahr Erster in der Gesamtwertung des Deutschlandpokals wurde.

Als beste Nachwuchssportler wurden die Leichtathletin Theresa Hauffe (14) aus Prossen (bei Bad Schandau) und Ski-Alpin-Sportler Sebastian Thiele (13) aus Rugiswalde (bei Neustadt Sachsen) mit dem glänzenden Edelstahl-Pokal der Copitzer Edelstahlwerke Schmees ausgezeichnet.

Bei der Ehrung in der Herderhalle Pirna-Copitz überreichten außerdem Landrat Michael Geisler (CDU) und CDU-Bundestagsabgeordneter Klaus Brähmig dem Ruderer Sebastian Müller aus Graupa den "Sparkassen Young Star" 2012 - ein mit 1.000 Euro dotierter Nachwuchs-Förderpreis der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Die Sportjugend ehrte insgesamt etwa 120 Nachwuchs-Athleten des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Acht- bis 18-Jährigen haben sich im Vorjahr bei Sachsen-, Regionalmeisterschaften, Deutschen Meisterschaften und darüber hinaus gut platziert und wurden durch ihre Leistungen für die Auszeichnungsveranstaltung von ihren Vereinen empfohlen. Bei einer Umfrage votierte die Öffentlichkeit per Stimmabgabe im Internet bzw. per Stimmkarte für die Sportler. Mit ihrer Gunst legte sie unter den jeweils zehn Kandidaten die Platzierungen für den besten Einzelsportler weiblich und männlich sowie bei den Mannschaften fest. Rund 8.100 Leute gaben rund 20.500 Stimmen ab.

Mit einer Sonderehrung "Goldener Bruno" (Bruno ist Maskottchen der Sportjugend) wurde Martin Wagner von der KSB Sportjugend geehrt. Er gehört von Anfang zum Sport Promotion Team, das er gründete, und hat mit diesem bei über 250 Veranstaltungen der Sportjugend und des Kreissportbundes mitgewirkt. (kb)


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13.03.2013 - www.ksb-sportjugend.net

Jugendsportlerehrung

Am vergangenen Freitag fand bereits zum zwölften Mal die Jugendsportlerehrung unseres Landkreises statt. Mit Theresa Hauffe, Sebastian Thiele und den Little Arrows konnten auch in diesem Jahr wieder würdige Vertreter gekürt werden. Die Auszeichnungsveranstaltung fand zum zweiten Mal in der Herderhalle in Pirna-Copitz statt und erzielte mit knapp 250 Gästen einen neuen Teilnehmerrekord.

Neben den Preisen in den Kategorien beliebteste und erfolgreichste Nachwuchssportler, Nachwuchssportlerin und Nachwuchsmannschaft des Jahres 2012 wurde ebenfalls der Sparkasse YOUNGStar bereits zum fünften Mal vergeben. Bei den Nachwuchssportlern konnte der junge Alpine-Skiläufer Sebastian Thiele vom SC Rugiswalde deutlich die meisten Stimmen für sich gewinnen und er gewann vor Malte Hoffbauer (SV Fortschritt Pirna) und Benjamin Wilde (Hainsberger SV). Thiele gewann unter anderem die Sachsenmeisterschaften im Slalom und den sächsischen Schülerpokal. Die ambitionierte Sprinterin Theresa Hauffe vom LSV Pirna hatte bei den Damen die meisten Stimmen aus Online- und Flyerwahl erhalten und siegte vor der Sportgymnastin Marina Müller (Hainsberger SV) und der Turnerin Charlotte Herold (VfL Pirna-Copitz). Hauffe gewann 2012 die Landesmeisterschaft im 100-Metersprint der U 14 und rangierte mit ihrer Bestzeit von 12,49 Sekunden auf Platz 2 der deutschen Bestenliste 2012.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die Mannschaften der Little Arrows (Arrows Pirna) und der Beat Freaks (Kultur- und Tanzwerkstatt). Die beiden erstplatzierten Teams trennten am Ende gerade einmal 26 Stimmen, welche die Little Arrows am Ende mehr für sich gewinnen konnte.

Der mit 1.000 Euro dotierte Sparkasse YOUNGStar ging bei seiner fünften Auflage an Sebastian Müller vom Pirnaer Ruderverein. Als Steuermann war er 2012 Mitglied der Juniorennationalmannschaft und gewann die Silbermedaille bei den Juniorenweltmeisterschaften und den deutschen Meisterschaften.

Die Sonderkategorie "Goldener Bruno" erhielt Martin Wagner vom Kreissportbund. Martin war über 10 Jahre Mitarbeiter des KSB und unter anderem der Erfinder des Maskottchens der KSB-Sportjugend "Dino Bruno", sowie Cheforganisator der Vorschulkindersportfeste, des Sportfests "Behinderte und ihre Freunde" sowie für viele weitere Hauptveranstaltungen des Kreissportbundes.

Hier nochmal die Ergebnisse der Sportlerwahl:

Sportlerin:
1. Theresa Hauffe (LSV Pirna) Leichtathletik, 1.224 Stimmen
2. Marina Müller (Hainsberger SV) Rhythmische Sportgymnastik, 1.133 Stimmen
3. Charlotte Herold (VfL Pirna-Copitz) Gerätturnen, 1.097 Stimmen

Sportler:
1. Sebastian Thiele (SC Rugiswalde) Ski Alpin, 1.566 Stimmen
2. Malte Hoffbauer (Fortschritt Pirna) Schwimmen, 1.105 Stimmen
3. Benjamin Wilde (Hainsberger SV) Schwimmen, 927 Stimmen

Mannschaft:
1. Little Arrows (Arrows Pirna) Cheerleading, 1.310 Stimmen
2. Beat Freaks (Kultur- und Tanzwerkstatt) Tanzsport, 1.284 Stimmen
3. Doppelvierer AK 12/13 (Pirnaer RV 1872) Rudern, 879 Stimmen


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04.03.2013 - Sächsische Zeitung

Freitaler Tanzgruppe für Förderpreis nominiert

Die Hip-Hop-Tanzgruppe der Kultur- und Tanzwerkstatt wurde jüngst für den Nachwuchspreis des Kreissportbundes nominiert. Die Tänzer der Gruppe "Beat Freaks" stehen mit auf der Liste der erfolgreichsten Jugendsportler des Landkreises in der Kategorie der Mannschaften. Bis vorigen Freitag konnte für das erfolgreiche Tanzteam aus Freital abgestimmt werden. Die Ergebnisse der Abstimmung werden jetzt ausgewertet. Vergeben werden die mit 1.000 Euro dotierten Förderpreise dann am 8. März in Pirna.

Der Verein Kultur- und Tanzwerkstatt (Kutawerk) hat seit 2011 eine Tanzsparte aufgebaut, die inzwischen rund 100 Mitglieder umfasst. Besonders erfolgreich tanzen die Gruppen im Bereich "Hip-Hop". Die Beat Freaks starteten im vergangenen Jahr in der Altersklasse der 10- bis 15-Jährigen. Mit ihrer "Willy Wonka"-Choreografie konnte sie den Sachsenpokal mit einem 2. Platz in Zwickau und je einem 1. Platz in Chemnitz und Wilsdruff sichern. Trainiert wird die Hip-Hop-Tanzgruppe von Ulrike Faber. (mh)


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12.12.2012 - www.kutawerk.de

KutaContest 2012 - die Gruppe Stick- und Kabelbruch (StuK) hat gewonnen - eine Neuauflage im kommenden Jahr ist angedacht

Der erste Solisten- und Bandwettbewerb der Kultur- und Tanzwerkstatt für Nachwuchskünstler (U30) der Region unter dem Titel "KutaContest 2012" ist Geschichte. Wir gratulieren auf diesem Wege nochmals allen sechs Teilnehmern für ihr gezeigtes Arrangement und ihre durchweg sehr beachtlichen Leistungen. Jury und Publikum hatten eine nicht leichte Aufgabe bei der Ermittlung der Gewinner.

Auch für die Ballsäle Coßmannsdorf brachte die Veranstaltung frischen Wind ins Dasein der sonst in den Ruhestand versetzten Hainsberger Traditionsstätte. Das ausnahmslos positive Feedback zur Veranstaltung ermutigt die Kultur- und Tanzwerkstatt für eine Neuauflage des Events. Schauen wir mal. Informationen zu Events und Projekten der Kultur- und Tanzwerkstatt finden Sie auch im Internet, unter www.kutawerk.de


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30.11.2012 - Sächsische Zeitung

Angesagte Bands der Region treten gegeneinander an

Morgen startet Freitals erster KutaContest. Die SZ hat die sechs Teilnehmer einmal näher unter die Lupe genommen.

Von Marleen Hollenbach

Es ist eine Premiere. Zum ersten Mal veranstaltet die Kultur- und Tanzwerkstatt einen Sängerwettbewerb. Beim sogenannten KutaContest treten die besten Nachwuchsbands und jungen Solosängerinnen und Sänger gegeneinander an. "Wir freuen uns, dass sich so viele Musiker auf unseren Aufruf gemeldet haben", erklärt Claudia Mihaly vom Kutawerk. Bewerben konnten sich alle Bands und Sänger der Region, die noch keinen Plattenvertrag haben und unter 30 Jahre alt sind. Spezielle Vorgaben für Musikrichtungen gab es nicht. "Je abwechslungsreicher die Bands sind, desto spannender wird der Wettbewerb", erklärt Claudia Mihaly.

Sechs Bands haben alle Kriterien der Jury erfüllt. Zusammen werden sie morgen Abend in den Ballsälen Coßmannsdorf in Freital-Hainsberg auf der Bühne stehen. "Wir sind froh, solch eine Location für unseren Bandwettbewerb bekommen zu haben", erklärt Mihaly, die für morgen auf zahlreiche Gäste und Fans hofft. Die sechs Teilnehmer, die sich morgen musikalisch miteinander messen und um den Sieg kämpfen, kommen aus Freital, Bannewitz, Kurort Hartha, Meißen und Glashütte. Von sanfter Stimme mit Klavierbegleitung über Rock- und Popsongs bis hin zu düsteren Metal-Klängen ist alles mit dabei. Bewertet werden die Musiker und Musikerinnen nach ihrem Auftritt von einer fachkundigen Jury. Eine große Stimme hat an diesem Abend aber auch das Publikum.

Nur wer die Zuschauer im Raum von sich überzeugt, der kann am Ende auch als Sieger aus dem Bandwettbewerb der Kultur- und Tanzwerkstatt hervorgehen. Deshalb sollten vor allem die Fans der Musiker zahlreich erscheinen. um die Band ihrer Wahl zu unterstützen. Und es lohnt sich. Die beste Nachwuchsband oder der beste Nachwuchssänger bekommt einen ganz besonderen Preis. Dem Gewinner winken zwei Tage in einem professionellen Tonstudio, in denen Demosongs eingespielt, gemixt und gemastert werden. Wie ein Profi darf der Sieger seine Songs in einem echten Tonstudio aufnehmen. Aber auch die Zweit- und Drittplatzierten gehen bei diesem Wettbewerb nicht leer aus, sondern dürfen sich über hochwertige Sachpreise freuen.

Brettel - tritt als One-man-Band auf

Hinter dem merkwürdigen Bandnamen "Brettel" versteckt sich der Musiker Pascal Bretschneider aus Kurort Hartha. Gitarre, Cajong und das Tampurin hat er in seinem Programm. Eigentlich wollte der Liedermacher immer im Duett auftreten. Da er aber für sich selbst kein Gegenstück fand, begann Pascal Bretschneider, als Solokünstler Musik zu machen, trat als One-man-Band alleine auf. Zu hören gibt es den jungen Musiker regelmäßig in Dresden. In einem Irish Pub tritt er oft auf, spielt dort bis zu vier Stunden verschiedene Coversongs von Eric Clapton, Jonny Cash und den Beatles. Wenn er mal nicht Musik macht, dann arbeitet Pascal Bretschneider als Maler in seinem Heimatort. Als Musiker und Sänger rechnet sich der 22-Jährige gute Chancen aus.

AmberLantH - will mit ihrer Stimme überzeugen

Als die Freitalerin Sandra Hantke vom KutaContest erfuhr, wollte sie unbedingt dabei sein. Also gab sie sich spontan den Namen ArnberLantH. Mit Klaviermusik und vor allem ihrer Stimme will sie morgen das Publikum und die Juri von sich überzeugen. Der morgige Auftritt wird allerdings Neuland sein, denn die Schülerin tritt zum ersten Mal alleine auf. Bisher waren immer auch ein paar Klassenkameraden mit dabei. Ihren ersten großen Auftritt hatte sie am Anfang dieses Jahres zum Tag der offenen Tür ihrer Schule. 100 Leute lauschten Sandra Hantke auch beim Muli (Musikalisch-Literarischer Abend). Am Ende des Schuljahres präsentierte sie ihre Songs den Mitschülern, die hoffentlich auch morgen dabei sind und die Daumen drücken.

Two Weeks on Friday - spielen Rock- und Popsongs

Wenn es in Bannewitz laut wird, dann sind wahrscheinlich sie dafür verantwortlich - die Jungs und Mädchen der Band "Two Weeks on Friday". Zahlenmäßig sind sie allen anderen Bands schon einmal überlegen. Fünf Bandmitglieder - so viele hat sonst keiner. Und wenn alle los: legen, dann wird es wirklich wild. Mit Gitarren, Bass, Schlagzeug und Gesang heizen die Bannewitzer dem Publikum richtig ein. Viele Fans wollen sie mitbringen, die alle für die Band stimmen sollen. Gegründet hat sich die Gruppe "Two Weeks on Friday" erst im vergangenen Jahr. Alle Mitglieder waren in der Musik-, Tanz- und Kunstschule Bannewitz aktiv. Seither spielen die fünf Musiker vor allem Coverversionen bekannter Rock- und Popsongs.

TiniTus - gründeten planlos ihre Band

Kaum Können, aber ganz viel Herzblut - so beschreiben die Jungs der Band TiniTus selbst den Beginn ihrer Musikkarriere. 2004 gründeten die vier Musiker aus Meißen die Band TiniTus. "Ohne zu wissen, was wir taten, war der Plan, einfach nur gemeinsam Musik zu machen", sagen sie. Seither hat sich die Bandkonstellation immer mal wieder verändert. In den ersten drei Jahren wechselte der Bassist zweimal. Außerdem kam eine zweite Gitarre hinzu, die die Musik in eine neue Richtung führen sollte. Im eigenen Proberaum nahm die Band auch eine Platte auf, die aber noch nicht veröffentlicht wurde. Kleinere und größere Auftritte in Meißen, Dresden und Umgebung fanden großen Anklang beim Publikum. Den größten Auftritt hatte die band jedoch bei der Wilsdruffer Rocknacht.

StuK - haben sich in der Musikschule kennengelernt

Die vier Rockmusiker Chris, Joe, Dave und Max haben sich bei der Musikschule in Freital kennengelernt. Als Jugendband spielten sie zusammen bei Frühlings-, Weihnachts- und Schulkonzerten der Region. 2011 entschlossen sich die vier, neue Wege zu gehen. Sie gründeten ihre eigene Band, gaben sich selbst einen Namen - StuK (Stick- und Kabelbruch). Und nicht nur das: auch ihre Songs kreierten sie seither selbst. Es folgten Auftritte am Dippoldiswalder Glückauf-Gymnasium und an der Evangelischen Hochschule Dresden. Ein besonderes Highlight ihrer noch jungen Bandgeschichte war jedoch der Auftritt beim diesjährigen Dirty-Hell-Fesival in der Kuppelhalle in Tharandt. Der Musikschule sind sie aber trotz eigener Songs immer noch treu geblieben.

ORC - gehen gemeinsam durch die Hölle

Die Musik der jungen Künstler ist nichts für schwache Nerven. Die vier Bandmitglieder Maximilian, Max, Max und TilImann aus Oberfrauendorf haben sich ganz dem Metal und Hardrock verschrieben. Schon 2008 hatten die damals Zehnjährigen ihren ersten Auftritt vor Publikum. Damals umfasste ihr Bühnenprogramm im Wesentlichen Coverversionen ihrer Idole Deep Purple, Black Sabbath, AC/DC oder Sepultura. Später folgten die ersten eigenen Kreationen. Bis heute kann die junge Band über 50 Gigs in angesagten Locations und auf Festivals verzeichnen. Sogar im Fernsehen traten die Metal-Fans auf. Drei ihrer Songs haben die junges vor Kurzem sogar in einem echten Tonstudio aufgenommen. Im Herbst folgte die CD "Going Through Hell".


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31.10.2012 - Sächsischer Bote

Contest

Freital. Der Verein Kultur- und Tanzwerkstatt veranstaltet am 1. Dezember den ersten "KutaContest" in den Ballsälen Coßmannsdorf. Hier können sich Nachwuchsbands einem größeren Publikum präsentieren. Teilnehmen können Künstler der Region, die unter 30 Jahre alt sind. Es gibt keine Vorgaben für spezielle Musikrichtungen. Den Gewinnern winken zwei Tage in einem professionellen Tonstudio. (sb)
Anmeldung auf www.kutawerk.de.


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18.10.2012 - Sächsische Zeitung

Verein veranstaltet Band-Wettbewerb

Freital. Der Verein Kultur- und Tanzwerkstatt veranstaltet am 1. Dezember den ersten "KutaContest" in den Ballsälen Coßmannsdorf. Teilnehmen können Nachwuchsbands der Region, die sich trauen, noch keinen Plattenvertrag haben und unter 30 Jahre alt sind. Den Gewinnern winken zwei Tage in einem professionellen Tonstudio. (SZ/wei)
Anmeldung auf www.kutawerk.de.


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18.05.2012 - Freitaler Anzeiger - Amtsblatt der Großen Kreisstadt Freital Nr. 9/2012, Seite 29

Kultur- und Tanzwerkstatt e.V.

Der Kultur- und Tanzwerkstatt e.V. ist seit kurzem Mitglied im Sportbund und baut Tanz- und Fitnessgruppen auf. Diese trainieren in den Räumen des Berufsausbildungszentrum Freital e.V. in der ehemalige "Feile". Derzeit zählt unser Verein durch den steten Aufbau seit Jahresbeginn inzwischen zirka 100 Mitglieder. Neben zwei freiberuflichen Haupttrainern werden zurzeit auch zwei Jungtrainer im Verein und über den Sportbund für die Nachwuchsgruppen ausgebildet.

Zu den schon bestehenden Gruppen im Hip Hop und Showtanz startet ab Mai jeden Montag ab 20.00 Uhr im BAZ Freital, Dresdner Str. 303 eine Zumba-Gruppe für Erwachsene. Demnächst wird auch Pilates angeboten. Ab dem neuen Schuljahr wird Cheerdance/Cheerleading im Verein angeboten. Mit fest gebuchten Auftritten der Tanzgruppen bei verschiedenen Stadtteilfesten, einem Band-Contest, einem Streetdance-Workshop am 7. Juli 2012, dem traditionellen Kinderfest am 8. Juli 2012 und der Teilnahme an bzw. Mitorganisation der City-Parade meldet sich der ehemalige Windberg Arena e.V. aktiv und deutlich im Freitaler Kulturleben zurück. Informationen unter Tel. 0173 3563584.


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